Sex and the City (2008)

Originaltitel: Sex and the City - The Movie
Sex and the City Poster
Nicht mehr im Kino.
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  1. Ø 3.5

Filmhandlung und Hintergrund

Sex and the City: Kinofilm zum populären Serienhit über vier New Yorker Frauen und ihre Erfahrungen mit Sex, Liebe und ewig bindender Freundschaft.

Carrie Bradshaw (Sarah Jessica Parker), Kolumnistin des New York Star, schwadroniert am liebsten über Männer und Sex. Für ihre heißen Tipps führt sie gerne private Feldversuche durch. Ansonsten trifft sich die Schuhfetischistin in angesagten Szenelokalen mit ihren drei Karrierefreundinnen Samantha Jones (Kim Cattrall), Miranda Hobbes (Cynthia Nixon) und Charlotte Goldenblatt (Kristin Davis). Gemeinsam machen sie Manhattans Amüsiermeilen unsicher.

Als krönender Abschluss der Kultserie für Frauen des neuen Jahrtausends versammelt sich das gesamte Team von “Sex and the City” auch auf der Leinwand, um weiterhin ungeschminkt über die schönste Sache der Welt zu reden. Neu dabei ist Jennifer Hudson als Carries Assistentin.

Nach langen Singlejahren in New York sind Miranda und Charlotte verheiratet, Carrie und Sexpertin Samantha auf dem besten Weg dahin. Doch als Carries Hochzeit mit Traummann Mr. Big platzt und Mirandas Ehe an der Untreue ihres Mannes scheitert, verdunkelt sich der Himmel über New York. Die Freundschaft der Frauen zeigt sich jetzt stabiler als die Liebe ihrer Männer und kann selbst gebrochene Herzen wieder heilen.

Anwältin Miranda und Charlotte sind verheiratet mit Kind, Vamp Samantha ist für ihren jungen Posterboy nach L.A. gezogen und Autorin Carrie freut sich auf Wohnen mit Traummann Mr. Big. Dennoch ziehen Gewitter auf. Erst gesteht Mirandas Mann einen One-Night-Stand, dann bekommt Big am Tag der Hochzeit kalte Füße. Der Destruktion folgt eine lange Wiederaufbauphase. Sie beginnt beim Viererurlaub im mexikanischen Luxusresort und endet am Neujahrstag, als die Tristesse zweier enttäuschter Frauen kulminiert und neuer Hoffnung Platz macht.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (5)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Als die Serie 1998 in den USA erschien, wurde sie von den einen mit Begeisterung von den anderen mit Verachtung aufgenommen. Während sich eine Hälfte der (zumeist weiblichen) Zuschauer dafür begeisterte, hier nun endlich selbstbewusste und selbstbestimmt lebende Frauen jenseits der 30 zu sehen, die sich lachend über die seltsamen sexuellen Angewohnheiten ihrer zahlreichen Liebhaber ausließen, betonte die andere Hälfte, dass es doch eher ein Rück- als ein Fortschritt und schon gar kein Vorbild sei, aufgestylten Modefetischistinnen bei der Suche nach dem perfekten Traummann zuzusehen, den zu ehelichen höchstes Ziel sei.

    Fest steht, beide Ansichten sind zu einseitig, um das Phänomen "Sex and the City" zu erklären. Natürlich, Labels und Liebe stehen im Vordergrund, Kleidung und Accessoires, die von den vier Frauen stöckelnderweise durchs Bild getragen werden überschreiten locker die Millionen-Dollar-Grenze. Doch wer glaubt denn ernsthaft, dass es sich hier NICHT um fiktive Kunstfiguren handelt? Carrie, Miranda, Samantha und Charlotte sind so wenig "typische Frauen" wie James Bond ein "typischer Mann" ist. Das Ganze sollte man einfach nicht so ernst nehmen.

    Die Serie war und der Film ist ein einziges glamouröses Schaulaufen, der oberflächlichen Warenwelt und dem eigenen Aussehen werden höchste Bedeutung zugemessen. Doch wäre das alles, hätte die Serie wohl kaum einen solchen Erfolg einfahren können. Auch wenn es den Anschein hat, die Figuren bestünden bloß aus blankpolierter, aufgehübschter Oberfläche, so ist es nicht. Im Laufe der Jahre ist es den Drehbuchautoren (kaum Autorinnen wohlgemerkt) gelungen, aus ihren Figuren komplexe Persönlichkeiten zu machen mit jeder Menge Stärken und Schwächen, extravaganten Spleens und sympathischen Fehlern. Diese Persönlichkeiten sollte man als Zuschauer allerdings schon kennen, wenn man sich den Film zur Serie ansieht. Denn er funktioniert über weite Strecken nur, wenn man mit den Figuren vertraut ist. Dann ist der Film allerdings wie ein Klassentreffen, bei dem man alten Freundinnen begegnet, die man schon fast aus den Augen verloren hat.

    Dass es sich um vier Hauptfiguren handelt, bereitet dem Film ziemliche Schwierigkeiten. In der Serie gab es genug Platz für alle, im Film nicht. Carrie wird der meiste Platz eingeräumt, alle anderen kommen eindeutig zu kurz. Und so wirken die Geschichten um Miranda, Samantha und Charlotte ziemlich halbgar. Unverständlicherweise wird dann mit Jennifer Hudson in der Rolle der "Louis aus St. Louis" auch noch eine fünfte Frau mit an Bord geholt, und das, obwohl die Zeit noch nicht einmal für vier reicht.

    Der Sex, der die Serie anfänglich zu einem Hit machte, rückt in den Hintergrund. Viel wichtiger als die Suche nach dem richtigen Mann, dem richtigen Outfit und der richtigen Party werden nun Freundschaft, Treue und der schwierige Spagat zwischen romantischen Ideen und der Realität. Die Probleme sind dabei ein bisschen erwachsener geworden, immerhin befinden sich die Frauen mittlerweile in den Vierzigern… Die Männer kommen kaum vor und noch weniger zu Wort. Wenn sie mal auftreten, dann als Weichei, unsicherer Macho oder überpotentes Sexsymbol, was ja zu den Klischee-Frauen (Die Nymphomanin, Die Zynikerin, Die Mutter, Die Weise) bestens passt.

    Was den Humor angeht, steht der Film der Serie in nichts nach. Samantha hütet selbstverständlich auch mit knapp 50 ihre Zunge nicht, Miranda ist so zynisch wie eh und je, Charlotte stapft zielbewusst in jedes Fettnäpfchen und Carrie kann ihren Mund natürlich auch nicht halten. Sie sind laut, sie sind bunt, sie sind unverschämt und liebenswert. Für Fans der Serie ist er ein Muss.

    Fazit: Wer "Sex and the City" als Serie mochte, der wird auch vom Film begeistert sein. Zwar platzt er was die Handlung betrifft aus allen Nähten, dafür passen Carrie, Miranda & Co umso besser in ihre teuren Outfits.
  • Der Kinofilm zum globalen HBO-Phänomen reduziert die Neurosen und rekapituliert die positiven Attribute der Serie, doch Neues in New York entdeckt er lediglich beim Pretiosen-Scouting in den Designerboutiquen.

    Vier Jahre nach Serienende sind die Shopgirls aus New York zurück, als hätte nicht einmal der Gagenkrieg um Kim Cattrall ihre Freundschaft trüben können. Für Millionen von Männern und das Dutzend Frauen, die hier ohne Serienkenntnis Neuland betreten, klärt eine Einführung die Beziehungen untereinander und zu den Partnern. Anwältin Miranda und Charlotte, die First Lady der positiven Lebensführung, sind verheiratet mit Kind, Vamp Samantha ist für ihren jungen Posterboy nach L.A. gezogen und Autorin Carrie freut sich auf Wohnen mit Traummann Mr. Big und die Ankleide im neuen Penthouse, in der eine Großfamilie residieren könnte. Die Anfangsphase der Komödie, in der das Wiedersehen mit den Fans gefeiert wird, ist amüsant entspannt. Die Ladies shoppen, feiern Carries Verlobung beim traditionellen Power-Lunch, während die Hochzeitsvorbereitungen weitgehend im Off stattfinden und somit nur die Nerven von Weddingplaner Anthony und nicht des Zuschauers strapaziert werden. Nach einer charmanten serientypischen Szene, in der die Freundinnen zu Carries Laufstegmontage abstimmen, welche Trophäen aus 20 Shoppingjahren ins Penthouse einziehen dürfen, zieht Gewitter auf. Erst gesteht Mirandas Mann einen One-Night-Stand, dann bekommt Big am Tag der Hochzeit kalte Füße und kann trotz Blitzbesinnung den Bruch mit Carrie nicht mehr kitten. Der Destruktion folgt eine lange Wiederaufbauphase. Sie beginnt beim Viererurlaub im mexikanischen Luxusresort und endet am Neujahrstag, als die Tristesse zweier enttäuschter Frauen kulminiert und neuer Hoffnung Platz macht.

    Inszeniert und geschrieben von Michael Patrick King, einem Veteranen der Serie, konserviert der Kinofilm den Dialogwitz, den Sextalk, der hier jedoch keine Tabus bricht, und die Charakteristika der Figuren, unter denen die unkonventionelle Samantha am interessantesten bleibt, aber das Kontrastprogramm, die glücksbeseelte Charlotte, neue Sympathiepunkte sammelt. Wer die Serie nicht kennt, hat den Vorteil, die ausbleibenden Überraschungen nicht zu vermissen, und den Nachteil, die Figuren nicht vergleichbar verstehen zu können. Ein Problem, das von Beginn an unlösbar war – im Unterschied zu zwei anderen, weil weder die gedehnte Laufzeit noch Jennifer Hudsons Nebenrolle als Carries Assistentin zwingend notwendig erscheinen. Auch wenn Sarah Jessica Parker ihre Stärke, den blubbernden Charme, als geknickte Blume kaum ausspielen kann, werden die Zielgruppe und die Marketingetagen der großen Label nicht enttäuscht werden. Auch sie spielen hier eine Hauptrolle – und nicht nur, weil blaue Blahniks von Manolo zwei Liebeskranke wieder zusammenführen. kob.

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