The Zero Theorem (2013)

The Zero Theorem Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

The Zero Theorem: Schräger, visuell überbordender und assoziativer Psychotrip um ein Computergenie auf der Suche nach dem Sinn des Lebens.

Im Science-Fiction-Drama „The Zero Theorem“ entwirft der Regisseur von „12 Monkeys“ wieder eine dystopische Zukunftswelt, die so schrill wie trostlos daherkommt. Im Mittelpunkt steht der geniale Mathematiker Qohen Letz (Christoph Waltz), der ein trostloses Einsiedlerleben in den alten Gemäuern eine leer stehenden Kirche führt. Er würde nur zu gern von Hause aus arbeiten, da er auf einen entscheidenden Anruf wartet, der nicht nur jeder Zeit kommen könnte, sondern ihm auch den Sinn des Lebens erklären soll. Um den Sinn des Lebens geht es in „The Zero Theorem“ auch am Arbeitsplatz von Qohen Letz, er bekommt von Firmenleiter Management (Matt Damon) die unmögliche Aufgabe, eine unlösbare  Chaos-Formel zu entschlüsseln, die ebenfalls der Schlüssel zu jeder weltlichen Weisheit darstellen soll. Doch die Arbeit ist nicht zu schaffen und der Mathematiker dreht sich in einer zunehmend digitalisierten Welt nur noch im Kreis. Abhilfe in seinem asketischen Leben könnte da eine Romanze mit der verführerischen Bainsley (Mélanie Thierry) darstellen, doch auch diese kurze Affäre findet nur im virtuellen Raum statt und bringt dem Wissenschaftler außer einer kurzen Ablenkung keine wirkliche Linderung seiner stetig wachsenden Schwermut. Qohen bleibt gefangen in einer Welt, die wie ein stets zerfallendes Tetris-Spiel anmutet, aus dem es kein Entkommen gibt. Jegliche Momente des Glücks sind nur vorgetäuscht und von Beginn an zum Scheitern verurteilt. Terry Gilliam beschäftigt sich schon lange in seinem filmischen Werk mit düsteren und zugleich schrillen Zukunfts-Szenarien und inszenierte mit „Brazil“ eine schaurig-schräge Version von George Orwells alptraumhaften Roman „1984“. Auch in „The Zero Theorem“ widmet er sich wieder einem Überwachungsstaat, in dem Menschen nur winzige Rädchen in einem absurden Gesamtszenario sind, dass ständig auf der Stelle tritt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Terry Gilliam gelingt mit "The Zero Theorem" leider kein neues Meisterwerk des Science-Fiction-Films. Seine Adaption der dystopischen Kurzgeschichte bleibt schablonenhaft und steril. Daran kann auch der wie gewohnt brillant agierende Christoph Waltz nichts ändern. Für Fans von Gilliam finden sich aber genug visuelle Einfälle, die definitiv die sehr spezielle Handschrift des Regisseurs tragen und deshalb einen Kinobesuch lohnenswert machen. "The Zero Theorem" ist ein interessanter, kopflastiger Science-Fiction-Film, dessen kammerspielartige Ausrichtung jedoch auf die Dauer ermüdet. Kein zweites "Brazil" also, eher eine gelungene Fingerübung eines großen Regisseurs - wenn auch mit Abstrichen.
  • Das exzentrische Computergenie Qohen Leth (Christoph Waltz) lebt zurückgezogen in der Ruine einer Kirche. Für eine anonyme Firma arbeitet er an der Lösung des “Zero Theorem”, einer mathematischen Formel, die die Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens enthält. Dabei muss er sich gegen die Machthaber in der Orwellschen Zukunftswelt, in der er lebt, zur Wehr setzen, die mit allen Mitteln versuchen, die Lösung der Formel zu verhindern. Doch Leth ist fest entschlossen, das größte Rätsel der Menschheit zu knacken. Ein Spitzencast versammelt Terry Gilliam, Schöpfer legendärer Werke wie “Brazil” und “12 Monkeys”, für sein SciFi-Drama, neben Christoph Waltz u. a. Matt Damon und Tilda Swinton.

    Fazit: Kultregisseur Terry Gilliam auf der Suche nach dem Ursprung der Menschheit: schräg.
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  • Christoph Waltz ist toll als entwurzelter Mitarbeiter eines futuristischen Konzerns. Dem Film aber mangelt es leider an Höhepunkten und Relevanz.
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