Schiffsmeldungen (2001)

Originaltitel: Shipping News
Schiffsmeldungen Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Schiffsmeldungen: Bestsellerverfilmung von Lasse Hallström über einen gedemütigten Mann, der in Neufundland in ein neues Leben aufbricht.

Nach dem Unfalltod seiner attraktiven, aber an ihm und Tochter Bunny desinteressierten Frau ist Quoyle wieder der scheue Einzelgänger, der überall unbeachtet bleibt. Als seine Tante ihn nach Neufundland zu den Wurzeln seiner Vorfahren mitnimmt, entwickelt der zeitlebens Gedemütigte erstmals Selbstachtung, Freundschaften und das Gefühl, geliebt zu werden.

Als der linkische Druckereiarbeiter Quoyle bei einem Unfall seine hartherzige, untreue Frau Petal verliert, beginnt er auf Drängen seiner resoluten Tante Agnis mit ihr und Tochter Bunny in Neufundland ein neues Leben. In der herben Landschaft seiner Vorfahren findet Quoyle nicht nur eine neue Bestimmung als Lokalreporter und vollwertiges Gemeindemitglied, sondern begegnet in der Kindergärtnerin Wavey auch der Frau seines Lebens. Und auch Agnis schließt als erfolgreiche Geschäftsfrau nach langer Zeit Frieden mit ihrer düsteren Vergangenheit.

Der Druckereiarbeiter Quoyle findet in Neufundland nach dem Tod seiner Frau nicht nur eine neue Bestimmung als Lokalreporter und vollwertiges Gemeindemitglied, sondern begegnet in der Kindergärtnerin Wavey auch der Frau seines Lebens. Lasse Hallströms Romanverfilmung mit atemberaubenden Bildern und hervorragender Besetzung.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Der März gehört Lasse Hallström, der nun im dritten Frühjahr in Folge eine Bestsellerververfilmung in die Kinos bringt. Seine Adaption des gleichnamigen, mit dem Pulitzerpreis ausgezeichneten Romans der amerikanischen Literaturspätzünderin E. Annie Proulx, platziert sich harmonisch zwischen der bittersüßen Unausweichlichkeit von “Gottes Werk und Teufels Beitrag” und der märchenhaften Versöhnlichkeit von “Chocolat”, ist mit seiner Aufbruchsstimmung, seinen unkomplizierten Figuren und kleinen, gut konsumierbaren dramatischen Happen das gewohnt Oscar-freundliche Material, das dank Kevin Spacey und einer Reihe renommierter Charakterdarsteller auch sein Publikum finden wird.

    Mit einem visuell einfallsreichen, Jahre zu Minuten komprimierenden Prolog wird Protagonist Quoyle eingeführt. Von seinem despotischen Vater zu einem zwar sensiblen, aber rückgratlosen Wurm ohne Selbstachtung gemacht, ist Quoyle ein durch Spaceys alberne Frisur zusätzlich zur Witzfigur reduziertes Neutrum, bis er durch das, nicht nur für ihn unbegreifliche Interesse einer skrupellosen Männerfresserin (kleine, aber ihr nobles Image zerstreuende Rolle von Cate Blanchett) positiv aufgeladen wird. Die zermürbenden Ehejahre spart der Film aus, streift den Selbstmord von Quoyles Eltern ebenso wie den tödlichen Unfall Blanchetts, die die gemeinsame Tochter noch an eine Adoptionsinstitution verkaufen wollte. Schwerpunkt der “Schiffsmeldungen” ist Quoyles Selbstfindung und seelische Reinigung im sturmumtosten, aber von ehrlichen und freundlichen Menschen bevölkerten Neufundland. Im Zusammenleben mit Quoyles resoluter Tante (Judi Dench) entdecken Vater und Tochter Familie erstmals auch als Anker. Ein neuer Job und eine neue Liebe formen Quoyle zu einem neuen Menschen, der den Fluch seiner Vergangenheit überwinden kann. Mit seinem Kameramann Oliver Stapleton hat Hallström die spröde Schönheit des Schauplatzes authentisch eingefangen, der quasi vorbildhaft für Spaceys Figur seinem Schicksal, der Härte von Wind und Wetter, trotzt. Die Traumata Quoyles, seiner Tante und seiner neuen Freundin nehmen in Hallströms Adaption den Status einer seelischen Randnotiz ein, die angesprochen, aber nicht vertieft wird. Mehr als für ein packendes, emotional intensives menschliches Drama interessiert sich der Skandinavier für die Vorzüge des einfachen Lebens, für bodenständige Menschen, die Neues integrieren, nicht isolieren wollen und für Humor, der den Film insgesamt fast stärker komisch als dramatisch wirken lässt. Konventionell in seinem Erzählverhalten, aber von einem engagierten Ensemble und guten Dialogen getragen, erweist sich “Schiffsmeldungen” als unterhaltsames, unproblematisches, emotional reserviertes Ehrenwertkino, das sein Publikum über potenziell schweren Problemen luftig schweben lässt. kob.

Darsteller und Crew

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