Shaggy Dog - Hör mal, wer da bellt (2006)

Originaltitel: Shaggy Dog
Shaggy Dog - Hör mal, wer da bellt Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Shaggy Dog - Hör mal, wer da bellt: Remake von "Zotti, das Urviech" von 1976, in dem Tim Allen als angehender Bezirksanwalt buchstäblich auf den Hund kommt.

Immer, wenn der Familienvater und stellvertretende Bezirksstaatsanwalt Dave Douglas (Tim Allen) es am wenigsten gebrauchen kann, verwandelt er sich ausgerechnet in jenen tibetanischen Hirtenhund, um den sich sein aktueller Prozess gerade dreht. Wenn das mal nicht der Ehe mit Rebecca (Kristin Davis aus “Sex and the City”) und seiner Beförderung zum vorsitzenden Bezirksstaatsanwalt schadet …

Mann, kümmer dich mehr um deine Familie und weniger um deine Karriere, sagt durch die Blume ein liebenswerter Kinderspaß aus dem Hause Disney mit dem populären “Tool Time”-Heimwerker Tim Allen. Ein Remake von “Zotti, das Urviech” aus dem Jahre 1976.

Anwalt Wilby Daniels ist auf dem besten Wege, als Bezirksanwalt vereidigt zu werden – und nimmt dafür auch in Kauf, dass er seine Familie noch mehr vernachlässigen müsste als bisher. Wilby ahnt nicht, dass ihm Sonderbares zustoßen wird: In den ungünstigsten Momenten verwandelt er sich in einen zotteligen Hund. Das erweist sich als denkbar negativ für die Karriere und ruft überdies den übereifrigen Hundefänger auf den Plan.

Im aktuellen Fall des Staatsanwalts Dave Douglas streiten sich ein Pharmakonzern und ein militanter Tierschützer, der behauptet, dass die Firma illegale Genforschungsexperimente durchführt. Wenig später taucht der titelgebende Wunder-Wauwau bei Douglas zu Hause auf, beißt dem peniblen Beamten ins Bein und sorgt für die Vermischung der DNA von Mensch und Hund. Erschreckt muss Dave daraufhin feststellen, dass er nicht nur die Gewohnheiten von Shaggy annimmt, sondern sich sogar immer wieder in ihn verwandelt.

Videos und Bilder

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • “Santa Clause”-Komiker Tim Allen ist im Remake der Disney-Komödie “Der unheimliche Zotti” (1959) und deren Fortsetzung “Zotti, das Urviech” (1976) buchstäblich auf den Hund gekommen und fängt mit tierischem Slapstick die Lacher ein.

    Dabei wartet der vom “Varsity Blues”-Regisseur Brian Robbins geradlinig inszenierte Familienspaß nicht nur mit überdrehtem Humor, sondern zugleich mit rührenden “vierpfotigen” Momenten auf. Diese gehen aufs Konto des putzigen Wauwaus, der im Action-Prolog aus einem tibetischen Kloster entführt wird. Weil für die Wissenschaft interessant, da er 300 Jahre alt ist, wird er in das Genforschungslabor von Dr. Kozak (Robert Downey vergnügt sich mit seiner Rolle als ziemlich mad scientist) gebracht. Dessen Firma ist gerade in einen Prozess gegen einen angeblichen Brandstifter verwickelt, der die vehement abgestrittenen Tierexperimente protestiert hatte. Dies bringt Assistenzstaatsanwalt Dave Douglas (Allen) auf den Plan. Wie die plottechnischen Verwicklungen vom fünfköpfigen Drehbuchautoren-Team es so wollen, wird Douglas ausgerechnet vom vorübergehend aus dem Labor entkommenen Shaggy gebissen und dadurch mit seiner DNA infiziert, veranschaulicht mit CGI-Aufnahmen von grünen hundeförmigen Viren im Blutstrom. Bevor Douglas mit Haut und Haar zum zotteligen Vierbeiner mutiert, hat Allan nun Gelegenheit mit typischen Hundemanierismen zu amüsieren. Da wird sich ungeniert gekratzt, mit langer Zunge gehechelt, Beinchen am Urinal gehoben, verbissen auf allen Vieren die Nachbarskatze gejagt und brav Stöckchen geholt. Sobald er sich auch optisch in Shaggy verwandelt, steuert Allan per Voiceover seine Persönlichkeit bei. In Tiergestalt erkennt der überarbeitete Douglas erstmals die Probleme seiner sträflich vernachlässigten Familie. Während er zwischen seinem Hunde- und Menschenkörper hin- und herpendelt, lernt er nicht nur seine Lieben neu zu schätzen, sondern kann auch noch die fiesen Machenschaften von Dr. Kozac aufdecken.

    Die Spezialeffekte nehmen eine untergeordnete Rolle ein. Direkte Aufnahmen der Metamorphose werden weitgehend umgangen. Der aufwändigste Effekt ist schließlich Allen in Aktion. Auf übermäßig kruden Humor wird dabei verzichtet, auch wenn sich eine Szene, in der andere Hunde Shaggys Hinterteil beschnüffeln, hart an der Grenze ist. Im Gegenzug gibt es hinlänglich warmherzige Momente – wie der Moment, in dem Shaggy treuherzig mit einem Rosenstrauß vorm Restaurantfenster sitzt, um Douglas’ traurig wartende Ehefrau (Kristin Davis aus “Sex and the City”) zu trösten. Überhaupt fallen die Gefühlseinlagen für einen überdrehten Slapstickspaß erstaunlich ergreifend aus, so dass man sich ein wenig an die ähnlich angelegte Fantasykomödie “Ein voll verrückter Freitag” erinnert fühlt. Auch wenn in punkto Originalität nicht übermäßig große Sprünge gemacht werden (selbst der überanspruchte Baha-Men-Hit “Who Let The Dogs Out” wird auf die Ohrmuscheln gehetzt), sollte die kurzweilige Familienunterhaltung allemal solide Zahlen apportieren. ara.

Darsteller und Crew

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