Tage am Strand (2013)

Originaltitel: Two Mothers
Tage am Strand Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (4)
  1. Ø 5
Kritikerwertung (1)
  1. Ø 2.5

Filmhandlung und Hintergrund

Tage am Strand: Dramödie um zwei beste Freundinnen und Mütter, die sich in den Sohn der jeweils anderen verlieben.

Lil und Roz wachsen in einem australischen Küstenort auf und sind seit Kindertagen die besten Freundinnen. Die eine ist Witwe, der Gatte der anderen verschwindet als Professor nach Sidney. Die Söhne der beiden Frauen sind wie Brüder. Als die beiden Heranwachsenden jeweils mit der Mutter des anderen eine Affäre beginnen, genießen alle Vier Sex, Sand und Sonne, bis sich das schlechte Gewissen meldet. Aber sie kommen nicht voneinander los.

Zwei beste Freundinnen und Mütter verlieben sich in den Sohn der jeweils anderen. Pikante Dramödie mit Starbesetzung, die eine Novelle von Doris Lessing elegant und effektiv in die Jetztzeit verlegt.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

So werten die User Ø
(4)
5
 
4 Stimmen
4
 
0 Stimmen
3
 
0 Stimmen
2
 
0 Stimmen
1
 
0 Stimmen
So werten die Kritiker (1 Stimmen)
5
 
0 Stimmen
4
 
0 Stimmen
3
 
1 Stimme
2
 
0 Stimmen
1
 
0 Stimmen

Wie wertest Du? Klicke auf einen der Sterne:

Kritikerrezensionen

  • Das Liebesdrama "Tage am Strand" erzählt von einem ungewöhnlichen Beziehungsquartett. Darin geraten die Rollen und Überzeugungen zweier Frauen und ihrer Söhne kräftig durcheinander. Der Film der französischen Regisseurin Anne Fontaine ("Coco Chanel – Der Beginn einer Leidenschaft", "Mein liebster Alptraum") greift auf eine literarische Vorlage von Doris Lessing zurück. Deren Erzählung „Die Großmütter" basiert wiederum auf einer wahren Geschichte. Die beiden Hauptdarstellerinnen Naomi Watts und Robin Wright und die schöne Meereskulisse sind die Hauptattraktionen des etwas einseitig auf die optischen Werte konzentrierten Films.

    Über die Motive der Beteiligten, sich auf eine solche Beziehung einzulassen, verliert der Film nur wenig Worte. Eine besondere Intimität zwischen den Freundinnen wird angedeutet und das Fehlen gleichaltriger Männer, mit denen sie Spaß haben könnten. Wenn Lil und Roz finden, dass ihre Söhne beim Wellenreiten wie „junge Götter" aussehen, versteht man, was sie zum eigenen Nachwuchs, beziehungsweise dessen Begleiter, hinzieht.

    Das Schwimmen im Meer, das Dösen am Strand beflügelt erotische Fantasien. Die Aufnahmen im Cinemascope-Format zeigen die Häuschen direkt an der Bucht, schweifen über das Wasser und konzentrieren sich dann wieder auf die Gesichter. Die visuelle Gestaltung spielt reiz- und geschmackvoll mit der Lust am Abenteuer und an der Grenzüberschreitung.

    Aber die Entwicklung der Charaktere ist in dieser provokanten Geschichte nicht so wichtig wie ihr gutes Aussehen. Dass Ian und Tom ihre Abende mit den Müttern verbringen, ist von Anfang an kaum nachvollziehbar. Diese schauen allerdings noch hübsch genug für die Bikini-Szenen aus: Der Altersunterschied besteht eher auf dem Papier, als dass er die sexuelle Anziehung stört. Lil und Roz sind auch sonst nicht in ihrer Mutterrolle gefragt und die Dialoge werden nicht von den üblichen Konflikten zwischen den Generationen getrübt. Das macht die Beziehungen, je länger sie dauern, unglaubwürdig. Man erfährt einfach zu wenig über die Personen, um mit ihnen mitfühlen zu können.

    Fazit: Das sinnliche Drama "Tage am Strand" über zwei Freundinnen, die mit dem Sohn der jeweils anderen eine Beziehung eingehen, kleidet sein provokantes Thema in reizvolle Bilder, bleibt aber recht oberflächlich.
  • Seit sie zurückdenken können sind Lil (Naomi Watts) und Roz (Robin Wright) beste Freundinnen. Sie sind zusammen aufgewachsen, ihre Häuser liegen nebeneinander am malerischen Strand einer kleinen australischen Küstenstadt, und ihre Söhne Ian und Tom sind ebenfalls beste Kumpel. Die Idylle bekommt einen Knacks, als Lils Mann bei einem Unfall stirbt, was die Freundinnen jedoch noch näher zusammenrücken lässt. Als dann Roz’ Mann eine Stelle in Sydney annimmt, bleibt das vierblättrige Kleeblatt allein zurück und überschreitet Grenzen. Denn Mütter und Söhne verbinden verbotene Gefühle. Ian und Tom fühlen sich zur jeweils anderen Mutter hingezogen. Tabus werden gebrochen, Freundschaften drohen zu zerbrechen, wenn aus Leidenschaft Liebe wird … Mit einer faszinierenden und provozierenden Vierecks-Geschichte jenseits der Konventionen gibt Drehbuchautorin und Regisseurin Anne Fontaine (“Coco Chanel”) ihr englischsprachiges Debüt nach einer Erzählung von Literaturnobelpreisträgerin Doris Lessing. Einen eigenen Part übernimmt die traumhafte australische Küsten-Kulisse in dieser eigenwilligen und zutiefst berührenden, stark besetzten Liebesgeschichte.

    Fazit: Beste Freundinnen und deren Söhne: Tabulose VierecksGeschichte vor der atemberaubenden Kulisse Australiens.

Darsteller und Crew

News und Stories

  • Naomi Watts im Nachfolger von "The Divergent"

    "Diana"-Star Naomi Watts hat für "Insurgent", den Nachfolger von "Die Bestimmung - Divergent", zugesagt.

  • "Tage am Strand"-Trailer: Naomi Watts im erotischen Durcheinander

    Naomi Watts ("The Impossible") und Robin Wright ("Verblendung") spielen in "Tage am Strand" zwei befreundete Mütter, die sich jeweils mit dem Sohn der anderen einlassen. Zu diesem Drama gibt es einen offiziellen Trailer.

  • Doris Lessings "Ein Kind der Liebe" wird verfilmt

    Regisseurin Anne Fontaine (“Coco Chanel”, “Mein liebster Alptraum”) verfilmt als nächstes “The Grandmothers” nach einer gleichnamigen Romanvorlage von Doris Lessing, im deutschen Buchhandel unter dem Titel Ein Kind der Liebe bekannt. Das Drehbuch wird Christopher Hampton (“Abbitte”, “Coco Chanel”) adaptieren. In den Hauptrollen sind Naomi Watts (“The International”, “J. Edgar”) und Robin Wright (“Pippa Lee”, “Verblendung”...

Kommentare