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Totem (2011)

Totem Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Totem: Verstörendes Drama um eine junge Frau, die als Haushaltshilfe zu einer Familie kommt, deren Mitglieder ihre Probleme an ihr auslassen.

Eine junge Frau nimmt im Ruhrgebiet eine Stelle als Haushaltshilfe bei einer deutschen Familie an. Vater, Mutter, Tochter und Sohn leben ohne wirkliche Kommunikation nebeneinander her, eine große Einsamkeit schwebt über dem Unort und den Protagonisten. Durch das Erscheinen der Fremden gerät der Alltag der Bagage aus den Fugen. Das hilflose Mädchen wird erniedrigt und ausgenutzt, um die eigenen Defizite zu kaschieren. Nach drei Monaten Qual erhängt sie sich.

Eine junge Frau nimmt eine Stelle als Haushaltshilfe bei einer deutschen Familie an und zieht deren geballten Zorn auf sich. Bitteres Drama über einen ungeschminkten Blick auf deutsche Realität, ein beeindruckendes Regiedebüt.

Videos und Bilder

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Durch ein junges Au-Pair-Mädchen gerät das Gefüge einer Familie auseinander.

    Wie leben wir, wie sterben wir? Lieben wir, oder hassen wir nur? Fragen, die Jessica Krummacher umtreiben und die sie in ihrem tiefschwarzen Drama aufgreift. Auf den ersten Blick ist die Familie, die da in einem großen Haus in einer undefinierbaren Vorortsiedlung haust, zwar nicht gerade sympathisch, aber auch nicht sozial auffällig. Vater, Mutter, Tochter und Sohn leben ohne wirkliche Kommunikation nebeneinander her, eine große Einsamkeit schwebt über dem Unort und den Protagonisten. Erst als eine junge Rumänin als Haushaltshilfe in das genau austarierte Netzwerk von Macht und Ohnmacht kommt, treten die Brüche zutage, brechen sich lang versteckte Gefühle Bahn. Durch das Erscheinen der Fremden gerät der Alltag der Bagage aus den Fugen. Jeder versucht auf seine Weise, sein Mütchen an ihr zu kühlen und die eigenen Defizite zu kaschieren. Das hilflose und isolierte Wesen wird erniedrigt und ausgenutzt, nach drei Monaten Qual kennt sie nur einen Ausweg – den Suizid.

    Der trostlose Film, der ohne öffentliche Förderung und Senderbeteiligung entstand, versucht erst gar nicht gefällig zu sein, sondern zieht die harte Geschichte konsequent und schonungslos durch, irritiert dabei durch sperrige und radikale Narration weitab von jeglicher herkömmlicher Dramaturgie. Trotz der Pflicht zur Geduld gewinnt man Interesse am traurigen Schicksal der Ausländerin, die von Marina Frenk sehr berührend und in großer Vielschichtigkeit dargestellt wird. Für die Regisseurin zählt weniger der Plot als die “Haltung eines Filmemachers”. Das erschwert den Zugang zu diesem Segment deutscher Gesellschaft, nötigt aber ob seiner Konsequenz Respekt ab. mk.

Darsteller und Crew

News und Stories

  • Fakten und Hintergründe zum Film "Totem"

    Mehr zum Film? Wir haben die wichtigsten Hintergründe und Fakten für Dich gesammelt: detaillierte Inhaltsangaben, Wissenswertes über die Entstehung des Films, ausführliche Produktionsnotizen. Klick rein!

  • Natja Brunckhorst in Kindermädchen-Drama "Totem"

    Der Abschlussfilm “Totem” der Regisseurin und Drehbuchautorin Jessica Krummacher an der Münchner Hochschule für Fernsehen und Film wird noch bis zum 12. September in Bochum gedreht. Inspiriert von einem wahren Fall handelt der Film von einer Familie, die ihr Kindermädchen wie eine Sklavin hält. In den Hauptrollen sind Natja Brunckhorst (“Der Krieger und die Kaiserin”),  Benno Ifland und Alissa Freund (“Der Vorleser”...

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