Scary Movie V (2012)

Originaltitel: Scary Movie 5
Scary Movie V Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Scary Movie V: Viertes Sequel der Horrorfilmparodie, in dem u.a. "Paranormal Activity", "Black Swan" und "127 Hours" aufs Korn genommen wird. Mit Charlie Sheen und Lindsay Lohan als Gaststars.

Als das junge Paar Jody und Dan die drei verwilderten Töchter seines verstorbenen Bruders zuhause aufnimmt, geschehen dort merkwürdige Dinge. Der Primatenforscher und die Primaballerina installieren zunächst eine Reihe Überwachungskameras und engagieren schließlich auf Drängen ihrer abergläubischen Haushaltshilfe einen Geisterjäger. Dessen unorthodoxe Methoden sind jedoch ebenso schmerzhaft wie die immer heftigeren Auswirkungen des Spuks. Zum Chaos der Geisterattacken gesellen sich ein Affenaufstand sowie ein ausgewachsenes Ballettdrama.

Drei verwilderte Töchter sorgen für jede Menge Horror in einem ganz normalen Haushalt. Viertes Sequel der Horrorfilmparodie, in dem wie gewohnt aktuelle Filmerfolge persifliert werden.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (2)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Furzhumor at its best! Ausgelutschte Parodie, deren Outtakes im Abspann lustiger sind als der ganze Film.
  • Bereits zum fünften Mal kalauert sich das Parodie-Franchise rabiat durch jüngste Horrorerfolge.

    In den sieben Jahre Pause nach dem letzten Kinoauftritt der beachtlich langlebigen Horrorspoof-Reihe hatten die Weinsteins sowie ihre Autoren Pat Proft und Humor-Veteran David Zucker, der die Regie an Malcolm D. Lee (“Roll Bounce“) weitergab, genügend Zeit, das von Hollywood frisch bereitgestellte Genre-Material zu sichten. Um es mit wie üblich zumeist unter die Gürtellinie zielenden Klamauk zu verspotten.

    Im Intro karikieren Charlie Sheen und Lindsay Lohan ihr eigenes, notorisches Image, bis ihr von Überwachungskameras aufgezeichnetes Schäferstündchen (mit gelenkigen Body-Doubles) von Geisterhand beendet wird. Als Handlungsgerüst dient “Mama”, denn Kifferkönig Snoop Dogg findet in einer Waldhütte drei verwahrloste “Spinnen”-Mädchen. Sie werden der Obhut von Simon Rex und Ashley Tisdale (“High School Musical“) anvertraut, die von Anna Faris die Scream-Queen-Krone souverän übernimmt. Neben der “Paranormal Activity“-Reihe steht vor allem “Black Swan” im Parodie-Fokus, da Tisdale als Ballerina für ihren großen Auftritt probt, während Rex gemäß “Planet der Affen: PRevolution” an intelligenten Primaten forscht. Kleinere Glossen erhalten unter anderen “Inception”, “Sinister” und, brandaktuell, “Evil Dead”.

    In dem Gag- und Parodie-Sammelsurium dienen die lose verbundenen Handlungspartien nur als Folie für grobe Scherze, die mit einer Mischung aus Genitalhumor rund um eklige Körperausscheidungen und verletzungsreichen Slapstick bis der Notarzt kommt stabile Trash-Gemüter adressieren. Wenn nicht gerade Kinder verprügelt oder Babys angezündet werden, delektieren sich die Macher an krassen Unfällen wie aus Pannenshows oder stellen Schrullen, Tücken oder körperliche Attribute der Figuren aus. Das vierte Sequel der Nonsense-Serie ist immer dann am besten, wenn es alle Geschmacksgrenzen sprengt und dann verzichtbar, wenn es abgegriffene Kalauer auspackt. Von bizarren Einfällen wie einer surrealen Gangnam-Style-Poolparty von besessenen Haushaltsgeräten hätte es gerne mehr geben dürfen. Wahrlich ein Affenzirkus (nicht nur wegen des Primaten Caesar), in dem Aufmerksame zahllose Cameos von hierzulande mal mehr, mal weniger bekannten Gesichtern wie Molly Shannon, Heather Locklear, Usher, Darrell Hammond, Tyler Perry und Mike Tyson (im S-M-Saloon!) entdecken können.

    tk.
  • Im letzten Jahrzehnt durfte man aus der Richtung der US-Filmparodie kaum mehr nennenswerte Ergebnisse erwarten. Lange vorüber ist die Zeit, als das Trio Jim Abraham, David und Zucker, später mit Pat Proft ("Police Academy") als Co-Autor, mit Werken wie "Top Secret" oder "Die nackte Kanone"-Filmreihe für Lachsalven sorgte. Die meisten Arbeiten von David Zucker und Pat Proft, der Wayans-Brüdern oder, noch eine Spur schlichter, die Machwerke von Jason Friedberg und Aaron Seltzer ("Epic Movie") funktionieren nicht, weil ihnen jedes Gespür für witziges Timing fehlt, weil abgedroschene Kalauer recycelt werden und sich der Humor auf Zoten sowie Fäkalgags konzentriert.

    Einzige Ausnahme ist die "Scream"-Persiflage "Scary Movie". Als günstig produzierte Werke erweisen sich die "Scary Movie"-Filme jedoch weiterhin als lukratives Franchise, zumal Stars hier höchstens in Gastrollen auftreten. Das trifft ebenso auf den fünften Teil zu, für den erstmals seit Teil drei Malcolm D. Lee ("The Best Man", "Soul Men") David Zuckers Regiestuhl übernahm. Allerdings stammt das Drehbuch weiterhin von Zucker und Pat Proft, die sich ausgiebig bei längst bewährten Einfällen bedienen. Man darf etwa sicher sein, dass der Slapstick-Gag, einem Schlag auf den Kopf noch mindestens drei weitere folgen zu lassen, in keiner ihrer Witzansammlungen fehlt. Viele der politisch bewusst unkorrekten Pointen zielen auf Behinderte, Kleinwüchsige oder Minderheiten wie die unbedarfte, abergläubische mexikanische Haushaltshilfe ab. Diese Nummernrevue wurde vom komödienerfahrenen Malcolm D. Lee routiniert, aber mit reichlich Leerlauf in Szene gesetzt, wobei David Zucker das später nachgedrehte Material selbst verantwortete.

    Als Zielscheibe des Spottes bieten sich die "Paranormal Activitiy"-Welle mit ihrem unfreiwilligem Humor geradezu an. Um dem Wayans-Konkurrenzprodukt "Ghost Movie" Paroli bieten zu können, bauten Zucker und Proft kurzfristig noch neue Szenen rund um die Horrorhits "Mama" und "Evil Dead" ein. Schon in den letzten Teilen flochten sie aktuelle Blockbuster-Anspielungen ein - teils mit mäßigem Erfolg. Mit seinen derben Übertreibungen gehört die Parodie auf das "Evil Dead"-Remake trotz amateurhafter Spezialeffekte noch zu den besseren Sequenzen. Weiterhin nahm man "Black Swan", "Planet der Affen: Prevolution" oder "Zero Dark Thirty" auf die Schippe. Außer dem finalen Gag nach dem Nachspann wirken die Traumsequenzen der "Inception"-Parodie völlig verschenkt, obwohl Ben Cornish ein passables Leonardo DiCaprio-Double abgibt.

    Zu den witzigen Nummern zählt der Auftritt von Charlie Sheen und Lindsay Lohan, die sich über ihre Skandal-Meldungen und Fettnäpfchen lustig machen, wobei Lohan agiert, als stehe sie zum ersten Mal vor einer Kamera. Ähnlich blass bleibt Simon Rex ("Superhero Movie") in Hauptrolle als leidgeprüfter Familienvater - einer der wenigen Stammschauspieler aus den früheren Teilen. Zusätzliche Gastauftritte stammen von Mike Tyson, Snoop Dogg, Bow Wow, Jerry O’Connell und Molly Shannon. Heather Locklears Entbindung während eines Ballettauftritts auf offener Bühne, die man schon aus dem Trailer kennt, scheint aus Gründen der US-Jugendfreigabe stark verkürzt.

    Nach einer leichten Aufwärts-Tendenz bei Teil vier erscheint die fünfte Folge wieder als deutlicher Rückschritt, in der nur wenig wirklich funktioniert. Hinzu kommt, dass naturgemäß zahlreiche US-Wortspiele und Verweise wie das "Cabin in the Woods"-Zitat, "Ape Lincoln" oder das Missverständnis von "Mad Demon"/"Matt Damon" in der deutschen Fassung wenig Sinn ergeben.

    Fazit: Mäßig zündend parodiert "Scary Movie 5" aktuelle Blockbuster wie die "Paranomal Activity”-Welle, wobei man die Prämisse aus Home Video- und Überwachungskameras rasch aufgibt.
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Darsteller und Crew

News und Stories

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  • "Scary Movie 5" im Oktober auf DVD & Blu-ray

    Der fünfte Teil der Horrorfilm-Parodie-Reihe "Scary Movie" kommt in einer leicht verlängerten Fassung ins Heimkino. Fans des Franchise dürfen sich zudem auf Blu-ray-Fassungen der beiden ersten Teile freuen.

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