Strafpark (1971)

Originaltitel: Punishment Park
Strafpark Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Strafpark: Außergewöhnliche Pseudo-Dokumentation, in der ein britisches Kamerateam amerikanische, politische Gefangene beim Versuch begleitet, durch einen Wettkampf in der Wüste um die Gefängnisstrafe herum zu kommen.

Anfang der siebziger Jahre sind in den Vereinigten Staaten verschiedene Grundrechte außer Kraft gesetzt. Einer Gruppe von Anti-Vietnam-Protestlern, Kriegsdienstverweigerern und anderen politischen Gefangenen wird die Wahl zwischen einer mehrjährigen Gefängnisstrafe und einem Wettbewerb in einem Strafpark in der Mojave-Wüste geboten. Ein britisches Kamerateam begleitet eine Gruppe von Teilnehmern bei dem Versuch, in drei Tagen knappe 100 Kilometer durch die Wüste zu schaffen, während sie von der lokalen Polizei und der Nationalgarde bedrängt werden.

Videos und Bilder

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Sehenswerte Pseudo-Dokumentation, die vierzig Jahre nach ihrer Entstehung nichts von ihrer Wirkungskraft verloren hat. Regisseur Peter Watkins (“The War Game”) ließ sein hauptsächlich aus Laiendarstellern bestehendes Ensemble über weite Strecken improvisieren und zeigt sich mehr interessiert an den ideologischen Hintergründen als an einzelnen Figuren. Mit seiner Vision eines aussichtslosen Kampfes ums Überleben vor laufenden Kameras bot er eine Blaupause für zahlreiche spätere Spielfilme wie “Battle Royale”. In den gezeigten Zuständen in den USA nahm er außerdem Reaktionen auf die Terroranschläge vom 11. September 2001 vorweg, darunter die Einrichtung von Internierungslagern wie Guantanamo Bay.

Darsteller und Crew

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