Täterätää! Die Kirche bleibt im Dorf 2 (2015)

Täterätää! Die Kirche bleibt im Dorf 2 Poster
Nicht mehr im Kino.
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Kritikerwertung (1)
  1. Ø 2

Filmhandlung und Hintergrund

Täterätää! Die Kirche bleibt im Dorf 2: In der als Road Movie angelegten Fortsetzung der schwäbischen Komödie prallen Kulturen, Dialekte und Anschauungen aufeinander.

Um die lädierte Kirche auf dem Grenzgebiet der verfeindeten Dörfer Ober- und Unterriesling zu sanieren, machen sich die Bewohner unter der Führung der Häberles und Rossbauers gemeinsam in einem Reisebus auf ins weit entfernte Hamburg. Dort will man einen Blasmusikwettbewerb gewinnen, bei dem eine hochdotierte Prämie winkt. Denn dummerweise hat Pfarrer Schäuble das ganze gesammelte Spendengeld versoffen. Schon auf dem Weg in den Norden gibt es jede Menge Streit und auch die Hamburger Mentalität ist nicht gut vereinbar mit der schwäbischen.

Durch eine Reise nach Hamburg soll die lädierte Kirche von Ober- und Unterriesling gerettet werden. In der als Road Movie angelegten Fortsetzung der schwäbischen Komödie prallen Kulturen, Dialekte und Anschauungen aufeinander.

Videos und Bilder

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Nach dem großen Erfolg ihres schwäbischen Mundartfilmes „Die Kirche bleibt im Dorf“, (allein in BW über 500.000 Besucher) hat sich Drehbuchautorin und Regisseurin Ulrike Grote dazu hinreißen lassen, einen zweiten Teil in die Kinos zu bringen.
    Die Ober- und Unterrieslinger liegen mal wieder im Streit. Diesmal geht es, wie nicht anders zu erwarten, wieder um die Kirche. Allerdings aus traurigem Anlass. Das Kirchendach ist eingestürzt und das hierfür gesammelte Geld hat Pfarrer Schäuble (Ulrich Gebauer) einfach versoffen.
    Aber es gibt unverhoffte Rettung. Im Fischkopfland Hamburg ist ein Wettbewerb für Musikkapellen ausgeschrieben. Erster Preis 50.000 Euro. Aber dafür müssen sich die Rockband aus Unterrieslingen und die Blaskapelle aus Oberrieslingen zusammenfinden.
    Es knirscht zwar ganz gewaltig, bis das gelingt bei den vielen Sturköpfen, aber man bricht auf nach Hamburg.
    Der zweite Teil geht nahtlos weiter, wo der erste Teil aufgehört hat. Nicht gerade eine originelle Idee. Es gibt die schon gewohnten Streitereien und gegenseitige Beschimpfungen, aber dabei kommt die Komik und der Humor zu kurz. Das wirkt schon sehr einfältig.
    Obwohl mit Hinzunahme der Fischköppe wäre, hier doch die Möglichkeit für den einen oder anderen Joke gewesen. Eine verpasste Gelegenheit. Und so bleibt es bei ein paar Schmunzler über die Distanz. Neu ist allerdings die musikalische Mischung, die allerdings aussieht wie eine Nummernrevue im Theater.
    90 Minuten – schwäbisches Bauerntheater.
  • In der als Road Movie angelegten Fortsetzung ihrer schwäbischen Mundart-Komödie lässt Ulrike Grote Kulturen, Dialekte und Anschauungen in einem Reisebus auf dem Weg nach Hamburg aufeinanderprallen.

    Alles beim alten möchte man meinen, und doch gibt es die eine oder andere Neuerung zu berichten – was die Fortsetzung von Ulrike Grotes uriger Heimat-Komödie betrifft, die vor drei Jahren eine stattliche halbe Million (südwestdeutsche) Kinobesucher verzeichnen konnte und mittlerweile schon zwei Staffeln der gleichnamigen TV-Serie nach sich zog. Für “Täterätää – Die Kirche bleibt im Dorf 2″ konnte die Autorin und Regisseurin wieder ihre Stammbesetzung um die drei gegensätzlichen Schwestern – Natalia Wörner, Karoline Eichhorn und Julia Nachtmann – vor der Kamera vereinen. Und wieder wird derart konsequent in schwäbischer Mundart geschwätzt, dass es jenen, die des Dialekts nicht mächtig sind, schwer fallen dürfte, den einen oder anderen Sprachwitz mitzubekommen. Natürlich geht es auch in Teil 2 um den Zusammenprall der Kulturen, diesmal aber nicht vor Ort, sondern in und auf dem Weg nach Hamburg. Dorthin muss die ganze schwäbische Bagage nämlich fahren, um einen Blasmusikwettbewerb zu gewinnen, mit dessen Prämie man die lädierte Kirche daheim wieder aufbauen könnte – denn dummerweise hat Pfarrer Schäuble das ganze Spendengeld versoffen. Allerdings spielt die Handlung nur eine untergeordnete Rolle, so dient der Road Trip in den Norden zum einen als Selbstfindungsreise, zum anderen bietet er den Streithähnen aus den verfeindeten Dörfern Ober- und Unterriesling genügend Gelegenheit, sich gegenseitig zu beschimpfen und eifersüchtig zu machen, bzw. sich hereinzulegen, auf den Arm zu nehmen und letztlich auch zu versöhnen. Dabei schreckt Grote auch vor plattem Slapstick und derben Kalauern nicht zurück, hat aber mit einigen sehr gelungenen Musikeinlagen, darunter Schäubles geniale Performance am selbstgebastelten Flaschen-Xylophon, ein schönes verbindendes Element, das sie bis zum Ende des vor purer Lebensfreude strotzenden Films auch durchzieht. lasso.

Darsteller und Crew

News und Stories

  • SWR dreht neue Serie "Die Kirche bleibt im Dorf"

    Der Südwestdeutsche Rundfunk nimmt als nächstes die schwäbische Serie “Die Kirche bleibt im Dorf” in sein Programm auf. Nach dem gleichnamigen Kinofilm “Die Kirche bleibt im Dorf” von Ulrike Grote, der am 23. August bundesweit in den Kinos startet, erzählt die Fernsehserie auf schwäbisch und mit viel schwarzem Humor von den Häberles aus Oberrieslingen und den Roßbauers aus Unterrieslingen, die am liebsten gar nichts...

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