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The Majestic (2001)

The Majestic Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

The Majestic: Inspirierendes Emodrama im Stil eines Frank Capra, in dem Jim Carrey einen Drehbuchautor mimt, der 1951 Opfer der Kommunistenhatz wird.

B-Movie-Autor Peter Appleton wird unschuldig Opfer der McCarthyschen Kommunistenhatz. Nach einem Autounfall landet er mit Gedächtnisschwund in dem Küstenort Lawson, wo ihn der alte Kinobesitzer Harry Trimble für seinen im Krieg vermissten Sohn Luke hält. Gemeinsam renovieren sie den örtlichen Kinopalast, doch dann wird Appleton von seinen Jägern aufgespürt.

Amerika in den 50er Jahren. Nach einem Autounfall verliert der von den Kommunistenjägern unschuldig verfolgte B-Movie-Autor Peter Appleton sein Gedächtnis. Nur knapp dem Tod entronnen, landet er im beschaulichen Küstenstädtchen Lawson, wo ihn alle für “Luke”, den im Krieg verschollenen Sohn des alten Harry, halten. Überglücklich beginnt dieser sogleich, mit Peter sein heruntergekommenes Kino zu renovieren. Als eines Tages Peters eigener Film aufgeführt wird, löst sich dessen Gedächtnisblockade. Ein Unglück nimmt seinen Lauf…

Der B-Movie-Autor Peter Appleton verliert sein Gedächtnis und landet im Küstenstädtchen Lawson, wo er für den Sohn des örtlichen Kinobesitzers gehalten wird. Als eines Tages Peters eigener Film aufgeführt wird, löst sich seine Gedächtnisblockade. Die Filme des großen Frank Capra inspirierten Frank Darabont zu diesem Film, in dem Jim Carrey erneut in einer ernsten Rolle brillieren kann.

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Kritikerrezensionen

  • “Gebt Jim Carrey endlich einen Oscar, damit er sich wieder auf Komödien konzentriert!” Süffisante Bemerkungen wie diese wurden in der US-Presse laut, nachdem Gummigesicht Carrey (“Ich beide & sie”) auf “Die Truman Show” und “Der Mondmann” nun eine weitere ernsthafte Rolle übernahm. In dem emotionsgeladenen Drama mit zahlreichen Verweisen auf die Bibel und alte Hollywood-Klassiker mimt der Superstar einen Drehbuchautor, der Anfang der fünfziger Jahre als vermeintlicher Kommunist auf die gefürchtete Schwarze Liste gesetzt wird und nach einem Amnesie verursachenden Autounfall ein heruntergekommenes Kino neu errichtet und die verlorene Lebensfreude eines verschlafenen Küstenstädtchen wiedererweckt.

    Sowohl der Plot als auch die Inszenierung sind der vergangenen Hollywood-Ära der Nachkriegsjahre verhaftet. Regisseur Frank Darabont (“The Green Mile”) lässt sich in seiner nostalgisch gefärbten Moralfabel stark von Frank Capras sentimental wehmütigen Geschichten über Ehre, Hoffnung und Aufrichtigkeit beeinflussen. Wie in “Ist das Leben nicht schön?” werden Gemeindegeist und Kleinstadtvertraulichkeit groß geschrieben, deren unschätzbarer Wert dem zunächst ignoranten Protagonisten offenbar werden. Am Schluss schwingt er gar eine flammende Rede über die amerikanische Verfassung und weckt unweigerlich Erinnerungen an “Mr. Smith geht nach Washington”.

    In seiner Rolle, wie sie einst von James Stewart gespielt worden wäre, spielt Carrey den B-Movie-Autor Peter Appleton, der unschuldig Opfer der McCarthyschen Kommunistenhatz wird. Nach einem Autounfall landet er mit Gedächtnisschwund in dem kleinen Küstenort Lawson, wo ihn der alte Kinobesitzer Harry Trimble (Martin Landau arg betulich und mitleidheischend) für seinen im Krieg seit über neun Jahren vermissten Sohn Luke hält. Da das Städtchen insgesamt 62 seiner Söhne verloren hat, wird das plötzliche Auftauchen von Luke als Wunder angesehen, das ihnen neue Hoffnung und Kraft verleiht. Trotz leiser Bedenken versucht der vermeintlich heimgekehrte Sohn mehr als willig, Lukes Liebe zu der hübschen Doktorentochter Adele (die klassische Schönheit Laurie Holden, die allerdings auffallend zehn Jahre zu jung für ihre Rolle aussieht) neu aufflammen zu lassen. Und mit Harry renoviert er den lange geschlossenen Kinopalast “The Majestic” – das “Cinema Paradiso” des Örtchens, wo das Publikum von den “Filmgöttern” verzaubert wird und seinen beschwerlichen Nachkriegsalltag vergessen kann. Doch alle Harmonie muss schließlich ein jähes Ende finden, als Appleton letztlich von seinen Jägern aufgespürt wird. Er muss vor dem HUAC, dem House of Unamerican Activities, aussagen, wo er sich mit einer Entschuldigung und Anschwärzung weiterer Unschuldiger reinwaschen könnte. Doch sein Aufenthalt in der heilen Welt von Lawson hat aus dem Mann, der zuvor weder “besondere Werte oder feste Überzeugungen” hatte, einen neuen Menschen gemacht. Ohne Rücksicht auf Verluste verteidigt er das “wahre Amerika”, in dem Meinungsfreiheit ein gesetzlich verankertes Recht ist. Ein sentimentales Happy End ist bei soviel Gutmenschentum selbstverständlich vorprogrammiert.

    Marathon-Mann Darabont beschränkt sich (für seine Verhältnisse) diesmal auf eine Filmlänge von schlappen 152 Minuten, die trotz aller guten Absichten und handwerklicher Finesse allzu lang anmuten. Allzu selbstgefällig wirkt der Erzählton, und auch Carreys Darstellung schwankt zwischen aufgesetzt und anbiedernd. Die technische Umsetzung, vor allem die versierte Kameraarbeit, die liebevoll rekonstruierten Bauten und ein sorgfältig aus vielen Oldies zusammengestellter Soundtrack, sind hingegen ohne Makel. ara.

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