The Core - Der innere Kern (2003)

Originaltitel: The Core
The Core - Der innere Kern Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

The Core - Der innere Kern: Spannender Hightech-Science-Fiction-Thriller, in dem ein Rettungstrupp ins Innere der Erde vordringen muss.

Nachdem eine Serie von Naturkatastrophen in sämtlichen Regionen der Erde die Menschheit in höchste Alarmstimmung versetzt hat, entdeckt ein Team von Wissenschaftlern die Ursache: Das Magma im Erdkern mag nicht mehr länger zirkulieren, es drohen weiteres Unheil und über kurz oder lang der Untergang der Erde. Professor Keyes (Aaron Eckhart) erhält die Aufgabe, ein Team von “Terranauten” auszubilden, das dem unheilvollen Stillstand mit Nuklearsprengmitteln beikommen soll.

Effektvoller Katastrophenfilm nach bewährten Mustern aus der Werkstatt von Regisseur Jon Amiel (“Verlockende Falle”). Hilary Swank, Stanley Tucci, DJ Qualls, Alfre Woodard und Tchéky Karyo sind mit von der Partie.

Nachdem ein riskantes Experiment das empfindliche Gleichgewicht der Erde zerstört hat, scheint die Katastrophe unaufhaltsam. Die einzige Überlebenschance liefert eine Spezialeinheit der NASA – die Terranauten -, die unter der Leitung von Dr. Keyes und Pilotin Childs zum Erdkern vordringen und den unmittelbaren Kollaps durch eine nukleare Sprengung stoppen soll.

In Folge eines missglückten Militärexperiments kommt die Rotation des Erdkerns zum Stillstand. Zugvögel verlieren daraufhin ihre Orientierung, Herzschrittmacher versagen ihren Dienst und das Klima wird immer rauer. In einem Jahr wird die Welt verglühen – es sei denn, es gelänge, den Erdkern wieder zum Kreisen zu bekommen. Hastig wird eine Gruppe von Spezialisten zusammengestellt, die, Terranauten genannt, in einem Spezialschiff ins Erdinnere vordringen und mittels einer Nuklearexplosion den Motor von Mutter Erde wieder “anwerfen” sollen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Asteroidenschauer pulverisieren Metropolen, Feuerstürme nagen Wälder und Helden ab, sündteure Filme finden kein Publikum: Hollywood kennt sich aus mit Katastrophen und lebt in der Regel gut davon. Das Genre stillt die Lust an beobachteter Zerstörung und den Glauben an die evolutionäre Hierarchie, die den Menschen auch in seinen dunkelsten Stunden Licht erkennen lässt. Das destruktive Problem in “The Core” ist ein statischer Erdkern, der wieder in Rotation gebracht werden muss. Die verordnete Therapie ist eine Reise ins geologische Zentrum des Planeten, die Hollywood effektreich zu einer unterhaltsamen Erfahrung, wenn auch nicht zu einem Ereignis macht.

    Der Schlüssel zum Erfolg von Projekten wie diesen liegt vor allem beim Publikum. Wer naturwissenschaftliche Skepsis über Bord wirft und den eigenen Toleranzpegel erhöht, wird nach dieser Reise wieder beim gleichen kalifornischen Veranstalter buchen. Mit Henry Levins Jules Verne-Adaption von 1959 hat das bislang aufwändigste Projekt von Regisseur Jon Amiel (“Verlockende Falle”) nur das Ziel gemeinsam, gibt es unterwegs weder Riesenechsen, verträumte Pilzwälder oder gar Atlantis zu entdecken. Die knapp zweistündige Laufzeit unterteilt sich relativ gleichgewichtig und rein richtungsorientiert in eine über- und unterirdische Hälfte.

    “The Core” beginnt mit den Vorboten der Katastrophe: Tauben, die vom Himmel fallen oder Menschen, die, rätselhaft verbunden, zum selben Zeitpunkt sterben. Gewohnt pragmatisch denkt das Militär zunächst an die Wirkung einer Geheimwaffe und bleibt auch lösungsbezogen nüchtern, als die Wissenschaftler im plötzlich statisch gewordenen Erdkern die Ursache für die elektromagnetischen Störungen erkennen.

    Von da an heißt es Abschied nehmen vom systematischen Zweifeln und akzeptieren, dass ein Wissenschaftler eine fast druck- und hitzeunempfindliche Legierung und einen Superlaser erfunden hat, dass ein riesiges wurmähnliches Schiff sich zehn Monate später durch Erdkruste und unterirdische Magmameere bohrt, dass die Funkverbindung vom Kontrollzentrum zum Erdkern so kristallklar ist wie zum örtlichen Pizzaladen und dass ein schmächtiger Hacker-Freak mit dem Gesicht von D. J. Qualls (“Road Trip”) die ganze Welt zum Narren halten könnte.

    Recht humorvoll gibt sich die erste Hälfte des Films, bis der erste Tote im sechsköpfigen Rettungstrupp zu beklagen ist und sich einer nach dem anderen für das große Ziel opfert: den Kern durch eine Nuklearexplosion in Schwingung zu bringen. Die Darsteller, allen voran Oscarpreisträgerin Hilary Swank, machen das Beste aus ihren etwas schematischen Figuren, das Drehbuch streift die üblichen Konflikte, ohne zu überdramatisieren, und liefert genügend Actionsequenzen (notlandendes Spaceshuttle, Blitzinferno über Rom, einstürzende Golden Gate Bridge, Flug durch eine Magmablase und ein Kristallfeld), um den Zuschauer nicht ans Nachdenken zu verlieren. Und weil dieses Abenteuer zu Kitsch und Patriotismus eine größere Distanz als etwa “Armageddon” zeigt, erreicht es auch ohne vergleichbare Stars sein Unterhaltungsziel. kob.

Darsteller und Crew

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