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Sherlock: Case of Evil (2002)

Sherlock: Case of Evil Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Im London des späten 19. Jahrhunderts hält eine Mordserie unter hohen Unterweltlern die Polizei auf Trab. Der junge Privatermittler Sherlock Holmes kann sich des Eindrucks nicht erwehren, als habe seine alte Nemesis, der böse Professor Moriarty, seine Finger im Spiel. Den aber glaubt Holmes gerade erst bei einem Duell auf nächtlicher Straße getötet zu haben. Gemeinsam mit seinem Freund, dem Gerichtsmediziner Dr. Watson, nimmt er die Spur der Verschwörung auf. Scotland Yard indes ist von der privatren Konkurrenz zunächst gar nicht begeistert.

Der junge Privatdetektiv Sherlock Holmes glaubt in einer Mordserie die Handschrift eines Mannes zu entdecken, den er bereits getötet zu haben glaubt. Originelle TV-Neubearbeitung eines Klassikers der Kriminalliteratur.

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Die Verfilmungen der Krimis von Arthur Conan Doyle geht in die Hunderte. Diese BBC-Trilogie darf sich rühmen, eine der besten zu sein.

    Eigentlich ist es unmöglich, Sherlock Holmes noch neue Seiten abzugewinnen. Schon allein das weckt die Neugier auf diese dreiteilige BBC-Reihe. Die herausragende Qualität der Produktion offenbart sich bereits nach wenigen Augenblicken: Es ist den “Dr. Who”-Autoren Steven Moffat und Mark Gatiss gelungen, die Figur des Detektivs konsequent neu zu erfinden und der Schöpfung von Arthur Conan Doyle dennoch treu zu bleiben. Der Transfer vom viktorianischen England ins London der Gegenwart ist dabei nur die auffälligste Änderung. Als Kind der Gegenwart bewegt sich der geniale Holmes in virtuellen Welten ebenso virtuos wie in den Straßen der Stadt. Außerdem wirkt Darsteller Benedict Cumberbatch (35) deutlich jünger; Sherlock macht im Sprint wie auch im Zweikampf eine ausgezeichnete Figur. Zeitlos dagegen ist seine Brillanz: In der Regel genügt ihm ein Blick, um einen Tatort oder seine Mitmenschen zu analysieren. Andererseits braucht das ebenso exzentrische wie eigenbrötlerische Genie permanent neue Herausforderungen, sonst langweilt es sich wie ein kleines Kind.

    Nicht minder interessant ist der Entwurf des Mannes an seiner Seite. Dem wie bei Doyle frisch aus Afghanistan heimgekehrten abenteuerlustigen Militärarzt Watson (Martin Freeman) kommt die zufällige Bekanntschaft mit Holmes gerade recht. Dass die beiden eine Zweier-WG bilden, liefert ihren Zeitgenossen zudem regelmäßig Anlass für Spekulationen, zumal der asketische Detektiv, in Gefühlsdingen fast ein Soziopath, auf fleischliche Genüsse aller Art zu verzichten scheint. Auch Erzfeind Moriarty ist mit von der Partie: Er steckt hinter sämtlichen Verbrechen und fordert den Detektiv im dritten Teil regelrecht zum Tanz.

    Die kühne Variation der Figuren allein aber wäre nur der halbe Spaß. Die Drehbücher sind von einer eindrucksvollen Komplexität und imponieren durch Sorgfalt auch im kleinsten Detail, so dass die Fälle selbst für Holmes echte Herausforderungen darstellen. Auch optisch sind die von Paul McGuigan und Euros Lyn inszenierten Filme reizvoll. Gerade die Integration moderner Kommunikationstechniken ist sehr überzeugend gelungen, von Tempo, ungewöhnlichen Perspektiven und kunstvollen Übergängen ganz zu schweigen. “Sherlock” wurde in diesem Jahr als beste Drama-Serie mit dem Bafta-Award, dem britischen Film- und Fernsehpreis, ausgezeichnet. Im Herbst zeigt die BBC eine weitere Staffel, die dann hoffentlich 2012 auch im “Ersten” zu sehen sein wird: Die Auftakttrilogie endet mit einem gemeinen “Cliffhanger”. tpg.

Darsteller und Crew

News und Stories

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