Training Day (2001)

Training Day Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Training Day: Rasant inszenierter Cop-Thriller, in dem ein junger Polizist einen höllischen ersten Tag beim Drogendezernat in L.A. erlebt.

Den ersten Arbeitstag beim Drogendezernat von L.A. soll Jake Hoyt (Ethan Hawke) mit dem mit allen Wassern gewaschenen Kollegen Alonzo Harris (Denzel Washington) verbringen. Anfangs zeigt sich Hoyt noch beeindruckt von der impulsiven, aggressiven Art seines Gegenübers. Doch schon bald wird dem Greenhorn klar, dass Harris seinen Job dazu missbraucht, um selbst in Ruhe schmutzige Geschäfte abwickeln zu können.

Rasant inszenierter Cop-Thriller, den Clipregisseur Antoine Fuqua mit guten Schauwerten ausstattet. Sein anfänglich realistischer Film über die kaum Drogenszene artet in einen blutigen Zweikampf von Rookie und Veteran-Cop aus. Denzel Washington überzeugt in seiner Oscar-Rolle mit einer ausgezeichneten gegen sein Good-Guy-Image gesetzten Performance.

Seinen ersten Arbeitstag beim L.A.-Drogendezernat soll Jake Hoyt an der Seite des mit allen Wassern gewaschenen Kollegen Alonzo Harris verbringen. Anfangs noch beeindruckt von der impulsiven, oft aggressiven Arbeitsweise seines Gegenübers, wird dem Neuling bald klar, dass Harris seinen Job ausschließlich dazu missbraucht, um in aller Ruhe eigenen schmutzigen Geschäften nachgehen zu können. Vor die Wahl gestellt, dem Vorgesetzten zu gehorchen oder ihn zu verraten, entscheidet sich Hoyt für Letzteres – und bringt sich damit in Lebensgefahr…

Jake Hoyt, Neuling beim L.A.-Drogendezernat, entdeckt, dass sein Kollege Alonzo Harris eigenen schmutzigen Geschäften nachgeht. Er steht vor der Wahl, dem Vorgesetzten zu gehorchen oder ihn zu verraten. Reißerischer Cop-Thriller, der vom vorzüglichen Spiel seiner Protagonisten – Denzel Washington erhielt für seine Rolle den Oscar -, vom modernen HipHop-Soundtrack und der originellen Kameraarbeit lebt.

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Kritikerrezensionen

  • Obwohl in den Wettbewerbsprogrammen der 58. Biennale Filmkunst groß geschrieben wurde, kamen in den Nebenreihen einige kommerzielle US-Produktionen zum Zuge. Dazu zählte neben Steven Spielbergs “A.I. – Künstliche Intelligenz” und David Mamets “Heist” auch Antoine Fuquas “Training Day”. Der dritte Spielfilm des renommierten Werbefilmers und Videoclip-Regisseurs ist im Prinzip ein klassischer Krimi über den Konflikt zwischen einem guten und einem bösen Polizisten. Mit Denzel Washington und Ethan Hawke ebenso adäquat wie prominent besetzt, sind dem rasant inszenierten Cop-Thriller, der obendrein auch gute Schauwerte besitzt, solide Boxoffice-Resultate zuzutrauen.

    Es gibt zwei Dinge, die den 35-jährigen, aus Pittsburgh stammenden Fuqua besonders auszeichnen. Seinen Hang zu optischen, Action-lastigen Spielereien, den er schon in seinem mehrfach ausgezeichneten Coolio-Rap-Video “Gangsta’s Paradise” sowie dem ebenfalls prämierten Trailer zu “Dangerous Minds” bewies, und seine Liebe fürs kriminelle Milieu. Denn nach seinem Debüt “The Replacement Killers – Die Ersatzkiller” und dessen Nachfolger “Bait – Fette Beute” geht es auch in “Training Day” um Intrigen und Korruption, um Mord und Totschlag. Dabei fängt zunächst alles ganz harmlos an. Es ist der erste Arbeitstag von Jake Hoyt (Ethan Hawke), einem jungen Cop beim Drogendezernat von Los Angeles. Diesen soll er an der Seite des erfahrenen, mit allen Wassern gewaschenen Kollegen Alonzo Harris (Denzel Washington) verbringen. Anfangs zeigt sich Hoyt noch beeindruckt von der impulsiven, ja aggressiven Art seines Gegenübers, der ihn mit allerlei drastischen Mitteln in den harten Alltag eines Drogencops auf den Straßen von L.A. einführt. Doch schon bald wird dem Greenhorn klar, dass Harris seinen Job ausschließlich dazu missbraucht, um selbst in Ruhe schmutzige Geschäfte abwickeln zu können. Vor die Wahl gestellt, seinem Vorgesetzten zu gehorchen oder diesen zu verraten, entscheidet sich Hoyt alsbald für Letzteres. Denn nachdem er Zeuge eines kaltblütigen Mordes an einem “Informanten” – ein origineller Kurzauftritt von Hollywood-Veteran Scott Glenn – geworden ist und nun nicht nur deshalb um sein eigenes Leben fürchten muss, nimmt der Rookie die Kampfansage von Harris an. Ein blutiger Kleinkrieg zweier Polizisten, deren Charaktere nicht gegensätzlicher sein könnten, entbrennt…

    “Training Day” beginnt ähnlich wie “Colors – Farben der Gewalt”, die extrem realistische Studie über die Ohnmacht der Gesetzeshüter gegenüber den Streetgangs, die Dennis Hopper 1987 realisierte. Doch spätestens nach zwei Dritteln des Films spürt man, was Fuqua wirklich im Schilde führt. Mit lautem Getöse und bunten Effekten, die an einen billigen Horrorfilm erinnern, lässt er seine beiden Protagonisten wie wildgewordene Bestien aufeinander los, bis einer von ihnen nach langem Hin und Her endlich das Zeitliche segnet. Das hat mit Authentizität nichts mehr zu tun – hier regieren nur noch die Gesetze des vordergründigen, spektakulären Actionfilms. Dieses Defizit wird allerdings durch famose darstellerische Leistungen von Ethan Hawke sowie Denzel Washington, der hier mit sichtlichem Genuss einmal seine dunkle Seite nach außen kehrt, nahezu wettgemacht. Sollte Fuqua in Zukunft seine Drehbücher ein wenig sorgfältiger aussuchen, stehen ihm auch weiterhin die Tore Hollywoods weit offen. Denn auf technischer Ebene ist ihm nichts vorzuwerfen. Zeitgemäße Werbefilmästhetik, eine originelle Kameraarbeit sowie ein moderner HipHop-Soundtrack mit Größen wie Snoop Dog, der sich im Film selbst spielt, und Cypress Hill, auf dem auch “Oldies” wie David Bowies “This Is Not America” ihren Platz haben, zeigen deutlich, dass der junge Mann aus Pittsburgh sein Handwerk versteht. lasso.

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