Self/less - Der Fremde in mir (2015)

Originaltitel: Self/less
Self/less - Der Fremde in mir Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (7)
  1. Ø 4.3
Kritikerwertung (3)
  1. Ø 3.7

Filmhandlung und Hintergrund

Self/less - Der Fremde in mir: Dystopischer Thriller mit Fantasy-Elementen über einen todkranken Multimillionär, der seinen Geist in einen jungen und gesunden Körper transferieren lässt.

Damians Reichtum ist schier unermesslich, und doch sieht sich der Multimillionär mit dem Unausweichlichen konfrontiert. Er ist todkrank, seine Zeit neigt sich dem Ende zu. Damian wendet sich an Albright, der mit seiner Firma das Unfassbare anbietet: den Wechsel des Geistes von einem kranken in einen jungen und gesunden Körper. Doch als Damian in seinem neuen Körper erwacht, hält die Euphorie nur kurz: Er wird von Visionen aus dem früheren Leben des Körperspenders verfolgt. Und nun offenbart Albright sein wahres Gesicht.

Ein todkranker Multimillionär lässt seinen Geist in einen jungen und gesunden Körper transferieren. Dystopischer Thriller mit Frankenstein-Elementen, in dem Regisseur Tarsem Singh sein Gespür für gewaltige Visualisierung ausspielt.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Das ist der Wunschtraum vieler Menschen, die vorbestimmte Lebenszeit irgendwie zu verlängern. Die Brüder David und Alex Pastor schrieben darüber ein Drehbuch. Dabei stand nicht die technische Umsetzung dieser Idee im Vordergrund, sondern was hat das für moralische Konsequenzen.
    Damian Hale (Ben Kingsley) ist ein milliardenschwerer Industrieller. Sein Imperium ist New York. Sein Leben lang hat er sich ohne Rücksicht auf Verluste durchgesetzt. Seine Tochter Claire (Michelle Dockerty) dagegen ist eine aktive Umweltaktivistin und hat sich von ihrem Vater entfremdet.
    Als Damian an Krebs erkrankt, bricht sein bisheriges Weltbild brutal zusammen. Da erfährt er von einem neuen radikalen medizinischen Prozess. Das sogenannte „Shedding“ wird ihm von Dr. Albright (Matthew Goode) angeboten. Der Tod des Großindustriellen wird vorgetäuscht und das Shedding durchgeführt.
    Hierbei wird sein Bewusstsein in den Körper eines jungen Mannes (Ryan Reynolds) verpflanzt. Der Transfer gelingt und die Operation gilt als Erfolg. Damian ist begeistert von seinem neuen Körper und lässt sich in New Orleans nieder um sich kräftig in das süße Leben der Stadt zu stürzen.
    Es dauert nicht lange und seine neue Welt stürzt ihn in Zweifel. Wirre Albträume plagen ihn. Träume, die ihn an anderes Leben erinnern. Als er diese Fakten mit Albright bespricht, erklärt dieser lapidar, dass Unsterblichkeit nicht ohne Nebenwirkungen auskommt.
    Doch Damian reicht diese Erklärung nicht. Er beginnt Nachforschungen auf eigene Faust. Und steht eines Tages vor der Haustür einer alleinerziehenden Mutter. Was verbindet ihn mit Madeleine (Natalie Martinez). Er kommt dem Geheimnis auf die Spur und ist damit in höchster Lebensgefahr.
    Denn Albrights Organisation will sein lukratives Geschäft schützen und schreckt auch nicht vor Mord zurück. So beginnt eine mörderische Hetzjagd.
    Ein gut inszenierter Thriller von Regisseur Tarsem Singh („The Cell“ 2000), indem auch die beiden Hauptdarsteller überzeugen können. Nur die Geschichte ist zu sehr vorhersehbar, was der Spannung ein bisschen abträglich ist.
    117 Minuten – dennoch gute Kinounterhaltung.
  • Auch mit allem Reichtum dieser Welt lässt sich Gesundheit nicht kaufen. Doch der milliardenschwere Unternehmer Damian (Ben Kingsley) will sich mit seinem Schicksal nach einer Krebs-Diagnose nicht abfinden. Er vertraut sich einer geheimen Organisation an, die verspricht, seine Lebenszeit zu verlängern, indem sie sein Bewusstsein in einen anderen, jüngeren Körper überträgt. “Shedding” nennt sich das teure Verfahren. Das Experiment glückt. Verjüngt und mit neuer Identität beginnt Damian als Edward (Ryan Reynolds) in New Orleans von vorne. Er genießt die geschenkte Zeit in vollen Zügen, bis er von wirren Träumen geplagt wird und Erinnerungen an ein Leben auftauchen, das nicht sein eigenes ist. Gefährlich wird es, als Damian diesen Visionen auf den Grund geht, denn die Organisation will ihr lukratives Geheimnis um jeden Preis schützen … Regisseur Tarsem Singh (“The Cell”) stellt in seinem ebenso provokanten wie packenden Sci-Fi-Thriller die Frage nach dem Preis für die Unsterblichkeit. Nervenzerreißend, visuell beeindruckend und mit zwei Superstars als junges und altes Selbst exzellent besetzt: Eine atemberaubende Tour de Force, die den Verstand auf den Kopf stellt.

    Fazit: Wenn der Menschheitstraum Unsterblichkeit wahr wird: Welchen Preis hat das ewige Leben?
  • Existentielle Fragen nach dem Wert eines Menschenlebens im Vergleich zu einem anderen werden in "Self/less" routiniert in ein konventionelles Thriller-Korsett gepresst und mit lahmer Action garniert, die nicht zu überzeugen weiß. Glücklicherweise gilt dies aber nicht für die wendungsreiche Story, die durchgehend zu fesseln vermag und dafür sorgt, dass der Film letztlich über dem soliden Durchschnitt in die Zielgerade einfahren kann. Ebenfalls erfreulich ist, dass sich Ryan Reynolds nach der fürchterlichen Entgleisung mit "The Voices" wieder halbwegs rehabilitieren kann.
  • Interessanter SF-Thriller, der en passant die Frage nach der Moral stellt.
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Darsteller und Crew

News und Stories

  • Exklusive Bilder aus "Selfless"

    Im neuen Werk von Kultregisseur Tarsem Singh wird die Seele von Ben Kingsley in den Körper von Ryan Reynolds verpflanzt. Und wir haben brandneue Bilder.

  • Ben Kingsley bekommt Ryan Reynolds Körper

    In "Selfless" gönnt sich der Altstar eine Seelenwanderung in einen knackigen Body - die herben Folgen zeigt der erste Trailer.

  • "Selfless": Weitere Besetzung für Tarsem Singhs SciFi mit Ryan Reynolds

    Tarsem Singh bringt nächstes Jahr den SciFi-Thriller "Selfless" von den "Carriers"-Autoren in die Kinos. Darin spielt Ryan Reynolds einen krebskranken Millionär, der sich auf ein gefährliches Experiment mit ungeahnten Folgen einlässt. Inzwischen konnten weitere Rollen mit Victor Garber, Ben Kingsley und Matthew Goode besetzt werden.

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