Tatort: Tod auf dem Rhein (2009)

Tatort: Tod auf dem Rhein Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Tatort: Tod auf dem Rhein: Lena Odenthal ermittelt unter Rennfahrern und Bootsbauern.

Nach dem tödlichen Rennunfall seiner Gattin hat sich Ingenieur Hanke aus dem Motorsport zurückgezogen. Beim Wiedersehen mit Gabi Stein, der Frau, die den Unfall angeblich verursacht hat, kommt es zum Streit. Tags drauf wird Hanke tot am Rheinufer gefunden, wenig später sein Laptop mit wichtigen Renndaten geklaut. Sohn Daniel ist außer sich vor Wut: Er ist überzeugt, die Rennfahrerin steckt dahinter. Aber dann wird auch Gabi Stein erschlagen.

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Kritikerrezensionen

  • Das war längst überfällig: Seit über zwanzig Jahren klärt Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) Mordfälle in Ludwigshafen, aber mit dieser Geschichte von Horst Freund trägt sich ein SWR-”Tatort” erstmals am nur einen Katzensprung entfernten Hockenheim-Ring zu. Allerdings ist ein Film, der im Rennsportmilieu spielt, zwangsläufig mit großem Aufwand verbunden; theoretisch jedenfalls. Anstatt sich ins Getümmel eines Rennwochenendes zu stürzen, haben der Sender und seine Produktionstochter Maran Film die Handlung jedoch vor leeren Rängen angesiedelt: Die traditionsreiche Rennstrecke wird nur zu Testzwecken genutzt, und das zudem von nur einem Team. Dafür sind die Boliden um so imposanter: Die beiden Maserati dürften den Herzschlag jedes Motorsport-Fans beschleunigen.

    Natürlich muss der Film einen Kompromiss finden: Die Geschichte erlaubt zwar einige Blicke hinter die Kulissen eines Racing-Teams, darf aber das Stammpublikum der Sonntagskrimis nicht mit Details langweilen. Nur kurz wird daher erläutert, wie sehr das “Set up”, die Abstimmung eines Autos auf die jeweilige Rennstrecke, über Sieg und Niederlage entscheiden kann. In diesen Passagen deutet Freund an, dass er vermutlich noch viel mehr Fakten zu bieten gehabt hätte. So aber wird der Film immer wieder runtergebremst, und das buchstäblich: Gemessen an der Rasanz der Rennwagen zockelt die Inszenierung des öfteren etwas hinterher (Regie: Patrick Winczewski).

    Ohnehin wirkt die Geschichte mitunter eine Nummer zu groß für einen “Tatort”: Nach dem tödlichen Rennunfall seiner Frau hat sich Renningenieur Konrad Hanke (Andreas Patton) aus dem Motorsport zurückgezogen. Erst recht untröstlich macht ihn der Umstand, dass er mit Gabi Stein (Susann Uplegger), just jener Konkurrentin seiner Gattin, die deren Tod angeblich verschuldet hat, ein Verhältnis hatte. Hanke arbeitet jetzt für die Werft seiner Schwägerin. Als Rennstallbesitzer Hamacher (Bruno F. Apitz) seine überholte Yacht abholen will, um den ersten Sieg seines Schützlings Martin Berger (Enno Hasse) zu feiern, kommt es zum Streit. Tags drauf wird Hanke tot am Rheinufer gefunden, wenig später sein Laptop mit den Set-up-Daten geklaut. Sohn Daniel (Jeremias Koschorz) ist außer sich vor Wut: Er ist überzeugt, Hamacher steckt dahinter, zumal Gabi Stein jetzt für dessen Rennstall fährt.

    Bei aller Freude über den satten Sound der Maserati-Motoren: Der Film will einfach nicht auf Touren kommen, zumal einige Darsteller entschieden zu wenig Format für ihre Rollen haben. In einer Hinsicht aber lernt man dazu: Wenn jemand mit einer Magnum ermordet worden ist, muss keineswegs ein Revolver im Spiel gewesen sein. tpg.

Darsteller und Crew

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