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The Cold Light of Day (2012)

The Cold Light of Day Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

The Cold Light of Day: Actionreicher Entführungs-Thriller mit "Tudors"-Star Henry Cavill und Bruce Willis als Vater-Sohn-Gespann mit großen Überraschungen...

Als Geschäftsmann Will Shaw in Spanien zu einem kurzen Segelurlaub mit seiner Familie eintrifft, ahnt er nicht, welcher Sturm in dieser Woche aufziehen wird. Die Spannungen mit seinem Vater hat er erwartet, aber die Entführung seiner Familie, die spurlos von ihrer Yacht verschwindet, trifft ihn wie ein Blitz, setzt ihn unter Strom. Um seine Familie zu retten, muss er in der Fremde unter enormem Zeitdruck einen geheimnisvollen Aktenkoffer aufspüren, für den nicht nur die Entführer bereit sind, alle Grenzen zu überschreiten.

Wall-Street-Yuppie Will kommt nach Spanien, um ein paar freie Tage mit der Familie zu verbringen. Obwohl er eigentlich schon genug Stress an der Backe hätte. Als er von einem Ausflug in die Stadt zurückkehrt, fehlt jedoch von seinen Lieben jede Spur. Stattdessen zwingen ihn anonyme Erpresser, einem mysteriösen Aktenkoffer nachzuspüren, andernfalls werde seine Familie liquidiert. So stellt sich nachträglich heraus, dass sein Vater von Beruf wohl eher ein Spion als ein Kulturattaché ist. Und dass Will die Sache nun ausbaden muss.

Als Wills Familie gekidnappt und er selbst erpresst wird, ist der Amerikaner auf fremdem Terrain auf sich selbst gestellt. Ausgeklügelter Verschwörungsthriller mit viel Action vor eleganten Kulissen, mit Bruce Willis und “Superman” Henry Cavill.

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Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Ein Bruce-Willis-Film ohne Bruce Willis: übler Actionthriller, der talentfreien Nachwuchs als neuen heißen Shit verkaufen will.
  • In Mabrouk El Mechris Actionthriller erlebt Bruce Willis eine böse Überraschung und eine amerikanische Familie in Spanien ihren schlimmsten Albtraum.

    Nachdem El Mechri, Franzose mit tunesischen Wurzeln, bereits Jean-Claude Van Damme mit “JVCD” ein gut aufgenommenes selbstironisches Comeback bescherte, stemmt er nun einen weiteren Stoff, in dem eine Geiselnahme und ein in die Jahre gekommener Actionstar Schlüsselrollen spielen. Mit dem Unterschied, dass Willis’ Figur zwar Motor des Plots, nicht aber dessen eigentlicher Protagonist ist. Das Drehbuch legt zunächst einmal falsche Fährten, zeigt Will Shaw (Henry Cavill) bei seiner Ankunft auf der Segelyacht seiner Eltern in Spanien als Jungunternehmer, der Probleme mit seiner Firma und seinem Vater (Bruce Willis) hat. Die Spannungen zwischen den Männern sind offensichtlich, Wills Unzuverlässigkeit auch, womit der Zuschauer zunächst in ihm den Problemstifter wittert, der mit seinen Geschäften den Thrillerplot auslösen und damit seinen Vater als Ausputzer aktivieren wird. Dass es nicht so kommt, ist die größte Überraschung des Films, der nach der Entführung von Willis’ Familie die Helden- und Befreierrolle dem ältesten Sohn zuweist, der die Yacht vor der Küste nur noch verwaist vorfindet. Von diesem Moment an befindet sich “The Cold Light of Day” nahezu nonstop im Actionmodus, wenn Will die CIA-Vergangenheit seines Vaters entdecken und den Entführern einen verschwundenen Aktenkoffer zurückbringen muss, hinter dem die Entführer und Willis ehemalige CIA-Partnerin her sind – eine Rolle, in der Sigourney Weaver einmal bis an die Grenze zur Karikatur Amok laufen kann. Der gelegentlich Kontakt zum Absurden aufnehmende Plot, der wie schon Roman Polanskis “Frantic” mit dem Kontrollverlust Amerikas in der Fremde spielt, entwickelt sich in einem weitgehend realitätsfreien Raum, aber mit konstanter Spannung und Actionintensität. Mehreren Verfolgungsjagden und Stunts wie auch der attraktiven Kameraarbeit lässt sich überdurchschnittliche Qualität attestieren, während Hauptdarsteller Cavill nach “Krieg der Götter” und vor “Superman” erneut einen athletischen Actionhelden gibt. In “The Cold Light of Day” betrachtet, ist das Munition genug für einen routinierten Thriller, in dem “Stirb langsam” auch für Bruce Willis ein unpassendes Etikett ist. kob.
  • Regisseur Mabrouk El Mechri ließ Jean-Claude Van Damme in "JCVD" einen arbeitslosen, desillusionierten Schauspieler namens Jean-Claude Van Damme darstellen, einen abgehalfterten Actionhelden, der in einen echten Bankraub gerät. Ein vertracktes, durchaus ironisches Spiel mit den überlebensgroßen Mythen Hollywoods war das - umso enttäuschender fällt demgegenüber seine neue Arbeit aus.

    El Mechri hat mit "The Cold Light of Day" einen durchaus routinierten Actionthriller abgeliefert, der aber in vielem aussieht wie am Reißbrett entworfen. Da wären zum einen mit Sigourney Weaver und Bruce Willis die alten Stars des Genres, und zumindest Willis´ Auftritt könnte noch als Hommage durchgehen: Ein alter Hase, der genug Schlachten auf der Leinwand geschlagen hat, gibt diese Aufgabe nun weiter an eine neue Generation von Darstellern. Und tatsächlich füllt Henry Cavill, der Theseus aus "Krieg der Götter", die Rolle eines Normalos, der zwischen den Fronten der Geheimdienste über sich hinauswachsen muss, recht überzeugend aus. Im Vergleich zu so vollständig austauschbaren Schauspielern wie Sam Worthington oder Channing Tatum verleiht ihm sein dunkler Wuschelkopf samt Dreitagebart ohnehin eine etwas bodenständigere, alltäglichere Ausstrahlung, die auch die Ahnung eines Geheimnisses wecken mag. Gerüchten zufolge wollte Stephenie Meyer, die Autorin der "Twilight"-Romane, ihn als Herzensbrecher Edward besetzen.

    Bei El Mechri jedenfalls muss Cavill nicht nur gegen eine sehr unübersichtliche Konstellation von Agenten, Polizei und Schurken ankämpfen, sondern auch gegen ein Drehbuch, das ihn letztlich doch allzu schnell vom Getriebenen zum abgefeimten Kämpfer macht, zu einem, der das Spiel durchschaut und sich in der Lage sieht, seine Gegner auszutricksen. Sehr zügig zieht es ihn in diesen Krieg der Spione hinein, dessen MacGuffin eine Aktentasche geheimnisvollen Inhalts ist. Die Fronten, so will es die Schablone des (pseudo-)politischen Thrillers, klären sich erst allmählich, die Bedrohung, so will es wiederum die Paranoia-Action, scheint überall zu lauern. Und eine schöne Frau braucht es sowieso - auch wenn es zu den weniger stereotypen Kniffen der Handlung gehört, die ansonsten unvermeidliche Liebesgeschichte dadurch im Keime zu ersticken, dass sich Lucia (Verónica Echegui) als Wills Halbschwester entpuppt.

    Als Alleinstellungsmerkmal des Films "The Cold Light of Day" soll hingegen die, zumal fürs amerikanische Publikum, exotische Kulisse sorgen. Doch so prachtvoll Remi Adefarasins Kamera den Barock der spanischen Hauptstadt auch einfängt - ein unangenehmes Kalkül ist bei dieser Inszenierung stets spürbar, eine regelrechte Ausschlachtung der Schauwerte zugunsten eines möglichst außergewöhnlichen kulturell-ästhetischen Settings. Einen wahren Rausch der Geschwindigkeit erzeugt El Mechri allerdings in der faszinierendsten Sequenz, einer rasanten Verfolgungsjagd durch Madrid, in der glitzernde Nobelkarossen die historische Architektur umschießen, in der Metall auf Stein und Technik auf Geschichte prallt.

    Fazit: "The Cold Light of Day" kann dank seines Settings in Madrid mit ansehnlichen Schauwerten aufwarten, und auch Hauptdarsteller Henry Cavill empfiehlt sich durchaus für weitere Genre-Rollen. Alles in allem aber ist die Handlung des Agententhrillers um einen ahnungslosen Bürger, der sich plötzlich zwischen den Fronten wiederfindet, zu schablonenhaft angelegt.
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Darsteller und Crew

News und Stories

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