The Lego Movie (2014)

The Lego Movie Poster
Userwertung (3)
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Kritikerwertung (5)
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Filmhandlung und Hintergrund

The Lego Movie: Originelles und amüsantes Animationsabenteuer nach dem gleichnamigen Spieleklassiker um einen Jedermann, der in einem Freiheitskampf zum Helden wird.

Durchschnittsmensch Emmet ist Bauarbeiter und befolgt alle Regeln, die von Präsident Lord Business aufgestellt wurden. Doch entdeckt er zufällig das magische “Widerstands-Teilchen”, woraufhin ihn Freiheitskämpferin Wyldstyle für den prophezeiten Retter “Special” hält, der den teuflischen Lord Business zu Fall bringen soll. Ihr gemeinsames Abenteuer führt sie u.a. in den Wilden Westen und nach Wolkenkuckucksheim, wo sie weitere Unterstützer ihrer Revolution treffen.

Ein Jedermann wird in einen Freiheitskampf verwickelt und muss sich in dessen Verlauf als Helden beweisen. Originelles und amüsantes Animationsabenteuer nach den gleichnamigen Bausteinen – ein Fest der Fantasie!

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Die virtuelle Welt des Animationsfilms "The Lego Movie" ist aus rund 15 Millionen Steinen aufgebaut. Sie bilden die Landschaften, die Häuser und die Fahrzeuge der 183 Minifiguren, die in ein rasantes und witziges Actionabenteuer geraten. Der erste Kinofilm, der sich den seit vielen Generationen beliebten Plastikbauklötzchen widmet, wurde vom Regieduo Phil Lord und Christopher Miller ("Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen", "21 Jump Street") inszeniert. Das Ergebnis ist ein fulminanter Familienspaß, dessen optische Kreativität das Herz des Lego-Bauers höher schlagen lässt.

    Die Handlung postuliert einen Konflikt der Werte im Klötzchen-Spiel: Soll alles nach Plan, oder frei gebaut werden, sollen die Werke wie im Museum aufgestellt, oder immer wieder ab- und umgebaut werden? Präsident Business, der als Lord Business eine dunkle und wahnsinnige Seite hat, ist der Kontrollfreak, der die sogenannten Meisterbauer in den Untergrund getrieben hat. Der freundliche Emmet kann mit seiner einzigen eigenen Kreation, einem zweistöckigen Sofa, bei einer Meisterbauerin wie Wyldstyle nicht punkten: Die Frau seines Herzens verwandelt in Sekunden jedes beliebige Objekt in ein Fluchtfahrzeug und baut dieses unterwegs auch noch um. Aber gerade auf Emmets Ideen kommt es an, denn die Botschaft lautet: Es gibt im Spiel keine Hierarchie der Vorlieben und Einfälle. Ein Polizist mit zwei Gesichtern hat darin ebenso Platz wie Superhelden und historische Gestalten. Am Schluss wird die Ebene menschlicher Realfiguren integriert, in der Will Ferrell den Vater eines Jungen spielt.

    Die fotorealistische Gestaltung ist eine Augenweide voller Überraschungen. Emmets Abenteuer führt über Noppen-Bauplatten durch unterschiedliche Welten wie dem Wilden Westen oder dem Wolkenkuckucksheim. Der gelbe Mann fällt in 3D in eine Klötzchenschlucht und gerät auf dem stürmischen Lego-Meer in Seenot. Die Dynamik der Action wird davon geprägt, welche Hilfsmittel die Figuren spontan ersinnen und bauen. Dieser Ideenreichtum erstreckt sich auch auf den Humor, die flapsige Leichtigkeit, mit der ironische Brechungen in Wort und Bild integriert werden.

    Fazit: Die Spielwelt der Bauklötzchen wird im temporeichen, witzigen Familienfilm "The Lego Movie" zum herrlich kreativen Abenteuer animiert.
  • Erfrischend einfallsreiches Animationsabenteuer, das (fast) komplett in einem aus Legoteilchen konstruierten Story-Universum existiert.

    Das aus Phil Lord und Christopher Miller bestehende Regie- und Autoren-Team kehrt nach “21 Jump Street”, ihrer ausgelassenen Actionkomödie mit R-Rating, wieder zu seinen familienfreundlichen Animations-Wurzeln zurück. Sie profilierten sich 2010 mit der originellen Kiddie-Komödie “Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen”, die mit cleverem Humor und überdrehter Action amüsierte. Auf derselben fidel-fantasievollen Schiene fahren sie jetzt mit “The Lego Movie”. Ihre “Toy Story” beruht auf dem beliebten Spielzeug, das in seiner ineinandergreifenden Plastikform seit 1949 erhältlich ist. Im Gegensatz zu vielen konventionellen Spielwaren fördert Lego kindliche Kreativität und Fantasie. Dies fungiert auch als Fundament des gefällig besetzten Films.

    Der actionreichen Prolog erzählt von der Feindschaft von Magier Vitruvius (im Original von Morgan Freeman gesprochen) und Bösewicht Lord Business (Will Ferrell, der auch im kurzen Liveaction-Segment zu sehen ist), der die Welt beherrschen will. Jahre später wird Bauarbeiter Emmet (Chris Pratt), eine Durchschnittsfigur, in den Kampf verstrickt. Denn er entdeckt zufällig das magische “Widerstands-Stein” (“Piece of Resistance” lautet auch der englische Untertitel), woraufhin er von Freiheitskämpferin Wyldstyle (Elizabeth Banks) für den prophezeiten Retter “Special” gehalten wird. Gemeinsam erleben sie in Folge zahllose Abenteuer, die sie an so unterschiedliche Orte wie den Wilden Westen und Wolkenkuckucksheim führen, wo sie ein ganzes Sammelsurium von skurrilen Figuren kennenlernen, darunter Batman, Gandalf, Wonder Woman, Einhornkätzchen, Meerjungfrauen, Basketballspielern.

    Der Showdown entfaltet sich in bester “Matrix”-angehauchter Science-Fiction-Manier, doch entscheidend ist letztlich die Transformation Emmets vom Jasager und Jedermann zum eigenständig denkenden Individuum und Individualisten, der die Welt verändert. Neben dieser Feelgood-Botschaft bauen die Filmemacher gewitzte Kritik an der Konsumgesellschaft ein, und unterhalten Erwachsene mit einem Feuerwerk von Popkultur- und Filmreferenzen. Optisch ist der computergenerierte Animationsfilm relativ simpel angelegt, wobei mit bewusst abgehackten Bewegungsabläufen Stop-Motion-Technik suggeriert wird. Akustisch fällt insbesondere der ironische Ohrwurm “Everything Is Awesome” auf; insgesamt ist der poppige Soundtrack ebenso überdreht und übermütig wie der aufgeweckte Humor. Ein heiter-aufgekratztes Kinoerlebnis für die ganze Familie mit Aussicht auf Hitstatus. ara.
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  • Ein Lego-Film? Wie soll das funktionieren? Im Vorfeld galt die Meinung, dass hier nur eine weitere Spielzeug-Marke für den schnellen Dollar herhalten soll. Doch der fertige Film begeisterte sowohl am US-Box Office als auch die amerikanischen Kritiker. Zweifellos steckt viel Herzblut in dem Film. Das liegt vor allem an den beiden Regisseuren Phil Lord und Chris Miller, die sich zuvor schon mit 21 Jump Street als Comedy-Talente empfahlen. Doch das Endergebnis ist doch nicht so fehlerfrei, wie manch überschwängliche Kritik es beschreibt. The Lego Movie leidet in der ersten Hälfte an enormen Drehbuchschwächen. Die breit angelegte Exposition, die sich vor allem in Erklärungen und Verfolgungsjagden niederschlägt, raubt dem Film die Spannung. Diese Hektik zerstört auch den Humor. Erst in der zweiten Hälfte hält The Lego Movie die in ihm steckenden Erwartungen. Die Anspielungen, die Meta-Ebene und der liebevolle Umgang mit dem Thema Lego bieten charmante Unterhaltung. Dennoch ist der Film insgesamt nicht die große Offenbarung.
  • Ihr habt nie mit Lego gespielt oder könnt den Bausteinen keine Faszination abgewinnen? Dann ist der Film umso mehr etwas für euch. Ein Lego-Wissen gibt es nicht (höchstens Film-Anspielungen machen bei Erkennen mehr Freude), die Geschichte bleibt universal. Und sie ist für jedes Alter gemacht!
  • Hier ist alles super! Hier ist alles cool! – Die Gehirnwäsche scheint zu funktionieren. Holt eure LEGO-Steine raus, jetzt wird gebaut!
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