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The Fan (1996)

The Fan Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

The Fan: Psychothriller mit Robert De Niro als Verlierertyp Gil Renard, der zumindest seinem Baseball-Idol auf die Beine helfen möchte.

Der Messervertreter Gil Renard verliert in Folge seinen Job, das Besuchsrecht für seinen Sohn und schließlich seinen Sinn für die Realität. Er entwickelt eine Obsession für den neuen Baseballstar der San Francisco Giants, Bobby Rayburn. Um seinem Idol aus einem Spieltief zu helfen, ermordet Gil dessen Teamkonkurrenten und kidnappt schließlich Rayburns Sohn, als der Renard die Bluttat nicht danken will. Im Baseballstadium kommt es schließlich zum sintflutartigen Finale…

Gil Renard, desillusionierter Messervertreter, scheint das Pech zu verfolgen. Erst verliert er seinen Job, dann das Besuchsrecht für seinen Sohn und schließlich auch noch jeden Sinn für die Realität. Statt dessen entwickelt der Baseballfan eine teuflische Obsession für Starspieler Bobby Rayburn. Um diesem aus einer Formkrise zu helfen, ermordet Gil dessen Teamkonkurrenten. Asl Rayburn sich weigert, sich bei seinem größten Fan für die Bluttat zu bedanken, kidnappt Renard dessen Sohn.

Als Gil Renard seinen Job und das Besuchsrecht für seinen Sohn verliert, rastet er aus: sein Fanatismus für den Baseballstar Rayburn endet tödlich für dessen Konkurrenten. Um die Dankbarkeit Rayburns zu erzwingen, entführt er auch noch dessen Sohn. Psychothriller nach einem Roman.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Seinem beeindruckenden Repertoire an perfiden Psychopathen kann Ausnahmedarsteller Robert DeNiro nunmehr mit seinem Part als obsessiver Baseballfanatiker mit einer krankhaften Fixerung auf Wesley Snipes ein weiteres Highlight hinzufügen. Am Steuer der mit Reizen nicht geizenden Inszenierung des schnittigen Psychothrillers sitzt der Hochglanz-Virtuose Tony Scott, der seine polierte Werbefilm-Ästhetik nach Blockbustern wie “Top Gun”, “Tage des Donners” oder zuletzt “Crimson Tide” auch hier effektvoll zum Einsatz bringt.

    Ein Boxoffice-Homerun steht trotz der beteiligten Namen nicht hundertprozentig in den Kinokarten, da sich die auf dem von Peter Abrahams Roman basierende Story nach vielversprechender Anfangsphase doch allzu sehr damit zufrieden gibt, als eher vorhersehbares Genreprodukt für formelhaften Grusel zu sorgen. Scotts Problem ist es, daß seine Produktion so aufdringlich perfekt ist, daß sie den Schauspielern kaum den nötigen Raum gibt, um ihre Charaktere in all ihren Facetten zu entfalten. Da bedarf es schon eines Robert DeNiro, um dem dicken Mainstream Kontur zu verpassen.

    DeNiros deformierter Psycho ist eine perfekte Kombination seiner Scorsese-Antihelden: Mit Travis Bickle aus “Taxi Driver” verbindet ihn die beinahe anrührende Verletzlichkeit des getretenen Outcasts, gleich Rupert Pupkin aus “King of Comedy” versucht er seine eigenen Unzulänglichkeiten mit einer Starfixierung zu verdrängen, und an Max Cady aus “Kap der Angst” erinnert seine schonungslose Brutalität und Kaltblütigkeit. Und doch ist sein Messerverkäufer Gil Renard ein völlig neuer Typ, ganz als wäre Willy Loman plötzlich die Hauptfigur in “Falling Down”.

    Die Opening-Szene (spekulativ mit “Sympathy for the Devil” unterlegt) zeigt Gil und den neuen Star des Baseballteams der San Francisco Giants, Bobby Rayburn (Wesley Snipes) im Gegenschnitt, wie sie sich auf dem Weg in ihre Arbeit via einer Radiosportshow erstmals telefonisch unterhalten. In seinem Arbeitsalltag ist Gil konstanten Demütigungen ausgesetzt und versucht verzweifelt, ein Verkaufstief zu überwinden. Rayburn glaubt indes, die in ihn gesetzten Erwartungen auf dem Spielfeld nicht erfüllen zu können, da seine angestammte Teamnummer bereits an den Spieler Primo (Benicio del Toro) vergeben ist. Als Gil schließlich seinen Job und das Besuchsrecht für seinen kleinen Sohn verliert, sieht er rot . Er ermordet Primo, erschleicht sich Rayburns Vertrauen und setzt aus Enttäuschung über seine mangelnde Dankbarkeit mit dem Kidnapping von Bobbys Sohn die Kneifzange an.

    In dem Moment, in dem bei Renard der Wahnsinn überhand nimmt, verliert auch der Film seine Power: War “The Fan” zuvor noch eine pervers komische Charakterstudie, in der man bereit war, De Niro seine Sympathien entgegenzubringen, verliert der Film bei seinem Schritt hin zum Horrorfilm à la “Eine verhängnisvolle Affäre”. So raffiniert die letzte halbe Stunde mit ihrem aufregenden Showdown mitten auf dem Baseballfeld auch angelegt ist, so mechanisch spult Scott gleichzeitig die Thriller-Klischees ab, die wie in einem Vakuum verpuffen. Letztlich bleibt sein ambitionierter Film so schizophren wie sein Antiheld. ara.

Darsteller und Crew

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