Shortbus (2006)

Shortbus Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Shortbus: Beziehungsdrama mit jeder Menge Sex.

Sofia (Lee Sook-Yin) hat zwar nicht die geringste Ahnung von Sex und Liebe, arbeitet aber trotzdem als Beziehungsberaterin. Nun sucht sie selber Rat und wird fündig in dem Sexclub “Shortbus”, wo ihr unter anderem die junge Domina Severin (Lindsay Beamish) die Flötentöne beibringt. Auch das schwule Pärchen Jamie (Paul Dawson) und Jamie (PJ DeBoy) will besser Rammeln lernen. Ihnen hilft der Hobbysänger Ceth (Jay Brannan) mit einem flotten Dreier. Alle fünf werden beobachtet von Voyeur Caleb (Peter Stickles).

In sicherlich subversiver Absicht baut Regisseur John Cameron Mitchell eine Hardcore-Pornoszene nach der anderen in sein frei improvisiertes Beziehungsdrama und ergatterte damit den Preis für die beste Regie beim Sundance Festival.

Auf einer allwöchentlichen schrägen Soiree, die von der legendären Drag-Queen Justin Bond veranstaltet wird, treffen sich die Outsider des Big Apple. Unter anderen ein Ex-Bürgermeister und eine einsame Domina, die Partnerberaterin Sofia, die noch nie einen Orgasmus hatte, und die beiden schwulen Jamies, die ihre etwas ins Stocken geratene Beziehung mit ihrem neuen Freund aufzupeppen gedenken. Bei “Shortbus”, so heißt die Veranstaltung, kreuzen sich ihre Wege, hier tauschen sie sich aus, reden über Gott und die Welt, Kultur, Politik und natürlich Sex.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Vom merkwürdigen Verhalten geschlechtsreifer Großstädter erzählt John Cameron Mitchell im mutigen Folgefilm zu seinem Kulthit “Hedwig and the Angry Inch”.

    Wieder wird im Titel (bewusst) gemessen, wieder geht’s um vermeintliche gesellschaftliche Außenseiter. Diesmal um Menschen, die im “Shortbus” zur Schule gefahren wurden, im “kurzen Bus”, weil sie behindert, hochbegabt oder einfach anders sind. Dazu passt, dass der Film schon für heftige Kontroversen sorgte, ehe die erste Klappe gefallen war. Regisseur Mitchell hatte seine Protagonisten via Radio und Internet gesucht, Schauspieler, die gewillt waren, explizite sexuelle Handlungen vor laufender Kamera vorzunehmen. Seiner Hauptdarstellerin Lee Sook-Yin hätte das fast ihren Radio- job gekostet, die fertige Arbeit war in Cannes und Toronto der heiß erwartete Hit, den man einfach gesehen haben musste.

    Wegen des unverblümten Sex. Und davon gibt’s wahrlich reichlich. Zu zweit, zu dritt, homo- und heterosexuell, vaginal, anal und oral. Sex ist der Motor des Films, jedoch nicht sein Zentrum. Das Mit-, Auf- und Ineinander hat nichts mit Pornografie zu tun, hält vielmehr die Story am Laufen, enthüllt Intentionen, Sehnsüchte und Ängste der zahlreichen porträtierten Personen. Über den Körper kommt man nahe an die Charaktere heran, die ihr Innerstes nach außen kehren und unglaublich authentisch wirken – nicht zuletzt weil sie nach keinem vorgegebenen Drehbuch gespielt haben, sondern nach einer Vorlage, die sie im Lauf der Vorbereitungen und Proben gemeinsam mit ihrem Regisseur entwickelten.

    Angesiedelt ist das ungewöhnliche Drama in New York, zwischen den Anschlägen von 9/11 und dem großen Stromausfall im Sommer 2003. Auf einer allwöchentlichen schrägen Soiree, die von der legendären Drag-Queen Justin Bond veranstaltet wird, treffen sich die Outsider des Big Apple. Unter anderen ein Ex-Bürgermeister und eine einsame Domina, die Partnerberaterin Sofia, die noch nie einen Orgasmus hatte, und die beiden schwulen Jamies, die ihre ins Stocken geratene Beziehung mit ihrem neuen Freund Ceth aufzupeppen gedenken. Bei “Shortbus”, so heißt die Veranstaltung, kreuzen sich ihre Wege. Hier tauschen sie sich aus, reden über Gott und die Welt, Kultur, Politik und natürlich Sex, immer wieder Sex.

    Und plötzlich wirken all diese Außenseiter ganz normal, wie Menschen wie du und ich. Mit Stärken und Schwächen und dem Wunsch nach Geborgenheit. Lust, Liebe und Verstand kommen irgendwie in Einklang, Mitchell und sein Kameramann Frank G. DeMarco machen den Zuseher zum willigen “Shortbus”-Mitglied. Entsprechend suggestiv die Musik von Yo La Tengo, wunderbar verspielt die illuminierten Pappmodelle von New York, über die die Kamera immer wieder hinwegfliegt und für Momente Fluchtmöglichkeiten aus der Enge des Beziehungsdickichts ermöglicht. Ein New-York-Film, ein Film über die New Yorker, ein Film für alle und jeden – vor allem für die, die sich nicht so einfach vereinnahmen lassen. geh.

Darsteller und Crew

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