Stiefbrüder (2008)

Originaltitel: Step Brothers
Stiefbrüder Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Stiefbrüder: Absurder Slapstickspaß von den Machern von "Ricky Bobby- König der Rennfahrer", in dem zwei erwachsene Männer das Kind im Manne entdecken, als sie als Stiefbrüder zusammenziehen müssen.

Muttersöhnchen Brennan (Will Ferrell) hat sich trotz längst erlangter Volljährigkeit bei seiner Erzeugerin (Mary Steenburgen) prima eingerichtet. In Hotel Papa wohnt auch Dale (John C. Reilly) und lässt sich von seinem Vater (Richard Jenkins) verhätscheln. Als die alleinstehenden Elternteile sich ineinander verlieben und heiraten, müssen die Jungs plötzlich ein Zimmer teilen. Die unfreiwilligen Stiefbrüder bekriegen sich wie Kleinkinder – bis ihnen der Rauswurf droht.

Nesthocker-Komödie vom “Ricky”-Team: Produzent Judd Apatow kreuzt seinen Hit “Jungfrau (40), männlich, sucht …” mit “Tanguy”, während Komiker-Duo Ferrell und Reilly als verfeindete Kindsköpfe im Konkurrenzkampf für ein absurdes Slapstick-Stelldichein sorgen.

Als Brennans Mutter Nancy Huff und Dales Vater Robert Doback ihre Liebe mit dem Heiligen Bund der Ehe besiegeln, sehen sich Brennan und Dale gezwungen, künftig ein Zimmer zu teilen. Dass die beiden Stiefbrüder längst erwachsene Männer sind, hindert sie nicht daran, sich spinnefeind zu sein und einander im Stil zweier Kleinkinder zu bekriegen. Als sie verblüffende Gemeinsamkeiten entdecken und Frieden miteinander schließen, lassen neue Probleme nicht lange auf sich warten: Die Eltern haben längst die Nase voll, dass die beiden arbeitslosen Jungs ihnen auf der Tasche liegen, und stellen ihnen ein Ultimatum.

Als Brennans Mutter Nancy Huff und Dales Vater Robert Doback heiraten, sehen sich Brennan und Dale gezwungen, künftig ein Zimmer zu teilen. Dass die beiden Stiefbrüder längst erwachsene Männer sind, hindert sie nicht daran, einander im Stil zweier Kleinkinder zu bekriegen. Als sie verblüffende Gemeinsamkeiten entdecken und Frieden miteinander schließen, lassen neue Probleme nicht lange auf sich warten: Die Eltern haben so unter ihren Zankereien gelitten, dass sie sich wieder trennen. Brennan und Dale müssen eingreifen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Nein. Obwohl vom selben Trio Will Ferrell/John C. Reilly/Adam McKay, lässt einen dieser Film nicht durchgehend schallend lachen wie „Ricky Bobby“. Oder wie die Geschwisterfilme, die personell mehr oder weniger verwandt sind, wie „Anchorman“, „Walk Hard“ oder „Die Eisprinzen/Blades of Glory“. Was nicht heißt, dass diese weitere Nonsenskomödie aus der Absurditätenfabrik unwitzig oder gar völlig verhauen wäre.

    Da sind dermaßen komische, phantasievolle, originelle Szenen, die sicherlich lange im Gedächtnis bleiben; und wenn der Film auch in den ersten paar Minuten etwas schwerfällig beginnt, hat er doch spätestens, wenn Will Ferrell seinen fiesen, labbrigen, von vornherein unansehnlichen, mit einer hässlichen Zierleiste versehenen, haarigen, mit gekraust, mit gekrüllten, mit abgeknickten Haaren versehenen, mit vereinzelt gesägten Haaren versehenen faltigen alten Dauersack auf John C. Reillys Schlagzeug legt und sich eine weitausgreifende Schlägerei ergibt, gewonnen. Zwar nicht durch K.O., dafür deutlich nach Punkten. Etwa mit einer A-Cappella-Version von „Sweet Child O’ Mine“ inklusive gesungenem Gitarrensolo, oder mit dem unmotivierten Schlafwandeln, das an sich weder was mit den Figuren noch mit der Handlung zu tun hat, oder mit der frustrierten Ehefrau, die jede Gelegenheit für einen Ausbruch aus dem Alltag wahrnimmt: „Du hast meinen Mann ins Gesicht geschlagen! Du sollst wissen, dass ich mich heute Abend selbst beglücken werde im Gedanken daran. Ja, ich meine Masturbation!“ Ein wahrgewordener feuchter Jungstraum.

    Da sind Improvisationen, die einen schlicht umhauen; wie sich die verfeindeten Stiefbrüder erfindungsreich beschimpfen, wie sie sich anfreunden über ihre coolen Besitztümer wie ein signiertes Samuraischwert und Nachtsichtgeräte und über die Gemeinsamkeiten wie denselben Lieblingsdinosaurier, dieselbe Lieblingsnichtpornographischewichsvorlagenzeitschrift oder dieselbe Schwanzlänge.

    Doch insgesamt ist der Film etwas einfach gestrickt, was dem Gesamtvergnügen abträglich ist – er ist nicht wie „Ricky Bobby“ albern, absurd, originell, sport- und sportfilmparodistisch, subtil, andeutungsreich, sondern eben lediglich albern und streckenweise absurd.

    Es geht halt nur um zwei Männer, die sich wie zwei pubertäre Jungs benehmen. Und um die Eltern, die das aushalten müssen. Das Schema Kind im Manne ist als Gerüst für viele witzige Szenen genug, als Träger eines wirklich stabilen Comedygebäudes aber lediglich ausreichend. Es geht halt ums Kindsein, ums Erwachsenwerden, um die Träume, die in verschiedenen Lebensabschnitten geträumt werden, um die verschiedenen Realitäten in verschiedenen Lebensaltern und Reifestufen; und wie alles miteinander in Konflikt gerät.

    Erwachsenwerden ist ein schmerzhafter Prozess, zumal, wenn man schon 40 Jahre alt ist. Das Erwachsensein noch viel mehr: voll nichtssagendem Smalltalk, Businessplänen und Gedanken an Geld und Karriere. Kurz: sehr sehr öde und sehr sehr einengend. So setzen Ferrell/Reilly/McKay ein klares Statement gegen verkümmerte Persönlichkeiten; das Erwachsensein ist eben nie so schön und frei wie die Träume und Taten der Kindheit.

    Auf der Bühne „Con te partirò“ zu singen und mit einem veritablen Schlagzeugsolo abzuschließen, das ist die wahrhaft große Tat des echten Kindes; und natürlich eine Horde doofer Schulkinder ordentlich zu vermöbeln.

    Fazit: Hervorragend witzige Szenen; doch es mangelt am wirklich komischen Untergrund, der den Film seine ganze Laufzeit über tragen könnte.
  • Will Ferrell und sein bewährter Komikerkompagnon John C. Reilly spielen Stiefbrüder, die als 40-jährige Nesthocker statt einer Midlife-Krise immer noch Pubertätsprobleme zu bewältigen haben.

    Das unverwüstliche “Knack & Back”-Team blödelt sich nach “Ricky Bobby – König der Rennfahrer” erneut durch eine absurd alberne Slapstickfarce. Ebenfalls erneut mit von der Partie ist Regisseur Adam McKay (der mit Ferrell außerdem noch “Der Anchorman – Die Legende von Ron Burgundy” realisierte), wobei das Drehbuch diesmal nicht nur von ihm und Ferrell ausgeheckt wurde, sondern auch Reilly (“Walk Hard”) seinen Senf mit dazu geben durfte. Des weiteren tritt der derzeit allseits angesagte Comedyking Judd Apatow als Produzent in Erscheinung, womit die bereits ohnehin geballte infantile Männerpower noch im Quatsch-Quadrat potenziert wird. Seiner Erfolgsformel von “Jungfrau (40), männlich sucht” und “Beim ersten Mal” entsprechend wird der Humor vorrangig aus dem Umstand gemolken, dass sich erwachsene Männer wie unvernünftige Teenager benehmen. “Die Stiefbrüder” geht sogar noch einen Schritt weiter, indem sich die beiden Protagonisten in bestem Männeralter zeitweise wie verzogene Kleinkinder aufführen.

    Brennan Huff (Ferrell) und Dale Doback (Reilly) machen zwangsläufig Bekanntschaft, als ihre Eltern (Mary Steenburgen und Richard Jenkins) sich ineinander verlieben und heiraten. Obwohl beide um die 40 sind, sitzen sie ihren Eltern auf der Pelle und leben fortan gemeinsam unter einem Dach. Zwischen den in jeder Hinsicht extrem ähnlichen Stiefbrüdern ist erstmal ausgiebig Kleinkrieg angesagt, bei dem sie sich gegenseitig Possen spielen und Prügel verabreichen. Nach überstandener Beschnupperungsphase wandeln sie sich in beste Freunde, die alles gemeinsam machen, sei es gemeinsam in die Kloschüssel zu pinkeln oder sich im Baumhaus mit Pornoheftchen zu verlustieren. Die beiden Dauerversager träumen von einer Musikkarriere als Rapper, bis ihren Eltern der Kragen platzt und sie das Ultimatum erhalten, endlich auf eigenen Füßen zu stehen. Zwar werden sie nun Knall auf Fall erwachsen, doch der Spaß hat deswegen noch längst kein Ende.

    Auf der Suche nach neuen Humorhorizonten lassen die Macher keine groteske Gelegenheit aus, um mit aberwitzigen Einfällen und vulgären Tieffliegern um sich zu werfen. Angedeuteter Genuss von Hundekot und ein entblößter Hodensack gehören zum Nonstop-Angriff von hart gesottenen visuellen Gags, obszöne Sexwitzchen sind Pflichtprogramm. Angestammte Fans werden die extrem überspitzte Coming-of-Age-Story selbstverständlich weniger als säuisch, denn als saulustig empfinden. ara.

Darsteller und Crew

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