Showtime (2002)

Showtime Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Showtime: Pfiffige Mischung aus Krimi und Mediensatire, in der zwei ungleiche Cops wider Willen gemeinsam vor laufender Fernsehkamera Fälle lösen müssen.

Cop Mitch (Robert De Niro) vermasselt einen Fall und bekommt deshalb den mediengeilen Kollegen Trey (Eddie Murphy) an die Seite gestellt. Bei einer Schießerei werden die beiden von einem Fernsehteam gefilmt und sollen fortan als Hauptdarsteller eines Real-Live-Formats Fälle lösen – selbstverständlich vor Kameras. Fernsehproduzentin Chase (Rene Russo) reibt sich schon die Hände.

Tom Dey, Regisseur des weithin unterschätzten “Shang-High Noon”, serviert unter Zuhilfenahme von Topstars eine pointierte, actiongeladene Mediensatire.

Als dem Einzelgänger-Cop Mitch ein Job danebengeht, weil ihm der ebenso tapsige wie mediengeile Kollege Trey und ein Kamerateam dazwischenkommen, feuert er eine Kugel in Richtung Kamera – und wird mit einem Schlag zur Berühmtheit. Eine TV-Produzentin will daraus Kapital schlagen und überredet Mitchs Vorgesetzten, ihn in den Mittelpunkt einer TV-Show zu stellen – mit Trey als Kollegen!

Undercover-Ermittler Mitch Preston steht kurz davor, einen Drogenhändlerring zu sprengen, als Nachwuchs-Cop Trey Sellars auftaucht und den Coup vermasselt. Den Dealern gelingt vor laufenden Kameras die Flucht. Als Mitch aus Wut eine der Kameras zerstört, zwingt ihn sein Boss zur Strafe, zusammen mit dem medienverliebten Trey in einer Fernseh-Show das Image der Polizei aufzupolieren. Während der Griesgram Mitch sich der Karriere zuliebe fügt, sieht Nervensäge Trey endlich den Wunsch nach einer Filmkarriere in Erfüllung gehen.

Ermittler Mitch steht kurz davor, einen Drogenhändlerring zu sprengen, doch Nachwuchs-Cop Trey vermasselt den Coup vor laufenden TV-Kameras. Gemeinsam sollen die beiden in einer Fernsehshow das Image der Polizei aufpolieren. Topbesetzte Komödie von Regisseur Tom Dey, die neben Robert De Niro, Eddie Murphy und Rene Russo wilde Action und flotten Slapstick bietet.

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Kritikerrezensionen

  • Nach den Hitkomödien “Reine Nervensache” und “Meine Braut, ihr Vater und ich” übernimmt Robert De Niro in der Buddyactionkomödie “Showtime” einmal mehr die Rolle des “straight man”, der hier mit sauertöpfischer Miene seinem “funny man”-Gegenüber Eddie Murphy gaggesalzene Oneliner hinpfeffert. Inszeniert wurde der routinierte Spaß, um ein ungleiches Polizistenteam in (umgekehrter) Tradition von Mel Gibson und Danny Glover in “Lethal Weapon”, von Regisseur Tom Dey, der bereits mit seinem Debüt “Shang-High Noon” überdrehte Kumpelklamauk-Künste einüben konnte.

    Mitch Preston (De Niro) ist ein übellauniger L.A.P.D.-Detective, dem der übereifrige Rookie-Cop Trey Sellars (Murphy) bei einem Undercover-Fall mit verheerenden Folgen in die Quere kommt. Das Fiasko wird vor laufender TV-Kamera aufgenommen, die Preston wutentbrannt abschießt. Dies bringt die umtriebige Fernsehproduzentin Chase Renzi (Rene Russo) auf die Idee, Preston zum Star einer neuen Reality-TV-Serie zu machen. Um eine Schadensersatzklage wegen der zerstörten Kamera zu vermeiden, muss Preston – von oben beordert – zusagen und hat auch nichts zu vermelden, als ihm ausgerechnet der eitle Versager Sellars als Partner zur Seite gestellt wird. Gemeinsam versuchen sie – stets mit Fernsehkameras im Schlepptau – dem Kriminellen Vargas, dessen sadistische Spezialität ein Automatikgewehr ist, das Handwerk zu legen. Dies mündet in einem actionreichen Finale. Doch bis es soweit ist, liegt das Nachwuchs-”Starsky & Hutch”-Team lautstark im Clinch.

    Das vielbemühte Buddycop-Genre bescherte zuletzt Jackie Chan und Chris Tucker in “Rush Hour 2″ einen kommerziellen Volltreffer und entfernt fühlt man sich auch an dieses Team erinnert. Kein Wunder, da in “Showtime” so gut wie kein Klischee der gewohnten Genreformel ausgelassen wird. So sind die Partner wider Willen nicht nur unterschiedlicher Hautfarbe, sondern auch grundverschiedene Persönlichkeiten. Dies soll für erheiternde Zusammenstöße sorgen, bis ein Fall mit einem ruchlosen – obligatorisch osteuropäischen – Kriminellen sie ihre Zwistigkeiten vergessen und freundschaftliche Einheit bilden lässt. Zusammengehalten wird dies mit üblicher Action, also rasanten Autoverfolgungsjagden, wummernden Explosionen und exzessiven Ballereien. Ein kräftiger Schuss harmloser Mediensatire sorgt für Amüsement – u.a. ergibt sich vor der TV-Kamera ein Rollentausch, der den mediengeilen Sellars als kompetent und populär präsentiert, während Experte Preston die unsympathische zweite Geige spielt. Zudem unterzieht Produzentin Renzi Preston und seine Umgebung mehreren Makeovers, um ihn fernsehgerechter zu machen. An sich würde man davon ausgehen, dass De Niro und Murphy ein zündendes komödiantisches Paar abgeben, doch es will sich keine komische Chemie zwischen den beiden einstellen und ihr verbales Sparring mutet stellenweise forciert an. In Nebenrollen treten William “T.J. Hooker” Shatner als TV-Regisseur, der Preston als “den schlechtesten Schaupsieler überhaupt” bezeichnet und O.J. Simpsons Anwalt Johnnie Cochran Jr. als er selbst auf. In der Manier von Jackie-Chan-Filmen wird während Ablauf der Endcredits mit Outtakes aufgewartet. ara.

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