Seventh Son (2014)

Seventh Son Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (5)
  1. Ø 4
Kritikerwertung (4)
  1. Ø 2.4

Filmhandlung und Hintergrund

Seventh Son: Effektstarkes Fantasyspektakel, in dem sich ein alter Dämonenjäger (Jeff Bridges) und sein Schüler (Ben Barnes) einer rachsüchtigen Hexenkönigin entgegenstellen.

Kurz bevor der Blutmond aufzieht und alle Ausgeburten der Hölle noch gefährlicher macht, muss der alte Dämonenjäger Gregory einen neuen Schüler anlernen. Wie seine Vorgänger, die alle früh ihr Leben verloren, ist Tom der siebte Sohn eines siebten Sohns und muss sich somit traditionell Gregory im ewigen Kampf gegen das Böse anschließen. Ein Crashkurs soll den Neuling auf das Duell mit monströsen Kreaturen vorbereiten, doch mit Hexenkönigin Malkin erwartet das Jägerduo eine Antagonistin, die weder Machtbeschränkung noch Gnade kennt.

Ein alter Dämonenjäger und sein junger Schüler stellen sich dem Kampf gegen eine rachsüchtige und mächtige Hexenkönigin. Mit guten Effekten gespicktes Fantasyspektakel nach der erfolgreichen Buchreihe von Joseph Delaney.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Ist "Seventh Son" ein Meisterwerk? Die Antwort lautet ganz klar: Nein! Die Geschichte ist nicht zufriedenstellend erzählt, wodurch die Charaktere zu Sprüngen in ihrem Verhalten neigen, die der Zuschauer nur schwer nachvollziehen kann. Mit der erwähnten Konkurrenz kann der Streifen sich nicht messen, muss er aber vielleicht auch nicht. Während Anhänger der Romanvorlage sicher bitter enttäuscht von den etwas schwammigen Charakteren und der wirklich sehr lose interpretierten Umsetzung des Buches sein dürften, macht der Film weniger vorbelasteten Kinogängern aber bestimmt auch etwas Spaß. Wer nach einem Fantasyfilm mit coolen Bildern und spannender Story sucht und kein Meisterwerk erwartet, kann sich durchaus unterhalten fühlen. Unterm Strich ist "Seventh Son", mal ganz wertfrei, eher Richtung Trash einzuordnen. Aber auch der hat ja bekanntlich Anhänger.
  • Tom, der auf dem Hof seiner Mutter arbeitet, ist der siebte Sohn eines siebten Sohnes und deswegen zu Großem berufen – was er bislang nicht ahnt. Er gehört dem Orden der Geisterjäger an, der die Menschen im Kampf gegen Hexen und andere magische Wesen beschützen soll. Tom geht bei John Gregory in die Lehre, dem letzten Meister in der Kunst, schwarze Magie abzuwehren. Er ist noch sehr unerfahren, als er es mit einer übermächtigen Gegnerin zu tun bekommt: der Hexe Mutter Malkin, die eine ganze Armee übernatürlicher Gestalten befehligt, deren Ziel die Auslöschung der Geisterjäger ist. Aus Versehen befreit er die mächtigste Hexe des Landes. Jetzt muss Tom sich seinem Schicksal stellen. Wird er sich im Angesicht des Bösen als der wahre Held aus der Prophezeiung beweisen? Unterstützung im Kampf für das Gute findet er in der hübschen Alice. Regisseur Sergei Bodrov (“Der Mongole”) und ein erfahrenes Produzententeam verbinden in dem aufwändigen Fantasy-Abenteuer Elemente aus neueren Märchenverfilmungen und Fantasy-Epen. Die Besetzung ist prominent: Jeff Bridges und Julianne Moore treten als Zauber-Antagonisten der alten Generation und Ben Barnes und Alicia Vikander als junge Kampfgefährten in einen Wettstreit mit versierten Effektemagiern, die die Märchenwelt und ihre Kreaturen gestalteten.

    Fazit: Opulentes, visuell überwältigendes 3D-Epos um den Kampf des Guten gegen die Mächte der Finsternis.
  • Visuell beeindruckend versus 08/15-Fantasy-Gedöns
  • Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussehen mag: „Seventh Son“ ist kein weiterer Erguss der US-amerikanischen Blockbusterschmiede. Zumindest kein typischer, denn der russische Regisseur Sergey Bodrov („Der Mongole“) war bis vor kurzem kein Teil der schillernden Traumfabrik, sondern inszenierte stattdessen lieber anspruchsvollen Filmstoff – nicht für die Masse, sondern für seine das Weltgeschehen hinterfragenden Landsleute. Nun wagt er sich mit dem bildgewaltigen Fantasy-Actioner „Seventh Son“ erstmals an einen Film, der aus seinen üblichen Genre-Schemata ausbricht und sah sich während der Fertigstellung sogleich mit allerhand Problemen konfrontiert. Im Laufe der Dreharbeiten wurde nicht nur der anvisierte Veröffentlichungstermin mehrmals nach hinten korrigiert, „Seventh Son“ wechselte darüber hinaus sogar sein Studio und wanderte von Warner Bros. zu Universal Pictures. Und als sei dies nicht genug, so ging während der Postproduktionsphase auch noch die zuständige Effektschmiede pleite. Doch schlussendlich ging zumindest auf dem Papier alles gut aus – nach einer finalen Startterminverschiebung Anfang Februar kommt „Seventh Son“ nun endlich in die Kinos und offenbart dabei in Ansätzen die Kernproblematik während des Entstehungsprozesses. Im Großen und Ganzen überrascht der CGI-geprägte Streifen jedoch mit einer angenehmen Kurzweil, einem sympathischen Protagonistenduo und durchaus coolen Effekten.

    Inhaltlich und visuell erinnert „Seventh Son“ an eine Mischung aus dem ebenfalls von einem Nordlicht inszenierten Horrorspaß „Hänsel & Gretel: Hexenjäger“ sowie den mythischen Bildgewalten der „Herr der Ringe“-Reihe. Im Kern funktioniert „Seventh Son“ jedoch ganz ähnlich seiner Genre-Kollegen: Der Regisseur erschafft basierend auf der Kinderbuch-Bestsellerreihe „Spook“ eine Fantasywelt, die Momente der Übersinnlichkeit mit den bodenständigen Settings des Mittelalters kombiniert. Unter Zuhilfenahme diverser Kreaturen, die mal an existierende Mythen angelehnt, dann wiederum vollkommen frei erfunden sind, formt Bodrov ein interessantes Filmuniversum, in dem hinter jeder Ecke eine neue Idee steckt und die mit guten, wenn auch nicht überragenden Computereffekten aufgepeppt wird. Die Story ist darüber hinaus zwar kaum innovativ, jedoch in jeder Hinsicht flott erzählt und spannend.

    Die Probleme im Postproduktionsprozess finden sich dagegen im nachträglich konvertierten 3D, das bei der unserer Redaktion zugrundeliegenden Vorführung unangenehm flackerte und das Leinwandgeschehen in der ersten Viertelstunde bis zur Unkenntlichkeit versteckte. Erst später kristallisiert sich ein unaufdringlicher, jedoch wenig spektakulärer Tiefeneffekt heraus, den es nicht gebraucht hätte, des Box Office wegen jedoch benötigt, denn trotz seiner guten Ansätze läuft „Seventh Son“ Gefahr, beim breiten Publikum auf Ablehnung zu stoßen. Für einen Kassenschlager ist der Streifen nämlich allenfalls nett, verfügt außer einer namhaften Besetzung jedoch über zu wenig Wiedererkennungswert und kommt über den Charme einer (guten) „Supernatural“-Folge nicht hinaus. Bedenkt man die stetig wachsenden Preise für Kinotickets muss man schon hinterfragen, ob es sich lohnt, für einen Film des guten Durchschnitts sogar den 3D-Aufschlag in Kauf zu nehmen. Immerhin: Allen voran Oscar-Preisträgerin Julianne Moore („Still Alice“) weiß als passionierte Antagonistin zu überzeugen, während die Chemie zwischen Jeff Bridges („Hüter der Erinnerung – The Giver“) und Ben Barnes („Das Bildnis des Dorian Gray“) spürbar gut, jedoch ausbaufähig ist.

    Fazit: „Seventh Son“ ist bei Weitem nicht die vorab von vielen Seiten erwartete Fantasy-Katastrophe, bräuchte jedoch mehr Einfallsreichtum, um zu etwas Besonderem zu werden. So verpufft der positive erste Eindruck zwar nicht vollends, insgesamt beraubt sich der Streifen jedoch seines Franchise-Potenzials, sodass „Seventh Son“ zwar zu einem kurzweiligen, nicht jedoch denkwürdigen Vergnügen gerät.
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