Shopaholic - Die Schnäppchenjägerin (2009)

Originaltitel: Confessions of a Shopaholic
Shopaholic - Die Schnäppchenjägerin Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Shopaholic - Die Schnäppchenjägerin: Von Hit-Garant Jerry Bruckheimer produzierte romantische Komödie um eine zwanghafte, durch Sophie Kinsellas Bestseller populär gewordene Shopperin.

Die New Yorkerin Rebecca Bloomwood (Isla Fisher) ist ein süßes Girl, das auf Shopping und Fashion steht. Ihren Traum, als Redakteurin eines Modemagazins zu arbeiten, kommt sie entschieden näher, als ihre gerade begonnene Finanzkolumne desselben Verlags zum massenhaft gelesenen Phänomen wird. Nur ihre Rechnungen kann sie damit nicht bezahlen – weshalb sie ihren Frust beim Einkaufen abbaut. Mit dramatischen Folgen für das bereits überzogene Bankkonto!

P. J. Hogan

Dior oder Prada sind die besten Freunde von Rebecca Bloomwood. Regelmäßig besucht sie sie im Shopping-Paradies Manhattan, nimmt sie gerne auch nach Hause mit. Doch als alle Kreditkarten ausgeschöpft und die Schulden unüberschaubar sind, braucht Becky einen besser bezahlten Job. Sie findet ihn ausgerechnet bei einem Wirtschaftsmagazin – und dort in Chefredakteur Luke einen Mann, den sie nicht kaufen, aber erobern kann.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • „Shopaholic – Die Schnäppchenjägerin“ ist die witzige, temporeiche Verfilmung des Bestsellers von Sophie Kinsella. Regisseur P.J. Hogan inszenierte mit den glänzend aufgelegten Hauptdarstellern Isla Fisher und Hugh Dancy. Die Handlung wurde von London nach New York verlegt. Diese Komödie hat alles: Glamour, Chic, Romantik, gekonnt gewürzt mit Trubel, Slapstick und dem frechen Charme der Hauptfigur.

    Kaufrausch-Komödien in der Modemetropole New York könnten ja zurzeit leicht einen gestrigen Eindruck erwecken. Shopping-Touren mit zwölf Kreditkarten im Portemonnaie und zahlreichen Einkaufstaschen über der Schulter können direkt in die Pleite führen. Das weiß auch Rebecca Bloomwood und so bekommt das Thema einen aktuellen, satirischen Touch. Trotz, oder gerade wegen der absurden Note ist es nett anzuschauen, wie Rebecca mit einem himmlischen Lächeln im Gesicht durch die Nobelgeschäfte tänzelt.

    Leicht hätte diese märchenhafte Geschichte mit dem Luxus-Mädchen, das zwar seine Kaufsucht bekämpfen muss, aber Glück in der Liebe hat, ins Süßliche oder Moralische rutschen können. Aber der slapstickreiche Humor der Handlung und die lebhafte Rebecca Bloomwood treffen den richtigen Ton. Isla Fisher mit ihren langen roten Locken und ihrer mädchenhaften, quirligen Unschuld zieht alle Register: Wenn sie in Tränen ausbricht wegen ihrer Kaufsucht, möchte man sie am liebsten trösten, wenn sie ihre orangeroten Lederhandschuhe präsentiert oder sich eine aberwitzige Ausrede einfallen lässt, ist sie einfach bezaubernd.

    Der britische Schauspieler Hugh Dancy als ihr Journalistenchef Luke Brandon ist der Gegenpol zur exaltierten Träumerin Rebecca. Der Mann könnte sich zwar teure Anzüge leisten, aber er legt keinen Wert auf ein elegantes Äußeres, sondern auf berufliches Engagement. Das dunkle Haar immer leicht in Unordnung, bleibt er in seiner wachsenden Bewunderung für Rebecca betont ernst. Manchmal wirkt er dabei naiv, manchmal innerlich belustigt. Bei diesem Schauspielerpaar stimmt die Chemie – etwas Besseres kann einer romantischen Komödie nicht passieren.

    Auch die Nebenrollen sind gut austariert, von John Goodman als Rebeccas gemütlichem, ungepflegten Vater, der schwarzhaarigen Krysten Ritter als der besten Freundin bis hin zur Modemagazin-Herausgeberin mit dem französischen Akzent, den Kristin Scott Thomas so formidabel hinkriegt. Die Kleidung schließlich hat in diesem Modefilm keine Nebenrolle. Faszinierend, wie der übliche Schwarz-Grau-Schick außer Kraft gesetzt wird von den satten Regenbogenfarben, in denen sich Rebecca kleidet. Der Rothaarigen stehen selbst ein lilafarbenes Rüschenkleid und der giftgrüne Schal, der zu ihrem Markenzeichen werden soll.

    Fazit: Bezaubernde, spritzige Komödie mit einem neuen Traumpaar in Gestalt von Isla Fisher und Hugh Dancy.
  • Komödie über eine Shopperin in der Schuldenkrise, die allen Kaufsüchtigen und Liebeskranken Hoffnung gibt – therapeutisch wie auch romantisch.

    Der Erfolgsproduzent (Jerry Bruckheimer), der Regisseur von “Die Hochzeit meines besten Freundes” (P.J.Hogan), die Entdeckung von “Die Hochzeits-Crasher” (Isla Fisher) und Sophie Kinsellas Bestseller – wird mit solchen Personalien ein Paket geschnürt, sind die Erwartungen hoch, dass auch ein Hit abgeliefert wird. Damit sie auch erfüllt werden, bietet “Shopaholic” vertraute Schlüsselreize romantischer Komödien. Rebecca Bloomwood (Fisher) ist die quirlige Protagonistin mit Shoppingfieber, die hohe Identifikationswerte erzielt. Mitbewohnerin Suze (Krysten Ritter) ist die beste Freundin, die Solidarität zeigt, aber moralisch die Lösung des zentralen Konflikts erzwingt. Dieser wiederum entwickelt sich aus den Schulden, die Rebecca mit ihren Einkaufstouren in den Nobelkaufhäusern und Designer-Boutiquen Manhattans auftürmt. Um sie begleichen und einen lästigen Zahlungseintreiber vom hübschen Hals halten zu können, träumt Rebecca von einem Job bei ihrem liebsten Modemagazin. Dass sie schließlich bei einem Wirtschaftsmagazin landet, ist als Konstellation so inkompatibel, als müsste Gollum Seminare über Harmonie und Menschenführung halten. Als Kolumnistin für An- und Rücklagen ist die über ihre Verhältnisse lebende Zwangs-Shopperin also ein Missverständnis – ein temperamentvolles jedoch, das Schwung ins Printgeschäft und ins Leben des arbeits- und kontrollverliebten Chefredakteurs (Hugh Dancy aus “King Arthur”) bringt. Die obligatorische romantische Rivalin und die strenge Chefin eines Modemagazins, die es zu erobern gilt, sind nur kleine Hindernisse auf dem Weg zum Glück, das sich im Unterschied zur Vorlage nicht mehr in London, sondern New York und Miami entfaltet. Über den Schauplatz hinaus wurde einiges mehr verändert bei den ersten beiden, als Drehbuchbasis benutzten Büchern der fünfteiligen Romanreihe Sophie Kinsellas. Doch wiedererkannt wird die populäre Heldin werden, Parallelen zu “Der Teufel trägt Prada” vielleicht auch. Darüber hinaus erwartet die Zielgruppe trendige Outfits, glamouröse Designertempel, ein heiter-entspannter Ton ohne hysterische Übertreibungen, ein paar gute Einfälle, die die Verführung beim Shoppen kreativ visualisieren (animierte Schaufensterpuppen) und vor allem Isla Fisher. In einem vertrauten Angebot ist die geborene, aber noch nicht wirklich bekannte Komödiantin das Schnäppchen, das diese romantische Komödie veredelt und mit Charme, Timing und Situationskomik überrascht. kob.

Darsteller und Crew

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