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The Call - Leg nicht auf! (2013)

Originaltitel: The Call
The Call - Leg nicht auf! Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (3)
  1. Ø 5
Kritikerwertung (3)
  1. Ø 1.8

Filmhandlung und Hintergrund

The Call - Leg nicht auf!: Spannungsreicher Kidnapping-Thriller, in dem Oscar-Gewinnerin Halle Berry als Notruf-Telefonistin mit einem Serienkiller in ein nervenaufreibendes Katz-und Mausspiel verwickelt wird.

Die Notruftelefonistin Jordan nimmt einen Anruf entgegen, bei dem sich die 16-jährige Casey meldet. Sie ist im Kofferraum eines Autos eingesperrt, nachdem sie in einer Parkgarage überwältigt wurde. Jordan gibt ihr Anweisungen, wie sie auf sich aufmerksam machen kann. Doch jedes Mal, wenn ihre Rettung möglich scheint, vereiteln der Entführer oder die Umstände Caseys Entkommen. Als die Telefonverbindung schließlich abbricht, nimmt Jordan die Dinge höchstpersönlich in die Hand und kann das Versteck des Psychopathen aufspüren.

Eine Notruf-Telefonistin wird von einem Serienkiller in ein nervenaufreibendes Katz-und Mausspiel verwickelt. Spannungsreicher Kidnapping-Thriller, in dem Oscar-Gewinnerin Halle Berry alle Register ihres Könnens ziehen darf.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Regisseur Brad Anderson ("Die Herrschaft der Schatten") hat vor allem in dem beklemmenden Film "Der Maschinist" großes inszenatorisches Feingefühl bewiesen, die Stimmung präzise gesetzt und den Subtext dieses filmgewordenen Industrialisierungs-Albtraums gekonnt in die Handlung integriert. Doch einen Subtext würde man in seiner aktuellen Arbeit "The Call - Leg nicht auf!" vergeblich suchen, denn Anderson hat einen geradlinigen Thriller, eine Achterbahnfahrt aus Stimmung und Schocks im Sinne gehabt.

    Eine Stunde lang gelingt ihm das auch bestens: Nahezu in Echtzeit fiebert er hin und her zwischen dem Auto, in dem Casey (Abigail Breslin, "Little Miss Sunshine", "Zombieland") gefangen ist, all den Miniaturen von Hoffnung und Enttäuschung, von Fluchtversuchen und Enttäuschung, und Jordans Anleitung aus der Notrufzentrale. Oscar-Preisträgerin Halle Berry ("Cloud Atlas", "Movie 43") präsentiert die emotionale Anspannung, die Jordan sich nicht anmerken lassen darf, jedenfalls nicht in der Stimme, so routiniert wie überzeugend. Doch es ist die ungemein konzentrierte, schnörkellose Erzählweise, die in dieser Phase den stärksten Sog ausübt.

    Unbegreiflich ist es da fast, wie Anderson sein Stoff in der Folge entgleitet. Er lässt alle Tugenden, die der Film nicht nur spannend, sondern auch einigermaßen außergewöhnlich gemacht haben, fahren. Die Handlung verliert sich plötzlich in spekulativen Serienkiller-Klischees, die Inszenierung fällt nur noch durch ihre Lustlosigkeit auf.

    Das verdiente Denkmal, das dieser Film den Notruf-Disponenten setzen wollte, bekommt so ein paar leichte Kratzer. Dabei begann "The Call - Leg nicht auf!" mit einer großartigen Sequenz: "Hive", Bienenschlag, nennen die Mitarbeiter die Zentrale – und wie in diesem Chaos aus Stimmen, Schreien in der Leitung und Computerbildschirmen die Disponenten mit ruhiger Worten und entspannter Körperhaltung eine Oase für sich und - vielleicht - die Rettung für die Anrufer schaffen, das war im Kino bislang noch nicht zu sehen.

    Fazit: Nach einem außergewöhnlich dicht und packend inszenierten Beginn wagt Brad Anderson in "The Call - Leg nicht auf!" einen radikalen Tonwechsel, der dem Film absolut nicht gut tut. Noch kürzer, noch präziser, noch schnörkelloser - es wäre ein tolles Stück Kino daraus geworden.
  • Spannungsreicher Kidnapping-Thriller, in dem Oscar-Gewinnerin Halle Berry als Notruf-Telefonistin mit einem Serienkiller in ein nervenaufreibendes Katz-und Mausspiel verwickelt wird.

    Der Prolog schildert wie die Notruf-Telefonistin Jordan einem jungen Mädchen gut zuredet und ihr hilft, sich vor einem gewalttätigen Einbrecher zu verstecken. Doch durch Jordans versehentlichen Rückruf findet der Killer das Mädchen und bringt sie um. Sechs Monate und viele schlimme Schuldgefühle später übernimmt Jordan erneut einen Notruf, der eine Teenagerin in Todesgefahr involviert: Die 16jährige Casey (“Little Miss Sunshine” Abigail Breslin) befindet sich im Kofferraum eines Autos, nachdem sie in einer Parkgarage überwältigt worden ist. Jordanerklärt ihr, wie sie auf sich aufmerksam machen kann. So gelingt es Casey beispielsweise einen der Blinker auszuschlagen. Doch jedes Mal wenn ihre Rettung möglich scheint, vereiteln der Killer oder die Umstände Caseys Entkommen. Als die Telefonverbindung schließlich abbricht, nimmt Jordan die Dinge höchstpersönlich in die Hand und kann das Versteck des sadistischen Psychopathen aufspüren. Die Ereignisse überschlagen sich.

    “The Call” war ursprünglich als TV-Serie angedacht, wurde stattdessen von “Transsiberian“-Regisseur Brad Anderson als kompakter 90minütiger Krimi realisiert. Für das klassische B-Movie-Drehbuch ließ sich “Exit Wounds“-Skripter Richard D’Ovidio wohl ein wenig von dem Kim-Basinger-Vehikel “Final Call – Wenn er auflegt, muss sie sterben” (2004) inspirieren. So ist auch hier die entscheidende Lebenslinie eine Telefonverbindung mit einer fremden Person, die sich als einzige Hoffnung für das Entführungsopfer erweist. Dabei verlangt die High-Concept-Story vom Publikum allerhand Gutgläubigkeit was zweckdienliche Zufälle betrifft. So handelt es sich just um den Killer aus dem Prolog, und Jordans Freund (Morris Chestnut), ein LAPD Cop, wird genau mit diesem Fall beauftragt. Dennoch bietet der Thriller mit polierten Produktionswerten grundsolide Spannung, wenn die Handlung zwischen Notrufzentrale und Entführungsaction pendelt. Zudem steigert der intensive Orchesterscore von John Debney die Spannung. Die schauspielerischen Leistungen sind ebenfalls mehr als respektabel, wobei Regisseur Anderson von Breslin verlangt, die meiste Zeit hysterisch aufgelöst zu weinen und zu kreischen und das letzte Drittel des Films (in dem sich die Story arg verfährt) nur mit BH und Jeans bekleidet zu verbringen. Berry wiederummacht sich formidabel als tapfere Frauenfigur, die mano a mano mit Michael Eklunds durchgeknallten Killer (einer Art Norman Bates auf Speed) geht. Insgesamt unterhält das B-Movie mit temporeichem Suspense und seiner sympathischen Protagonistin. ara.
  • Zwei Mitleidspunkte für den ungehobelten Mut, einen solchen Schwachsinn tatsächlich aufs Kinopublikum loszulassen. Always beware the Mobiltelefon!
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