Schrott - Die Atzenposse (1999)

Schrott - Die Atzenposse Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Schrott - Die Atzenposse: Zwei Chaos-Kumpels (Uwe Ochsenknecht als Schrotthändler und Boris Aljinowic als Taxifahrer) arbeiten emsig daran, ihren Traum vom Autorennen zu verwirklichen.

Zwei Verlierer finden einander: Der unter der Fuchtel seiner Freundin stehende Taxifahrer Robert hält im strömenden Regen den Daumen hoch und wird vom Schrottplatz-Werkler und Motorsport-Feak Ecki mitgenommen. Gemeinsam will man den Traum vom Rennen mit dem selbstkonstruierten Wagen realisieren. Bis er jedoch erfüllt wird, kommen noch einige Biere, Bräute und sogar die Drogenmafia dazwischen.

Zwei Chaos-Kumpels (Uwe Ochsenknecht als Schrotthändler und Boris Aljinowic als Taxifahrer) arbeiten emsig daran, ihren Traum vom Autorennen zu verwirklichen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Man nehme: ein paar Typen, die man auf der Straße großräumig umgehen würde, frauenfeindliche Sprüche, daß es nur so kracht, einen Schrottplatz und ein paar gute Schauspieler wie Uwe Ochsenknecht und Boris Aljinovic. Und fertig ist die “Atzenposse”, ein “neues Genre”.

    Der deutsche Förderfilm macht es einem nicht leicht. Nach der Beziehungs-, jetzt die Buddy-Komödie. Axel Hildebrand führt in seinem Erstlingswerk auf den Schrottplatz, denn für ihn ist Schrott “das wahre Leben”. Das sieht dann so aus, daß sich zwei Underdogs auf der Landstraße treffen. Robert hält im strömenden Regen den Daumen hoch und wird von Ecki mitgenommen. Beide sind Loser auf ihre Art. Robert jobt als Taxifahrer, Ecki werkelt auf dem Schrottplatz und verdient sich nebenbei etwas Kohle mit Koks. Beide verbindet die Rennleidenschaft. Die Schumacher-Miniaturausgaben machen schnell gemeinsame Sache, saufen zusammen und teilen sich auch schon mal die Frauen. “It’s a Men’s World”, wie der Soundtrack vermittelt, das heißt dann im Klartext “Drei Dinge braucht der Mann: ‘nen Buddy, Bier und Bräute”. Bis Robert als Pilot in Eckis selbstkonstruiertem Rennwagen auf der Piste losbrettert, verliert die Geschichte den roten Faden, Tempo und Timing. Gab es am Anfang noch einige Ansätze von witzigen Dialogen und Situationskomik, überzeugte Uwe Ochsenknecht als durchgeknallter Motorsport-Freak und Boris Aljinovic als unter der Fuchtel seiner Freundin stehendes Sensibelchen, driftet die Story unvermittelt in diffuse Richtungen. Drogenmafia und Killerkids, Volker Schlöndorffs Cameo-Auftritt als Streetworker, ein Freundinnen-Trio, das bei der Verteilung der grauen Zellen schmählich übergangen wurde, ein cooler Opa im Rollstuhl und andere Figuren die ganz nach Gusto auf- und abtauchen, ergeben keinen abendfüllenden Film, sondern wirken wie Pausenfüller. Die Puste geht dem Regiedebutanten schnell aus, die liebenswerten Aussteiger und verrückten Versager erinnern an Comicfiguren, obgleich Hildebrand es schafft, sie nicht zu denunzieren. Etwas versöhnend die Arbeit von Kameramann David Slama, der den Mikrokosmos bunter Berliner Vögel in wunderbaren Bildern einfängt. Spaß haben die Dreharbeiten den Beteiligten sicherlich gemacht. Ob das Publikum Spaß haben wird, ist fraglich. “Die Atze – das ist ein wahrer Kumpel, der mit dir durch Motoröl und Benzinpfützen geht, mit dem du Dosenbier und Büchsenfraß teilst”. Wer will das eigentlich? mk.

Darsteller und Crew

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