The F-Word - Von wegen nur gute Freunde! (2014)

Originaltitel: What If
The F-Word - Von wegen nur gute Freunde! Poster
Nicht mehr im Kino.
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Kritikerwertung (2)
  1. Ø 3

Filmhandlung und Hintergrund

The F-Word - Von wegen nur gute Freunde!: Romantische Komödie über zwei verwandte Seelen, die durch Beziehungsumstände nicht zusammenkommen dürfen und sich so als beste Freunde versuchen. Mit "Harry Potter"-Star Daniel Radcliffe.

Eigentlich will Wallace der Liebe keine Chance mehr geben, seit seine Ex dies auch bei anderen tat. Doch als er Chantry kennenlernt und sich auf Anhieb perfekt mit der frech-niedlichen Trickfilmanimatorin versteht, entzündet sich ein romantisches Feuer, das Wallace nicht schüren darf. Denn Chantry ist bereits vergeben, womit den beiden nur ein Freundschaftspakt bleibt, um ihre Kompatibilität auszuleben. Doch Liebe hält sich nicht an Vernunft, findet schließlich einen Weg, der süß und auch schmerzlich ist.

Zwei verwandte Seelen dürfen durch Beziehungsumstände nicht zusammenkommen und versuchen sich als beste Freunde. Erfrischende romantische Komödie, die die Prämisse von “Harry & Sally” auf den heutigen Stand bringt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Als Zauberlehrling Harry Potter ist er bekannt geworden, anschließend versuchte sich Schauspieler und Mädchenschwarm Daniel Radcliffe als Gruselfilmdarsteller. In „The F-Word – Von wegen gute Freunde“ gibt der charmante Brite nun sein Debüt im Bereich der Romantic Comedy und hat wie schon im Falle von „Die Frau in Schwarz“ das Glück einer ordentlichen Ausgangslage. Im Großen und Ganzen ist „The F-Word“ ein äußerst herzlicher Vertreter seines stets so belächelten Genres. Radcliffe muss also im Grunde nur noch die ihm zugewiesene Rolle ausfüllen. Das macht er an der Seite der zuckersüßen Zoe Kazan („Ruby Sparks – Meine fabelhafte Freundin“) auch wirklich ordentlich. Ein wenig schade, dass die Story selbst zu Beginn nur schwer in Gang kommt und die vielen Stärken des Films lange Zeit verschleiert.

    Um eine glaubhafte Alltagsszenerie zu gestalten, braucht es zwischen den wichtigen Storywendepunkten auch so etwas wie Füllmaterial. Im Falle von „The F-Word“ wird jedoch gerade diese Banalität manchmal zum Stolperstein. Wenn sich Regisseur Michael Dowse („Goon – Kein Film für Pussys“) sichtlich darin abmüht, die normalen Gewohnheiten seiner Figuren zu inszenieren, mündet dies nicht selten in hanebüchene Dialoge, in der mitunter ernsthaft darüber diskutiert wird, weshalb es gesundheitlich nicht gerade förderlich ist, seine eigenen Exkremente zu verspeisen. Das raubt „The F-Word“ immer mal wieder viel seines ehrlich-bodenständigen Charmes, denn mit seiner FSK-Freigabe ab 6 ist die Produktion eben nicht auf jedweden Krawallhumor Hollywoods aus, mit dem anderweitige Brachialcomedys auftrumpfen können. „The F-Word“ möchte viel lieber die Geschichte einer Freundschaft erzählen, die sich recht realitätsgetreu entwickelt und damit gerade dem Teenie-Publikum aus der Seele sprechen könnte.

    Dabei verzichtet der Regisseur nicht selten auf Klischees, ist sich jedoch gleichsam nicht zu schade, die Erwartungshaltung des Publikums an entscheidender Stelle zu unterwandern. Mal nutzt er den konventionellen RomCom-Weg, ein anderes Mal schlägt er dann doch eine mutige Sichtweise ein und löst Konflikte eben nicht mithilfe einer banalen Liebeserklärung und ganz viel Schmalz auf. Auch die Nebenfiguren sorgen mit ihren Spleens und Eigenheiten für frischen Wind im ansonsten so vorhersehbaren RomCom-Business. Und zu guter Letzt sind da natürlich auch noch die beiden Hauptfiguren, die so sweet miteinander umgehen, dass man früher oder später gar nicht anders kann, als mit dem Schicksal der zwei Turteltauben mitzufiebern.

    Fazit: Trotz anstrengender Dialoge und einem zu Beginn nicht ganz so rhythmischen Tempo ist „The F-Word – Von wegen gute Freunde“ eine herrlich unkitschige Antwort auf unzählige US-RomComs, die das Publikum mit völlig falschen Erwartungen zurücklassen. So ehrlich hat lange kein Film mehr mit den Auf und Abs einer Liebesgeschichte gespielt – und Daniel Radcliffe sowie Zoe Kazan sind das Tüpfelchen auf dem i.
  • Die erste romantische Komödie von “Harry-Potter”-Star Daniel Radcliffe betritt vertrautes Terrain und ist aller Durchschaubarkeit zum Trotz zauberhaft.

    Die Magie der Liebe im Kino neu befeuern, obwohl die meisten Tricks bekannt sind, gelingt dem Briten Michael Dowse mit einer recht simplen Versuchsanordnung. Sein romantisches Experiment beleuchtet die Gültigkeit des Harry-und-Sally-Gesetzes, dass Frauen und Männer nie beste Freunde sein können, weil Lust und Liebe sich immer als Systemstörung erweisen. Obwohl die reagierenden Elemente wie auch das Ergebnis kaum Überraschungen bieten, demonstriert “What If”, wie charmant und animierend Liebe aus dem Labor tatsächlich sein kann.

    Elan Mastais Adaption eines kanadischen Theaterstücks landete 2008 auf der Black List der besten unproduzierten Drehbücher – in der Anzahl der abgegebenen Stimmen im unmittelbaren Umfeld von “Up in the Air” und “The Descendants.” Weil aber Qualität nicht immer in George Clooney einen Mentor finden kann, war der Weg auf die Leinwand problematischer, zumal die ursprünglich vorgesehene Besetzung ausgetauscht wurde. Jetzt spielt Daniel Radcliffe den Studienabbrecher Wallace, der seine untreue Freundin vor einem Jahr aussortiert, aber noch nicht von seiner Festplatte gelöscht hat, und Zoe Kazan die schrullig-niedliche Trickfilmanimatorin Chantry, die sich beim Erstkontakt auf Anhieb verstehen, aber einen Freundschaftspakt schließen, als Chantry ihre Beziehung zum Juristen Ben outet. Timing ist hier eine wichtige Variable, ein Verhaltenskodex, dem beide folgen, auch. Genretypisch haben die Protagonisten harmlos exzentrische Figuren im Umfeld, die Beziehungsratgeber spielen, gibt Adam Driver als Chantrys Cousin den Kuppler und Megan Park als Chantrys Schwester die Zerstörerin.

    Doch Garant für den Charme des Films ist der Fokus, das Paar, das füreinander bestimmt, aber durch die Umstände blockiert ist. Radcliffe behauptet sich gut in dieser romantischen Komödie mit ihren frechen, wenn auch nicht immer durchschlagend komischen Dialogen und vielen hübschen Momenten, die Verunsicherung, Unbehaglichkeit und Sehnsucht zeigen. Und Zoe Kazan ist die quirlige Honigbiene, die diese Lovestory versüßt, auch wenn sie mit der Resonanz auf “Ruby Sparks – Meine fabelhafte Freundin”, einer Belebung des Romantikgenres, eine bittere Lektion lernen musste. kob.
  • Er ist nicht der erste Schauspieler, der gegen sein Image anspielen muss. Daniel Ratcliffe, geprägt durch acht Harry-Potter-Filme (2001 bis 2011) und in elf Jahre mit dieser Rolle groß geworden, versucht seit 2012 in unterschiedlichen Filmrollen und Theaterauftritten dieses Image loszuwerden. Doch einfach wird das nicht. Auch in seiner neuen Komödie schafft er es nicht.
    Er spielt Wallace (Daniel Ratcliffe), einen schüchternen und sichtlich angeschlagenen jungen Mann, der unter der Trennung von seiner Freundin immer noch leidet. Sein Medizinstudium hat er geschmissen und arbeitet seither für eine Softwarefirma. Er wohnt bei seiner Schwester und sein Lieblingsplatz ist auf dem Dachgiebel, um sich Toronto von oben anzuschauen.
    Auf einer Party lernt er Chantry (Zoe Kazan, Enkelin des großen Regisseurs Elia Kazan – „Faust im Nacken“, „Jenseits von Eden“). Sie arbeitet als Trickfilmzeichenerin und findet Wallace auf Anhieb sympathisch. Auf dem Heimweg erzählt Zoe ihm von Ben (Rafe Spall), mit dem sie seit fünf Jahren zusammenlebt.
    Seine Enttäuschung ist so groß, dass er den Zettel mit ihrer Telefonnummer dem Wind überlässt. Wochen später stolpern sie zufällig in einem Kino wieder übereinander. Und das ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. Jede Menge E-Mails fliegen hin und her. Auch als sich Wallace und Ben kennenlernen, ändert sich nichts an ihrer Freundschaft.
    Diese kommt erst ins Wanken als sie gemeinsam mit Wallace Freund Allan (Adam Driver) und dessen Frau Nicole (Makenzie Davis) ein Picknick veranstalten. Beim anschließenden Bad im See kommen sie sich körperlich mehr als näher und ein Funken Liebe springt über. Gibt es tatsächlich ein Happy End für die Beiden?
    Ein angestrengter Versuch dem berühmten Vorbild „Harry und Sally“ nachzueifern. Aber dazu fehlen einfach die spritzigen Dialoge. Ein netter Einfall ist dagegen, die Gedanken von Chantry in einigen Animationseinblendungen durch den Film schweben zu lassen.
    Nicht so gelungen ist die Tonmischung. Einige eingestreute Song sind so laut, dass die Dialoge unverständlich bleiben. Aber vielleicht stört das die Zielgruppe für diesen Film nicht.
    98 Minuten – nicht Fisch oder Fleisch. Mäßig unterhaltend.
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