Soloalbum (2003)

Soloalbum Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Soloalbum: Verfilmung des gleichnamigen Romans von Benjamin von Stuckrad-Barre: Ein junger Mann wird von seiner Freundin verlassen und versucht sich mit Musik, Alkohol und eben "Soloprojekten" zu trösten.

Ben (Matthias Schweighöfer) hat als Redakteur bei einem hippen Musikmagazin nur geringe materielle Sorgen, und auch die Damenwelt liegt ihm zu Füßen. Die eine aber, auf die Ben wirklich steht, gibt ihm den Laufpass, was seinem eigentlich doch so ausgeprägten Selbstbewusstsein einen herben Tiefschlag versetzt. Um Katharina (Nora Tschirner) entweder zu verdrängen oder aber zurückzugewinnen, zieht Ben bald alle Register.

Regisseur Gregor Schnitzler und Produzent Christoph Müller versuchen sich bei dieser Beziehungskomödie an Benjamin v. Stuckrad-Barres gleichnamigem Debütroman (300.000 verkaufte Exemplare).

Ben ist cool und selbstverliebt und zutiefst gekränkt, als ihn seine Freundin Katharina verlässt. Er unternimmt alles Mögliche und Unmögliche, um mit Hilfe seiner besten Freunde Alf und Christian, Musik, Alkohol und diverser “Soloprojekte” Katharina zu vergessen – oder zurück zu gewinnen.

Der Berliner Musikredakteur Ben ist cool und selbstverliebt und zutiefst gekränkt, als ihn seine Freundin Katharina verlässt. Von nun an unternimmt der von Liebeskummer Gepeinigte alles Mögliche und Unmögliche, um mit Hilfe seiner besten Freunde Alf und Christian, Musik, Alkohol und diverser “Soloprojekte” Katharina zu vergessen – oder vielleicht doch zurück zu gewinnen. Aber trotz gut gemeinter Ratschläge wie Genuss von innovativen Drogen oder wildem Sex wird Ben weiter von einer existenziellen Krise bedroht.

Videos und Bilder

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Frei nach Motiven von Benjamin von Stuckrad-Barres Bestseller “Soloalbum” aus dem Jahre 1998 inszeniert Regisseur Gregor Schnitzler (“Was tun wenn’s brennt?”) eine lockere Comedy über männlichen Liebeskummer und seine vertrackten Folgen. Dabei verzichtet er größtenteils auf die im Buch starken Beobachtungen zur Popkultur, macht aus dem Narziss einen Sprücheklopfer, der im Großstadtrevier nach Anerkennung jagt und dabei nur an die Verflossene denkt, die ihm per SMS den Laufpass gegeben hat.

    Als 23-Jähriger begeisterte Benjamin von Stuckrad-Barre mit seinem semibiografischen Bestseller nicht nur das Feuilleton, 300 000 Leser verschlangen seinen umstrittenen Einblick in die Szene. Kein leichtes Unterfangen, den Abgesang auf die Popkultur unterhaltend auf die Leinwand zu bringen. Gregor Schnitzlers Filmversion beschränkt sich auf das Thema Liebeskummer und Beziehungsstress. Held Ben ist cooler Redakteur im angesagtesten Berliner Musikmagazin und sonnt sich im Ruhm: Ein Daumenheben oder -senken von Mr. Wichtig beeinflusst ganze Musikerkarrieren. Als er seine Freundin Katharina an ihrem Geburtstag versetzt und statt dessen sich mit einem Partyluder amüsiert, schickt sie ihm per SMS das Aus, verziert mit einer Songzeile von den Smashing Pumpkins: “The killer in me is the killer in you”. Erst einmal zieht sich der Egomane beleidigt in seine vermüllte Wohnung zurück, redet sich später ein, Katharina sei sowieso ein Fehlgriff und treibt’s mit verschiedenen Damen. Dazwischen mal als Kick ein Fläschchen Hustensaft vom Feinsten. Doch irgendwann kapiert der Solist, er liebt das Weib. Und übt sich in nicht gerade subtilen Methoden der Rückgewinnung.

    Die Aufwertung von Bens Kumpel – der ständig neue Drogencocktails mixende Alf und der verklemmte Oasis-Experte Christian – dämpfen die Egozentrik der ursprünglichen Romanfigur, der sich in Selbstmitleid suhlende Film-Ben zieht wenig Sympathie auf sich, Jungmime Matthias Schweighöfer wirkt gegen die flott aufspielenden 26-jährigen Oliver Wnuk und Christian Näthe gar seltsam blass. In zehn Kapiteln bzw. unter zehn schematischen Regeln (von Nr. 1: “Liebeskummer bloß nicht zulassen”, bis Regel Nr. 10 “Den Tiefpunkt zum Wendepunkt machen!”) stolpert der Verlassene durch sämtliche Stationen unglücklicher Liebe und Eifersucht. Die Lacher sind programmiert, wenn das Frustbündel dem vermeintlichen Nebenbuhler ins Auto pinkelt und dabei sein bestes Teil einklemmt, welches auch schon mal bei der falschen Frau den Dienst verweigert oder bei einer anderen nur ziemlich ramponiert aufersteht.

    Wie bei einer Sitcom folgen die Sketche Schlag auf Schlag, leider manchmal auch ins Wasser. Das sollte ein junges Zielpublikum aber nicht von diesem harmlosen Vergnügen abhalten. Da der Buchautor und frühere Gagschreiber von Harald Schmidt kurz vor Kinostart seine Trennung von Anke Engelke öffentlich verkündet und sich so wieder ins Gespräch gebracht hat, steigt auch der mediale Aufmerksamkeitsfaktor. Vom provozierenden Kultroman der Popliteratur ist zwar nicht viel übriggeblieben, aber bei Liebeskummer kann jeder mitleiden. Und mit der Musik von Oasis bis zum Titelsong “Ans Ende denken wir zuletzt” der Sportfreunde Stiller punktet “Soloalbum” zusätzlich. Einem Kassenerfolg steht also potenziell nichts im Wege. mk.

Darsteller und Crew

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