The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro (2014)

The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro: Im zweiten Film der neuen Spidey-Ära gibt's knisternde Spannung beim Kampf gegen Super-Fiesling Electro.

Nach dem Schulabschluss konzentriert sich Peter Parker auf seine Superheldenaufgaben als Spider-Man und seine romantische Beziehung. Seinem Glück mit Gwen steht allerdings sein Versprechen an ihren verstorbenen Vater im Wege, Distanz zu wahren. Als Gwen sich zu einem Studium in England entschließt, muss Peter sich zu seiner Liebe bekennen, während er als Spider-Man in einen Mehrfrontenkrieg verwickelt wird. Hier bekämpft er den Hochspannungs-Bösewicht Electro und einen Jugendfreund, der sich dramatisch zu verändern beginnt.

Spider-Man ist mit sich im Reinen, bis er mit seiner Vergangenheit und einem elektrisierenden Gegenspieler konfrontiert wird. Visuell makellose Fortsetzung des Spider-Man-Reboots, die den Faden des Vorgängers aufnimmt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • The Amazing Spider-Man erhält mit „Rise of Electro“ ein ebenbürtiges Sequel, das sich sehen lassen kann!
  • In seinem zweiten Reboot-Abenteuer kämpft Marvels relaxter Spinnenmann um das Erbe seines Vaters und seine große Liebe Gwen Stacy.

    Mit einer ausgelassen verspielten Leistungsschau der gereiften motorisch-akrobatischen Kompetenz Spider-Mans und des spaßorientierten Auslebens seiner Superheldenaufgaben eröffnet Regisseur Marc Webb die Fortsetzung und beschließt sie über zwei Stunden später mit einer berührenden Zäsur. Dazwischen präsentiert sich starkes Actionkino mit einer großen Dosis Humor, das vielleicht noch nicht den dramatischen Sog einiger Marvel-Adaptionen aus dem Avengers-Universum, aber unbestritten überdurchschnittliche Unterhaltungsqualität besitzt.

    Roter Faden des Drehbuchs, dessen drei Autoren aus dem kreativen Umfeld des Reboot-erfahrenen J.J. Abrams (“StarTrek”) stammen, ist das Erbe der Väter, das die Söhne antreten müssen, ob dieses sie nun auf die Seite des Guten oder Bösen führt. In einem langen Rückblick erfährt man, warum die Eltern von Peter Parker ihren Sohn aufgeben mussten, wie tragisch sie schließlich starben. Parallel dazu wird die Entwicklung von Parkers ähnlich vaterlos aufgewachsenem Freund Harry Osborne (Dane DeHaan) verfolgt, der durch einen Gendefekt in eine Rolle hineingedrängt wird, die ihn Züge seines verhassten Vaters annehmen lässt und auf Konfrontationskurs mit Spider-Man bringt. Noch dominanter eher Opfer als Täter ist Hauptbösewicht Electro (Jamie Foxx), der durch einen Unfall vom vereinsamten, verstörten Unsichtbaren zum aufgeladenen Kraftwerk mutiert.

    Das Rachemotiv des sich verraten fühlenden Electro ist impulsgetrieben, generiert keinen komplexen Masterplan und ist in seinem Fokus auf Spider-Man nicht wirklich zwingend, mündet aber in zwei spektakuläre Action- und Destruktionssequenzen, in denen der Titelheld wirklich gefordert ist. Den stärksten Eindruck aller Actionbeiträge hinterlässt aber der virtuos inszenierte Schlussakkord des finalen Showdowns, der Spektakel, visuellen Einfallsreichtum und emotionales Engagement packend bündelt. Hier findet der trotz Krisenbewältigung vorwiegend entspannte Ton eine realistische Kontrastnote. Diese wirkt nach, lädt den in der Mitte etwas durchhängenden Film emotional auf, der in seinen Effekten konstante Klasse zeigt und auch in puncto dreidimensionale Konvertierung durchaus Aufmerksamkeit verdient. kob.
  • Man könnte sagen, dass Spider-Man zusammen mit Superman und Batman so etwas wie die Heilige Dreifaltigkeit der Comic-Superhelden bildet. Und da sowohl der Mann aus Stahl als auch der Dunkle Ritter DC-Figuren sind, könnte man weiter sagen, dass Spider-Man der wahrscheinlich berühmteste Marvel-Superheld ist. Doch im Gegensatz zu der erfolgreichen "The Avengers"-Reihe produzieren nicht die Marvel Studios selbst die "Spider-Man"-Filme. Die Rechte liegen bei Columbia Pictures und damit bei Sony. Nach drei Teilen unter der Regie von Sam Raimi ("Tanz der Teufel", "Die fantastische Welt von Oz") und mit Tobey Maguire ("Wonder Boys", "Seabiscuit") in der Titelrolle kam 2012 der Reboot unter dem Titel "The Amazing Spider-Man". Wieder zwei Jahre später wird die Geschichte um den akrobatischsten aller Superhelden jetzt fortgesetzt. Und auch, wenn nicht bereits bekannt wäre, dass Sony schon an zwei weiteren Teilen arbeitet, merkt man, dass "The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro" erst der Anfang einer groß angelegten Reihe ist.

    Bereits zum zweiten Mal führt Marc Webb ("(500) Days of Summer") Regie, und ebenfalls zum zweiten Mal ist Andrew Garfield in der Rolle des Titelhelden zu sehen. Der neue Spider-Man, wie Garfield ihn spielt, ist im Vergleich zu Tobey Maguire jugendlicher, cooler, hipper. Er ist charmant, witzig und hat immer einen flotten Spruch auf den Lippen, was gerade die Action-Szenen des Films auflockert. "The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro" nimmt sich allerdings auch genügend Zeit, seinen Protagonisten als verletzlich und unsicher zu inszenieren. Denn darum geht es ja in "The Amazing Spider-Man": Es ist eine Coming-of-Age-Geschichte über einen durchschnittlichen Teenager, der lernen muss, mit seinen unverhofften Superkräften zurecht zu kommen.

    Doch natürlich kommt auch die Action im neuen "The Amazing Spider-Man" nicht zu kurz. Und ganz offensichtlich haben Webb und sein Team alles richtig gemacht, denn der Film ist enorm kurzweilig – dass er fast zweieinhalb Stunden dauert, merkt man keine Sekunde. In "The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro" bekommt Spider-Man es gleich mit drei Superschurken zu tun, mit denen er sich visuell eindrucksvolle Kämpfe in den Häuserschluchten von New York liefert.

    Jamie Foxx ("Ray", "Django Unchained") macht als Electro vor allem optisch einiges her. Seine Subjektive, in der man die Welt als pulsierendes Netz aus Elektrizität sieht, prägt den Look des Films. Wirklich großartig ist allerdings Spider-Mans zweiter Gegenspieler: Dane DeHaan, der bereits mit seinen Auftritten in "The Place Beyond the Pines" oder "Kill Your Darlings" beweisen konnte, was für ein hervorragender Schauspieler er ist, überzeugt auch in "The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro" voll und ganz. Seine ausdrucksstarke Mimik, seine gepflegte Art, sich auszudrücken, und seine hervorragende Stimme machen ihn zu einem der interessantesten Darsteller seiner Generation. Seine Figur Harry Osborn ist somit auch eine wirkliche Bereicherung für den Film, und man darf sich bereits jetzt auf einen weiteren "The Amazing Spider-Man"-Teil mit ihm freuen.

    Denn der wird kommen. Das verrät ein dritter Gegner, der ganz am Ende des Films eingeführt wird, sowie einige weitere Überraschungen, die darauf hindeuten, dass die Geschichte von Peter Parker mit "The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro" gerade erst begonnen hat.

    Fazit: "The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro" bietet kurzweilige Action, einen erneut guten Andrew Garfield in der Titelrolle und mit Dane DeHaan den besten Superbösewicht seit Heath Ledgers Joker.
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