Stadt, Land, Mord!: Schief gewickelt (2007)

Stadt, Land, Mord!: Schief gewickelt Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Stadt, Land, Mord!: Schief gewickelt: Die Murnauer Ermittler versuchen den Mord an einem ehemaligen Schneider aufzuklären.

Als ein alter Herr tot auf einer Bank gefunden wird, ist Staatsanwalt a.D. Mayerle sofort klar: Das war Mord – denn der Tote hätte sich nie einen Windsorknoten gebunden. Dafür hat er es zu Lebzeiten umso toller getrieben: Die Murnauer Polizei kommt einem regelrechten Sodom und Gomorrha im Altenheim auf die Spur. Illegal gebrannter Schnaps, Handel mit Potenzmitteln, Pokerschulden: Verdächtige gibt es genug.

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Kritikerrezensionen

  • Wenn ein älterer Herr nach kühler Nacht ohne Mantel, aber mit steifem Hals tot auf einer Parkbank gefunden wird, ist der Zote Tür und Tor geöffnet; erst recht, wenn sich im Verlauf der Ermittlungen herausstellt, dass die Bewohner des luxuriösen Altenstifts, in dem auch der Tote seinen Lebensabend verbracht hat, gern mal über die Stränge geschlagen haben.

    Anfangs geht es nur um schwunghaften Handel mit selbst (und selbstredend illegal) gebranntem Kräuterschnaps, doch nach und nach deckt das gemischte Doppel von der Murnauer Polizei ein regelrechtes Sodom und Gomorrha auf: Die alten Herrschaften haben sich die Nächte mit Pokerpartien um die Ohren geschlagen, Potenzmittel kamen zum Einsatz, und die Herren hatten außerdem regelmäßigen Damenbesuch. Innige Beziehungen zum Pflegepersonal gehörten offenbar ebenfalls zum guten Ton. Kein Wunder, dass Mark Brenner und Rebecca Lerchinger (Siegfried Terpoorten, Lilian Klebow) mehr Verdächtige haben, als ihnen lieb ist. Darunter befindet sich zur allgemeinen Überraschung auch Staatsanwalt a.D. Mayerle (Lambert Hamel). Der bringt den Fall überhaupt erst ins Rollen, weil er mit Kennerblick erkennt, dass sich der Tote nie einen Windsor-Knoten in die Krawatte gebunden hätte. Allerdings kommt Mayerle dem Team so lange in die Quere, bis es ihn kurzerhand einbuchtet. Sehr zum Vergnügen seines Sohnes (Harry Blank) übrigens, dem der Vater einst eine Freundin ausgespannt hat; und natürlich ist dem alten Fuchs sofort klar, was zwischen Mayerle junior und Rebecca läuft.

    Autor Ralf Löhnhardt übertreibt es beinahe mit seinen vielen Schauplätzen. Irgendwann ist der Tod des alten Herrn auf der Parkbank – er wurde übrigens mit Rotem Fingerhut vergiftet – bloß noch der Motor, der die Handlung am Laufen hält (Regie: Dennis Satin). Dank der vielen hübschen Ideen, der eifrigen Nebenfiguren und der diversen heftigen Romanzen ist “Stadt Land Mord” trotzdem fast noch kurzweiliger als die Geschichten über den “Bullen von Tölz”, die in unmittelbarer Nachbarschaft spielen. Und weil die Kabbeleien zwischen Brenner und seiner Ex (Ursula Buschhorn) mittlerweile etwas ausgereizt sind, hat Dinah Marte Golch, der kreative Kopf hinter der Reihe, das Personal kurzerhand aufgestockt: Der Kommissar erliegt auf der Stelle dem Charme einer ebenso schönen wie stolzen Anwältin (Proschat Madani), die ihn aber erst mal zappeln lässt. tpg.

Darsteller und Crew

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