The Boy Next Door (2014)

The Boy Next Door Poster
Nicht mehr im Kino.
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Kritikerwertung (3)
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Filmhandlung und Hintergrund

The Boy Next Door: Thriller um eine Frau, deren Affäre mit dem jungen Mann von nebenan in eine Katastrophe mündet.

Schullehrerin Claire lebt von ihrem Mann getrennt, trotzdem hofft ihr 16jähriger Sohn Kevin auf Wiederversöhnung. Dies wird kompliziert als nebenan der gutaussehende und charmante 19jährige Noah einzieht. Er flirtet die rund 20 Jahre ältere Claire an, und sie lässt sich zu einem One-Night-Stand hinreißen. Kaum will Claire sich von ihm distanzieren, lässt Noah seine Maske fallen und entpuppt sich als obsessiver Stalker, der weder vor Erpressung noch vor Gewalt und Totschlag zurückschreckt.

Die Affäre einer älteren Frau mit dem jungen Mann von nebenan mündet in eine Katastrophe. Plakativer Psychothriller, der seine Handlung mit so viel Drive erzählt, dass man ihm auch so manche Unlogik gerne verzeiht.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Ein Schelm, wer Böses dabei denkt: Popstar und Teilzeitschauspielerin Jennifer Lopez („Parker“) als Produzentin und Hauptdarstellerin in einem Streifen zu besetzen, der von einer verhängnisvollen Affäre zwischen einer Mittvierzigerin und einem Heranwachsenden handelt, erscheint im Anbetracht der bekennenden Toyboy-Liebhaberin fast schon dreist. Sonderlich clever ist dieser Coup zwar nicht unbedingt, denn „The Boy Next Door“ ist schließlich keine Lobrede auf Beziehungen mit großem Altersunterschied, sondern eher eine Warnung an all jene Frauen, die sich dazu hinreißen lassen, aus purer Verzweiflung heraus etwas mit deutlich jüngeren Männern anzufangen. Und da Regisseur Rob Cohen („Alex Cross“) dieses Szenario auch nicht augenzwinkernd verpackt, sondern seine Geschichte bierernst inszeniert, lässt sich ein gewisses Schmunzeln im Anbetracht der fertigen Produktion nur schwer vermeiden. Doch auch ein Film mit solch zwiespältigem Auftreten kann bei einer gelungenen Umsetzung durchaus Spaß machen. Inwiefern im Falle von „The Boy Next Door“ tatsächlich von „gelungen“ die Rede sein kann, sei an dieser Stelle zwar dahingestellt. Doch eines kann man der Mischung aus Beziehungsthriller und Familiendrama wahrlich nicht vorwerfen: Langeweile. Trotz aller Skurrilität ist das Skript von Debütantin Barbara Curry nämlich derart abwechslungsreich, dass zum dauerhaften Aufregen über diverser Logiklöcher, naive Entscheidungen seitens der Hauptfiguren und das Wiederkäuen ewig gleicher Klischees kaum Zeit bleibt. Kurzum: „The Boy Next Door“ ist zwar in vielerlei Hinsicht defizitär, Spaß macht er trotzdem.

    Wenn schon eine Sequenz innerhalb der ersten fünf Filmminuten detailliert darüber Aufschluss gibt, welches Schicksal den Bösewicht Noah bald ereilen wird, dann läuft in einem Film, der durch das sukzessive Anziehen der Spannungsschraube funktioniert, etwas falsch. Doch besagte Szene, die das spätere Mordwerkzeug genüsslich in Szene setzt, ist nur ein Beispiel von vielen, das hervorhebt, mit welcher Einstellung Rob Cohen und sein Team an die Arbeit an „The Boy Next Door“ herangegangen sein müssen. Unter „Inszenierung“ verstehen die Macher nämlich nicht viel mehr als das Abhaken üblicher Genreklischees. Darunter fallen sowohl die Handlung, als auch das Aufbereiten selbiger sowie das, was der Streifen unter „Charakterzeichnung“ versteht. JLo fungiert als frustrierte Hausfrau, von der aus schauspielerischer Sicht nicht allzu viel verlangt wird, die jedoch zu jedem Zeitpunkt ins rechte Licht gerückt und somit nahezu ausstaffiert wird. Ryan Guzman, bekannt aus „Step Up: Miami Heat“, gibt den zwielichtigen Gentleman, ist für einen Oberstufenschüler jedoch viel zu reif und funktioniert daher nur bedingt in seiner Rolle des minderjährigen Verführers. Die Handlung beschränkt sich zum Großteil auf die Interaktion dieser beiden gutaussehenden Mimen und trotz reichlich oberflächlicher Dialoge und eines von großer Naivität geprägten Beigeschmacks entsteht tatsächlich so etwas wie eine glaubhafte Chemie, die sich in einer sehr freizügigen Sexszene entlädt. Der – mit Verlaub – Höhepunkt des Films, der sich ab dann auf einen Plot konzentriert, den man bereits im Klassiker „Eine verhängnisvolle Affäre“ zu sehen bekam. Nur eben mit vertauschten Rollen.

    Cohen serviert das gängige Potpourri diverser bekannter Szenarien, die man als hollywoodtaugliches Stalkingopfer durchmachen muss, um schließlich glaubhaft bemitleidenswert zu wirken. Für das Entwerfen dramaturgisch notwendiger Zwischentöne nimmt sich das Skript keine Zeit. Auf eine Aktion folgt eine Reaktion, bis das Szenario schließlich in ein haarsträubendes Finale gipfelt. Das ist alles effektiv und rauscht in seiner dynamischen Erzählweise wie ein Kurzfilm am Publikum vorbei. Mit entsprechender Erwartungshaltung erlaubt es einem „The Boy Next Door“ also tatsächlich, sogar Spaß an der Geschichte zu haben.

    Fazit: Aus qualitativer Sicht kann der Thriller zwar nicht überzeugen. Doch mit der richtigen Einstellung laden die Schauspieler Jennifer Lopez und Ryan Guzman ihr Publikum dennoch ein, in den entscheidenden Momenten einen diebischen Spaß an den Leinwandereignissen zu entwickeln.
  • Claire ist Lehrerin und lebt von ihrem Mann getrennt, auch wenn ihr 16jähriger Sohn Kevin auf Wiederversöhnung hofft. Die erweist sich als kompliziert, als nebenan der gutaussehende Noah einzieht. Der 20 Jahre jüngere Charmebolzen flirtet Claire an, und sie lässt sich zu einem One-Night-Stand hinreißen. Kaum will sie sich von ihm distanzieren, lässt Noah seine Maske fallen und entpuppt sich als obsessiver Stalker, der weder vor Erpressung noch vor Gewalt und Totschlag zurückschreckt. Regisseur Rob Cohen (“The Fast and the Furious”) setzt geschickt Action-Akzente im dem Psychothriller, der sich wie im Fiebertraum zum feurigen Showdown steigert. Neben JeLo zeigt sich?”Step Up”-Star Ryan Guzman von seiner attraktivsten Seite.

    Fazit: Obsessiver Thrill: Jennifer Lopez hat eine verhängnisvolle Affäre.
  • Wiedergekäute Dutzendware, die im Kino nichts zu suchen hat.
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