The Last Stand (2012)

The Last Stand Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (1)
  1. Ø 3
Kritikerwertung (2)
  1. Ø 3.3

Filmhandlung und Hintergrund

The Last Stand: Arnold Schwarzeneggers erste Hauptrolle seit seinem Comeback: Als Kleinstadt-Sheriff nimmt er es mit dem meistgesuchten Drogenbaron auf der Flucht auf...

Als der gefährliche Kartellboss Cortez bei einer Haftverlegung dem FBI entkommen kann und mit einem frisierten Sportwagen Kurs auf die mehrere Stunden entfernte mexikanische Grenze nimmt, glaubt er alle Hindernisse hinter sich gelassen zu haben. Doch in einem Kaff in New Mexico, das er auf dem Weg in die Freiheit passieren muss, erwartet ihn Owens, der in die Jahre gekommene Sheriff. Dieser stellt sich der Übermacht an Killern, obwohl seine überforderte Hilfstruppe kaum Anlass zu Überlebensoptimismus gibt.

Als der skrupellose Drogenkartellboss Cortez bei einer Haftverlegung dem FBI entkommen kann und mit einem frisierten Sportwagen Kurs auf die wenige Stunden entfernte mexikanische Grenze nimmt, glaubt er alle Hindernisse hinter sich gelassen zu haben. Doch in einem Kaff in New Mexico, das er auf dem Weg in die Freiheit passieren muss, sitzt der in die Jahre gekommene Sheriff Owens. Und der hat nicht die Absicht, der nächstbesten hergelaufenen Übermacht von Profikillern und Söldnern so einfach zu weichen.

Ein flüchtiger Drogenboss jagt auf die nahe Grenze zu, hat aber nicht mit einem ausgeschlafenen Dorfsheriff gerechnet. Arnold S. hat sich von der Politik erholt und macht nun wieder sinnvolle Sachen wie aufräumen, sprengen, etc.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (4)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • So actionreich wie vergnüglich: Das Schwarzenegger-Comeback dürfte auch Skeptiker von der furiosen Rückkehr unseres Jugendhelden überzeugen. Im Kino jedoch leider nur gekürzt!
  • In seinem Comebackfilm präsentiert sich Arnold Schwarzenegger als Actionheld mit Mobilitätsproblemen, aber unveränderter Oneliner-Attitüde.

    Fest verwurzelt in einem Genre, das die größten Erträge einbrachte, lässt die steirische Eiche Verwitterungseinflüsse und ein Jahrzehnt Hauptrollenpause hinter sich, als wäre die Zeit stehengeblieben. Dass sich körperliche Fitness und auch darstellerische Kompetenz in der Zwischenzeit nicht verbessert haben, schadet dem Wirkungsgrad seiner neuen Actionkomödie nicht. Denn diese baut die Defizite ihres Stars zum Teil in den Plot ein und lässt sich darüber hinaus, trotz einiger tragischer Todesfälle, die gute Laune nie verderben.

    Das US-Debüt des südkoreanischen Genre-Chamäleons Kim Jee-woon, der sich mit Gangsterdramen wie “Bittersweet Life” oder Horrorthrillern wie “Zwei Schwestern” international einen Namen machte, fegt Glaubwürdigkeit von Anfang an von den staubigen Straßen New Mexikos. Sie sind einer der zentralen Schauplätze dieses Films, Fluchtwege des zum Tode verurteilten, brutalen mexikanischen Kartellchefs Cortez (Eduardo Noriega), der bei einer Verlegung dem FBI entkommen ist und nun Kurs auf die mehrere Autostunden entfernte mexikanische Grenze nimmt. Dass Cortez eine mit 1000 PS hochgetunte Super-Corvette steuert, gibt “Last Stand” Gelegenheit für einige, nicht immer schlüssig motivierte Speed- und Crash-Sequenzen, bei denen auch das vom FBI-Einsatzleiter (Forest Whitaker) ausgeschickte Squat-Team aus dem Verkehr gezogen wird. Damit ist Schwarzenegger als Sheriff eines verschlafenen Kaffs, das Cortez mit Unterstützung seiner Killerbande passieren will, auf sich und die Hilfe einer kleinen Crew gestellt, in der sich überforderte Deputys, ein chaotischer Waffennarr und ein Ex-Marine versammeln.

    Weil der Film sich nie ernst nimmt, obwohl er zumindest zweimal Betroffenheit beim Zuschauer einfordert, hinterfragt man Cortez’ Plan und einige andere Plot-Aspekte besser nicht. Gewappnet mit Toleranz, darf man sich über den absurden Touch des Ganzen und die ausgedehnte Finalkonfrontation von Gut und Böse amüsieren, in der Freunde von Pyromanie, Destruktion und harter Straßenreinigung auf ihre Kosten kommen. Nicht zu vergessen eine Serie von Onelinern, die den Genrefan vollends in die 1980er Jahre zurückführen, als Schwarzeneger tatsächlich noch ein “Running Man” war. kob.
  • Wenn man von seinem Auftritt im Ensemble von "The Expendables 2" absieht, markiert dieser Film Arnies Rückkehr vom Gouverneurssessel in die Welt des Actionkinos. In Kim Jee-woons ("I Saw the Devil", "The Good, the Bad, the Weird") Action-Komödie "The Last Stand" schlüpft Arnold Schwarzenegger ("Terminator 3", "Collateral Damage") nach seiner Schauspielpause in einen Rollentypus, der nicht nur ihm auf den Leib geschneidert ist. In der Reihe von Genrefilmen wie "The Expendables" oder "R.E.D.", die das fortgeschrittene Alter ihrer Helden thematisieren und dabei Selbstironie und Heldenpathos scheinbar bruchlos ineinander übergehen lassen, ist "The Last Stand" allerdings einer der schwächeren Beiträge. Zu platt gerät der Humor des Films, zu holzschnittartig die Figuren, zu reaktionär die Botschaft.

    Über weite Strecken funktioniert der Plot wie der eines Werbefilms der amerikanischen Waffenlobby. Da gibt es die inkompetenten und natürlich korrupten Anzugträger der Regierung, denen ein gefährlicher Massenmörder entkommt – und es gibt die aufrechten Südstaatler, die sich zusammenraufen und das Gesetz auch mal Gesetz sein lassen, wenn es darum geht, das scheinbar Richtige zu tun. Ohne die Knarrengeilheit des Hinterwäldlers Lewis jedenfalls hätte der Drogenboss freie Bahn auf dem Weg in die Freiheit.

    Handwerklich ist all das routiniert umgesetzt, vor allem eine Verfolgungsjagd in einem Maisfeld weiß zu gefallen: Da bohren sich zwei Sportwagen durch die Natur, ihre Fahrer halbblind und beinahe taub wegen des gewaltigen Raschelns und Knickens um sie herum. Diese Szene ist allerdings eine der wenigen, die originell ausgedacht und faszinierend inszeniert sind – ansonsten bietet Kim Jee-woon eher Action-Einheitsware mit nur selten gelungenen humoristischen Einsprengseln. Vor allem die Figur von Johnny Knoxville ("Movie 43", "Dabei sein ist alles") bietet vorhersehbare Gags am Fließband.

    Und Arnie? Der tut, was er – zumindest dem Klischee nach – schon immer getan hat: Als Fels in der Brandung knallt er Verbrecher mit einer gewissen Ruhe ab, die seinen jungen Deputies vollkommen fehlt. Und bisweilen rutscht ihm ein flotter Spruch über die Lippen – dieses Mal, allerdings, gehen die Witze auch auf eigene Kosten. Das ist wohl die wichtigste Existenzberechtigung eines Films wie "The Last Stand": Action, Thrills und Heldentaten bieten auch unter den neuen Produktionsbedingungen nicht nur Marvel-Superhelden, Hobbits und Zauberlehrlinge, sondern auch der einfache Mann von nebenan mit ein bisschen Mut im Herzen. Vor dieser Ideologie freilich darf es einem auch ein wenig gruseln.

    Fazit: "The Last Stand" von Kim Jee-woon bringt nicht nur Arnold Schwarzenegger zurück auf die Leinwand, sondern mit ihm auch den beherrschenden Action-Typus des 20. Jahrhunderts – und dessen Klischees. Die Geschichte einer aufrechten bewaffneten Kleingruppe gegen das böse Kartell und das doofe FBI gleichzeitig ist handwerklich ordentlich in Szene gesetzt, bietet aber zu viele Vorhersehbarkeiten, Plattheiten und Klischees.
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