Titanic (1996)

Titanic Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (1)
  1. Ø 5
Kritikerwertung (1)
  1. Ø 5

Filmhandlung und Hintergrund

Titanic: TV-Zweiteiler um den Untergang des Luxusliners "Titanic" nach Motiven des Romans "Titanic: An Illustrated History".

Die “Titanic” bricht 1912 zu ihrer Jungfernfahrt von Southampton nach New York auf. An Bord wie an Land herrscht ein striktes Klassensystem. Ganz oben, in der ersten Klasse, reist die reiche Isabella Paradine, die in den USA ihrem Mann gestehen will, dass sie ihn nicht mehr liebt. Ebenfalls auf der Titanic dabei ist der mögliche Trennungsgrund: Geschäftsmann Wynn Park, den die schöne Isabella liebt. Für die zweite Klasse hat sich die Familie Allison ein Ticket gesichert. Sie macht die Reise nach Amerika mit ihrem elf Monate alten Sohn Trevor und dessen Kindermädchen Alice Cleaver, das ein dunkles Geheimnis mit sich herumträgt. Ganz unten in der dritten Klasse befindet sich der Kleinkriminelle Jamie Perse, der sein Ticket einem Arbeiter geklaut hat, aber in Amerika ein neues Leben beginnen und endlich ehrlich sein Geld verdienen will. Keiner ahnt, dass die “Titanic” nie in New York ankommen wird.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (2)

Kritiken und Bewertungen

So werten die User Ø
(1)
5
 
1 Stimme
4
 
0 Stimmen
3
 
0 Stimmen
2
 
0 Stimmen
1
 
0 Stimmen
So werten die Kritiker (1 Stimmen)
5
 
1 Stimme
4
 
0 Stimmen
3
 
0 Stimmen
2
 
0 Stimmen
1
 
0 Stimmen

Wie wertest Du? Klicke auf einen der Sterne:

Kritikerrezensionen

  • Fast 15 Jahre ist es her, dass James Camerons überlebensgroßes Meisterwerk in die Kinos kam und Millionen Zuschauer weltweit begeisterte. Damals wurde "Titanic" nicht nur als der teuerste, sondern auch als der erfolgreichste Film aller Zeiten gehandelt und heimste ganze elf Oscars ein. Dies gelang zuvor nur einem anderen Film, William Wylers "Ben Hur" aus dem Jahre 1959.

    Am 15. April diesen Jahres jährt sich der schicksalhafte Untergang der Titanic zum hundertsten Mal und passend dazu kommt der Blockbuster erneut auf die Leinwände der Welt. Und nicht nur das, der Film ist außerdem komplett überarbeitet und in 3D zu sehen.

    Neu ist an der Geschichte einer Liebe über Klassengrenzen hinweg nichts, und war es auch 1997 nicht. Dennoch überzeugt Camerons Epos damals wie heute durch wahre Emotionen und imposante Bilder. Das gigantische nachgebaute Schiff und die gekonnten Spezialeffekte können sich auch 15 Jahre nach Veröffentlichung noch sehen lassen. Auch mit heutigen Blockbustern kann sich der Effekt-geladene Film durchaus messen. Die nachträglich hinzugefügte 3D Technik ist subtil eingesetzt, sticht einem kaum ins Auge, verleiht dem Film aber dennoch einen schärferen, stärkeren Eindruck. Das Set-Design ist penibel bis ins kleinste Detail ausgearbeitet, das Ambiente auf dem Ozeanriesen dem Original perfekt nachempfunden.

    Trotz der beachtlichen Länge von stolzen 194 Minuten wird "Titanic" nie langweilig. Im Gegenteil, es ist durchaus angenehm dass Cameron sich Zeit lässt, das Zusammentreffen von Jack und Rose und deren aufkeimende Liebe zu inszenieren, bevor er sich dem Action-reicheren Teil, dem Untergang des Schiffes widmet. Dieser findet von dem Moment der Kollision mit dem Eisberg an fast in Echtzeit statt und ist zwar dramatisch, aber nie überzogen dargestellt. Allein der Bildgewalt wegen lohnt es sich, sich "Titanic" erneut auf der Kinoleinwand anzusehen.

    Leonardo DiCaprio ("Shutter Island", "J. Edgar"), den diese Rolle zum Mädchenschwarm katapultierte, und die spätere Oscargewinnerin Kate Winslet ("Liebe braucht keine Ferien", "Der Vorleser") machen sich äußert gut als das vom Schicksal verfolgte Liebespaar. Die Romanze ist und bleibt zeitlos und vermag es nach wie vor, die Zuschauer in seinen Bann zu ziehen. Billy Zane ("Zurück in die Zukunft") mimt einen hervorragenden Bösewicht und auch Kathy Bates ("P.S. I love you", "Midnight in Paris") ist die perfekte Besetzung für die Nebenrolle der Molly Brown.

    Obwohl die Geschichte von Rose und Jack die ist, die am Ende des Filmes am meisten in Erinnerung bleibt, ist auch die Rahmengeschichte des Schatzsucher Brock Lovett (Bill Paxton) gekonnt und passend umgesetzt und bietet einen gelungenen Bezug zur Gegenwart. "Titanic" ist und bleibt ein filmisches Meisterwerk, welches voll und ganz überzeugt.

    Fazit: "Titanic 3D" ist ein durch und durch gelungenes Spektakel, welches auch nach 15 Jahren durch die beeindruckenden Spezialeffekte und die berührende Geschichte überzeugt. Ein Muss für alle Fans der ersten Stunde und all jene, die es werden wollen.
  • Die von Regisseur Robert Lieberman für das Fernsehen inszenierte Miniserie kann zwar naturgemäß nicht mit James Camerons spektakulärem Blockbuster über den Untergang der Titanic mithalten, wurde aber mit einem für eine Fernsehproduktion erheblichen Aufwand realisiert. Der Film punktet mit einer aufwändigen Ausstattung, Emmy-nominierten Kostümen und einer hochkarätigen Besetzung der gut gezeichneten Charaktere. Negativ fällt auf, dass es im Drehbuch kleine historische Ungenauigkeiten gibt, beim Nachbau der “Titanic”-Decks ungenau gearbeitet wurde und die am Computer entstandenen Total-Aufnahmen des Schiffes allzu unecht wirken.

Darsteller und Crew

News und Stories

  • Hollywood-Filmkomponist James Horner stirbt bei Flugzeugabsturz

    Wenig anderen gelang es, die Filmwelten Hollywoods auf die unverwechselbare Weise zu prägen, wie dem Filmmusik-Komponisten James Horner. Nach Äußerungen seines Anwaltes, Jay Cooper, der "Los Angeles Times" gegenüber, sei Horner nun mit seiner einmotorigen Privatmaschine des Typs "S312 Tucano MK1" abgestützt und tödlich verunglückt. Cooper gehe vom Tod des 61-jährigen aus, da er sich sonst schon längst gemeldet...

  • Oscarpreisträger James Horner tödlich verunglückt

    Komponist James Horner, der für die Musik zu "Titanic" mit zwei Oscars ausgezeichnet wurde, ist bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen.

  • "Avatar 2" kommt zu Weihnachten 2017

    Titanic und Avatar haben Filmgeschichte geschrieben. Das liegt nicht allein daran, dass sie zu den erfolgreichsten Produktionen aller Zeiten zählen (derzeit noch Platz 1 und 2), sie waren auch was die eingesetzten Technologien State-of-the-Art. Aus diesem Grund hatte es James Cameron gar nicht eilig, mit Avatar 2 in die Kinos zurückzukehren. An erster Stelle stand für ihn, mit neuen Technologien seine Visionen umzusetzen...

  • Die erfolgreichsten Filme aller Zeiten

    "Skyfall", "The Dark Knight" oder "Marvel's The Avengers" - nur drei der erfolgreichsten Filmen aller Zeiten. CINEFACTS präsentiert euch die Blockbuster-Milliardäre.

Kommentare