The Best of Me - Mein Weg zu dir (2014)

Originaltitel: The Best of Me
The Best of Me - Mein Weg zu dir Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (13)
  1. Ø 4.7
Kritikerwertung (2)
  1. Ø 3.5

Filmhandlung und Hintergrund

The Best of Me - Mein Weg zu dir: Romantisches Drama nach Nicholas Sparks' Bestseller über eine große erste Liebe, die 21 Jahre nach ihrem Scheitern wieder aufflammt.

Vor vielen Jahren waren Dawson (James Marsden) und Amanda (Michelle Monaghan) ein Liebespaar. Trotz unterschiedlicher Lebenshintergründe verliebten sich die beiden zu Highschool-Zeiten. Als die Beziehung dann scheiterte, verloren sich die beiden aus den Augen. Der Tod eines gemeinsamen Freundes und dessen Beerdigung lässt die beiden Personen wieder aufeinandertreffen, nachdem sie sich so lange Zeit nicht gesehen hatten. Amanda ist inzwischen eine Mutter und Hausfrau geworden, während Dawson mit einem eigenen dramatischen Schicksal zu kämpfen hatte. Zudem belastet die beiden eine tragische Geschichte, die sie noch nicht bewältigt haben. Und so sorgt das Wiedersehen zwar für Freude und ein Wiederaufkeimen der alten Gefühle, doch die Vergangenheit holt einen ja bekanntlich gerne mal wieder ein. Da bleibt die Frage, ob es Dawson und Amanda diesmal gelingt, ihre Beziehung zu einem Happy-End zu bringen.

Mit \”The Best of Me – Mein Weg zu Dir\” kommt bereits die neunte Verfilmung eines Romans des Autors Nicholas Sparks in die Kinos. Der US-Amerikaner ist durch seine romantischen Werke bekannt und berühmt geworden, seine Bücher geben seit der ersten Adaption mit \”Message in a Bottle – Der Beginn einer großen Liebe\” mit Kevin Costner und Robin Wright aus dem Jahr 1998 genügend Filmstoff her. Die wohl beliebteste Verfilmung ist \”Wie ein einziger Tag\” mit Ryan Gosling und Rachel McAdams, aber auch \”Das Lächeln der Sterne\” mit Richard Gere und Diane Lane sowie \”Das Leuchten der Stille\” mit Channing Tatum und Amanda Seyfried erfreuen sich großer Beliebtheit. Für 2015 und 2016 sind bereits zwei weitere Romanadaptionen angekündigt: \”The Longest Ride\” (dt. \”Kein Ort ohne dich\”) und \”The Choice\” (dt. \”Bis zum letzten Tag\”).

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Das Liebesdrama "The Best of Me – Mein Weg zu Dir" ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Nicholas Sparks, der hier auch als Produzent fungiert. Regisseur Michael Hoffman ("Ein russischer Sommer", "Gambit – Der Masterplan") formt aus der Geschichte ein ansprechendes Kinoerlebnis. Dabei stehen ihm vier überzeugende Schauspieler zur Seite, welche das Liebespaar in jungen Jahren und im Erwachsenenalter darstellen. So erzählt der Film mit seinen häufig eingeflochtenen Rückblenden seine Liebesgeschichte im Grunde zweifach.

    Die geradlinige Charakterzeichnung, wie sie für Sparks typisch ist, behauptet sich hier erstaunlich mühelos gegen die Gefahr, im Kitsch zu versinken. Dazu trägt auch der Umstand bei, dass der so vorbildliche Dawson aus einem kriminellen White-Trash-Milieu stammt und sich davon mühevoll emanzipieren muss. Luke Bracey spielt ihn als Inkarnation des Mannes, wie er bei Sparks im besten Fall zu sein hat: unbeholfen und wortkarg Frauen gegenüber, ansonsten aber furchtlos und standhaft. Niemals greift dieser Typ zu unlauteren Mitteln zurück und ist der geliebten Frau gegenüber stets der perfekte Gentleman. Neben dem markanteren Bracey hat James Marsden keinen leichten Stand, aber auch er spielt Dawson gefühlvoll und glaubwürdig. Eine ähnliche Aufgabenteilung zwischen Energie und Milde kann man bei den Darstellerinnen der Amanda erleben: Liana Liberato spielt die Jugendliche als quirlige, fröhliche Figur, Michelle Monaghan verleiht der Erwachsenen eine sanfte Reife.

    Die wunderbare Romanze vor der Kulisse des ländlichen Südens der USA überzeugt auch ohne die für Sparks ebenfalls typische Extra-Botschaft. Auf telepathische Weise oder durch einen unerklärlich optimalen Zufall stehen die Liebenden nämlich über große räumliche Entfernung und ohne äußere Verbindung in der Not füreinander ein. Dabei wird letztlich hemmungslos übertrieben, aber weil dieser Aspekt so unnötig für das Filmerlebnis ist, schmälert er es auch kaum. Wer einen schönen, altmodisch geradlinigen Film über die Kraft des positiven Glaubens sehen will, kommt hier auf seine Kosten.

    Fazit: Das bewegend gespielte Liebesdrama "The Best of Me – Mein Weg zu Dir" überzeugt mit den romantisch betörenden Bildern, die es für das geradlinige, am Guten orientierte Universum des Romanautors Nicholas Sparks findet.
  • Eine große erste Liebe, die eine zweite Chance erhält, dominiert die neunte Verfilmung eines Bestsellers von Nicholas Sparks.

    Um seine Stammleser zu berühren, überlässt der amerikanische Herzspezialist nichts dem Zufall. Diesem romantisch-melodramatischen Diktat unterwirft sich auch Michael Hoffmans Verfilmung eines 2011 veröffentlichten Romans, die in einer Art “Best of Sparks” die Erfolgszutaten des Genres bei dezenter Hitze aufkocht und für dessen Fans verführerisch anrichtet.

    Attraktive Menschen an malerischen Schauplätzen, die sich mit den hässlichen Begleiterscheinungen des Lebens herumschlagen müssen, stehen auch im Fokus von “The Best of Me”. Auf der Dur-Seite gruppieren sich tiefe Gefühle von Verlangen, blühende Gärten, die glückliche Seelen spiegeln, Kaminfeuerzärtlichkeiten und bewegende Liebesgeständnisse, auf der Moll-Seite gefährliche Unfälle, mörderische Anschläge, Alkoholismus und tödliche Krankheiten. Erzählerischer Leitfaden ist der Glauben an die Vorsehung, der das Leben der beiden Hauptfiguren determiniert. Dawson (James Marsden) ist nach 21 Jahren in seinen Heimatort in Louisiana zurückgekehrt, um den Mann, der ihn vor seiner kriminellen Hinterwäldlersippe rettete und ihm damit ein neues Leben gab, zu beerdigen. Weil der Verstorbene in seinem Testament auch Dawsons große, traumatisierte Jugendliebe Amanda (Michelle Monaghan) berücksichtigte, kommt es zu einer unerwarteten Wiederbegegnung, die im Laufe des Plots über die Konfrontation mit dem Gestern zur Versöhnung im Heute führt.

    In Sparks-Tradition wird Kitsch, ob nun dramaturgisch, optisch oder musikalisch, selbstbewusst umarmt, schließlich funktioniert dieser Ansatz bereits im gedruckten Medium bestens. Stärker als in der Vorlage werden die jugendlichen Ausgaben der Protagonisten und damit die Reisen in die Vergangenheit akzentuiert. Täuschend ähnlich sehen die Jungstars Liana Liberato und Luke Bracey ihren gereiften Versionen dabei zwar nicht, aber das Sparksche Gefühlsspektrum von euphorisch bis verloren vermitteln sie durchaus überzeugend. Dass bei aller Manipulation sich auch wirklich berührende Momente entwickeln, ist das Verdienst aller Liebenden, wobei Oldtimer Gerald McRaney mit seinem ersatzväterlichen Geständnis (“Du bist ein guter Junge und Du bist mein Junge”) auch die älteren Semester unter den Zuschauern emotional anzählt. kob.

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