Tanz in die Freiheit (1998)

Originaltitel: Dancing at Lughnasa
Tanz in die Freiheit Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Tanz in die Freiheit: Schauspielerisch brillantes Drama um fünf irische Schwestern und den Bruch ihrer intakten Familie.

Die enge familiäre Bindung ist die stärkste Stütze von fünf sich innig liebenden Schwestern, die im ländlichen Irland des Jahres 1936 ein zurückgezogenes, bescheidenes, aber zufriedenes Leben führen. Bis die sich verändernde industrialisierende Welt auch an ihre Türe klopft und den erschütternden Bruch ihrer Einheit bewirkt.

Schauspielerisch brillantes Drama um fünf irische Schwestern und den Bruch ihrer intakten Familie im ländlichen Irland des Jahres 1936.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Einen stillen, wehmütigen Blick auf das Leben einer vom nahenden Umbruch bedrohten irischen Familie, in der fünf Schwestern in tiefer Liebe zueinander verbunden sind, wirft der neueste Film des Iren Pat O’Connor, der sich mit verhaltenem Erzähltempo, relativer Ereignisarmut und einer detailliert gezeichneten familiären Beziehungsstruktur couragiert gegen das effektbetonte Blitz-und-Donner-Kino stemmt. Erfahrungsgemäß sind Filme dieser Art nicht leicht vermittelbar, aber “Dancing at Lughnasa” hat mit Meryl Streep eine weltberühmte, mimische Spitzenkraft, die für Zuschauerinteresse sorgen wird.

    Die zweifache Oscarpreisträgerin ist sicher der prominente Köder, das Publicity-Zugpferd des Films, aber darstellerisch wird ihre gewohnte Dominanz von einer Reihe hervorragender irischer und englischer Schauspieler aufgefangen, die ohne in Ehrfurcht zu erstarren mit Streep ein geschlossenes Ensemble bilden. Wichtig für einen Film, in dessen Mittelpunkt das intakte Beziehungsgeflecht von fünf Schwestern steht, die 1936 in der ländlichen Provinz Irlands ein bescheidenes, aber zufriedenes Leben führen. Kate (Streep), die Älteste, gibt mit ihrem strikten Katholizismus und ihrer Ernsthaftigkeit den Ton an, während sich die jüngeren Schwestern nach Ausgelassenheit, und zumindest zwei davon auch nach einem selbstbestimmten Leben sehnen. Der junge Michael, Sohn der jüngsten und attraktivsten Schwester Christina (Catherine McCormack aus “Braveheart”), vertritt noch kaum wahrnehmbar die maskuline Opposition in diesem liebenswerten Frauenhaushalt. Während sein gerade vom Missionarsdienst zurückgekehrter schrullig-verwirrter Onkel (eine delikate Vorstellung: Michael Gambon) körperlich schon jenseits, geistig aber noch immer in Afrika weilt. Die vom Drehbuch (basierend auf dem preisgekrönten gleichnamigen Theaterstück) zugeteilten Konflikte (das illegitime Kind, Arbeitslosigkeit, verheirateter Liebhaber) werden von Regisseur O’Connor (“Circle of Friends”) nie überdramatisiert, die Brücke zwischen der keltisch-magischen Vergangenheit Irlands und der prä-christlich heidnischen Kultur Afrikas in Gambons Vermittlerrolle nur angedacht. Etwas unentschlossen in seinem Fokus plätschert dieser von Kameramann Kenneth MacMillan erwartet attraktiv fotografierte Film mitunter dahin. Aber die zwei großen Zäsuren verfehlen ihre Wirkung nicht. Vor allem nicht der titelgebende Tanz, der unvermittelt die Schwestern in kurzer Ausgelassenheit explodieren läßt, Akteure wie Zuschauer in ein keltisches Ritual reißt, aus dem man nur langsam und sehr besinnlich werdend zurückfindet. kob.

Darsteller und Crew

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