The Transporter (2002)

The Transporter Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

The Transporter: Temporeicher Actionthriller, in dem ein Kurierfahrer in einen Menschenhändlerring verwickelt wird.

Ex-Elitekrieger Frank (Jason Statham aus “Bube, Dame, König, Gras”) hat die Knarre an den Nagel gehängt und verdient sich seine Croissants neuerdings als Kurierfahrer für alles und jeden zwischen Frankreich, Italien und Spanien. Als er eine Ladung für den undurchsichtigen Amerikaner “Wall Street” überführt, verstößt er gegen das erste Kuriergebot: Er sieht mal nach, was er da fährt – und stößt auf eine hübsche, gefesselte Chinesin. Von da an ist es mit dem Schieben ruhiger Kugeln vorbei, und Frank muss wieder tun, was er am besten kann: um sein Leben kämpfen.

Produzent Luc Besson und Autor Robert Mark Kamen haben sich gesucht und gefunden. Nach “Kiss of the Dragon” kommt nun die zweite Action-Extravaganz des Duos in die Kinos. Regie führt Hongkongs erprobter Stuntmeister Corey Yuen.

Frank Martin, ein hochdekorierter Ex-Militär, verdient seinen Lebensunterhalt an der französischen Mittelmeerküste nun als Kurierfahrer für zwielichtige Kunden. Sein eigenbrötlerisches Leben gerät aus den Fugen, als er eine schöne Chinesin kennenlernt, die einen Menschenhändlerring verfolgt.

Der für die kriminelle Klientel arbeitende Kurierfahrer Frank Martin plant alle Einsätze bis ins kleinste Detail und vergisst nie seine beiden ehernen Regeln: Stelle keine Fragen und mache niemals ein Paket auf. Bis zu jenem Tag, als der ultralässige Kerl mit seinen Prinzipien bricht und das zappelnde Frachtstück in seinem Kofferraum öffnet. Plötzlich hat er die schöne Lai am Hals, die gegen einen Menschenhändlerring kämpft. Und als wäre das nicht genug, ist plötzlich auch noch eine schießfreudige Mafiosi-Bande hinter dem gut gebauten Stoiker her.

Videos und Bilder

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Hyperenergetische Martial-Arts-Action, europäische Locations, ein nicht-asiatischer Protagonist, stuntlastig von einem Hongkong-Veteranen inszeniert – könnte dies etwa ein neuer Film mit Jean-Claude Van Damme sein? Nein, es handelt sich um das erste Starvehikel für Jason Statham, der mit den Guy Ritchie Indiehits “Bube, Dame, König, Gras” und “Snatch” auf sich aufmerksam machte. Den “Muscles from Brussels” hat Statham damit einen entscheidenden Coolness-Bonus voraus, und zudem gewährleistet Produzent Luc Besson, dass auch in punkto visuellem Stil nicht gegeizt wird.

    Actionästhet Besson verfasste das Drehbuch in Zusammenarbeit mit Robert Mark Kamen (“Das fünfte Element”, “Karate Kid”-Reihe), mit dem er zuletzt das Skript für den Jet-Li-Euroactioner “Kiss of the Dragon” schrieb. Dabei steht schlüssige Plotkonstruktion bewusst im Hintergrund, stattdessen gilt es, die Voraussetzungen für temporeiche Actionsequenzen mit rasanten Autoverfolgungsjagden, bleihaltigem Kugelfeuer, wummernden Explosionen und jeder Menge ansehnlicher Kampfsporteinlagen zu schaffen. Gleich mit dem Prolog stehen die Zeichen auf Vollgas: Titelfigur Frank Martin, ein privater Kurierfahrer, der sich auf illegale Ladungen spezialisiert hat, wird mit einer atemberaubenden, schnellgeschnittenen Verfolgungsjagd durch Nizza eingeführt. Frank ist ein wortkarger Einzelgänger mit Prinzipien der ‘Mann ohne Namen’-Schule, zu dessen goldenen Regeln es zählt, sich stets minutiös an den abgemachten Deal zu halten, keine Namen wissen zu wollen und nie das zu transportierende Paket zu öffnen. Gegen letztere Regel verstößt er jedoch, als er bei einer Lieferung an den Gangster Wall Street (Matt Schulze aus den “Blade”-Filmen gibt einen eher bisslosen Bösewicht ab) Lebenszeichen aus seinem Kofferraum bemerkt. So macht er Bekanntschaft mit Lai (Qi Shu), die er jedoch ohne mit der Wimper zu zucken am vorgesehenen Ziel abliefert. Als ihm Wall Street als Dank eine Bombe im Aktenkoffer mitgibt, deren Detonation Frank nur um Haaresbreite entgeht, läuft der ehemalige Spezialeinheit-Soldat Amok und macht im Alleingang eine halbe Armee von Wall Streets Schergen platt. Widerstrebend rettet er Geisel Lai und nimmt sie mit nach Hause in seine elegante Villa an der Cote d’Azur. Die wird von den Gangstern mit Maschinengewehrsalven durchlöchert und schließlich mit einem Raketenwerfer in die Luft gejagt. Frank und Lai, die mittlerweile à la Mark Wahlberg und China Chow in “The Big Hit” ein Verhältnis haben, können jedoch entkommen. Nach einigen weiteren Handgreiflichkeiten – origineller Höhepunkt ist ein glitschiges Mano-a-Mano in einer Werkstatt, deren Boden mit Motoröl bedeckt ist – kommt es auf einer Schnellstrasse mit einem LKW voller asiatischer illegaler Immigranten (der Subplot erinnert an “Lethal Weapon 4″, bei dem Regisseur Corey Yuen für die Stuntchoreographie verantwortlich war) zum “Mad Max”-inspirierten Showdown.

    Eindeutiger Mittelpunkt des Films ist Statham, der äußerlich an den jungen Bruce Willis erinnert, sich eine Scheibe von Clint Eastwoods frostig-coolen Charme abgeschnitten hat und kampfsporttechnisch ebenso überraschend überzeugend wirkt wie zuletzt Matt Damon in “Die Bourne Identität”. Da die Riege alternden Actionstars dringend von neuen Gesichtern abgelöst werden muss, darf Statham ohne Frage zu den kompetenten Kandidaten gerechnet werden – auch wenn seine Filme künftig mehr Substanz haben dürfen statt wie visuell aufgemotzte Remakes von Direct-to-Video-Actionern der frühen Neunziger zu wirken. ara.

Darsteller und Crew

News und Stories

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