Saw (2004)

Saw Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Saw: Gnadenloser Horrorfilm über einen psychopathischen Killer, der ein diabolisches Todesspiel mit zwei ihm ausgelieferten Männern treibt.

Es dauert eine Weile, bis die zwei in einem grottigen Toilettenbunker festgeschmiedeten, nur mit einer Säge und einer Pistole bewaffneten Männer begreifen, dass sie beide Opfer des fürchterlichen Jigsaw Killers wurden. Dieser Serienkiller drängt seine Opfer in perfide Todesfallen und zwingt sie dann, selbst zu Mördern zu werden. Jetzt soll Dr. Gordon (Cary Elwes) sein Gegenüber, den Fotografen Adam (Leigh Whannell), töten, sonst geht es seiner Familie an den Kragen. Doch Gordon hat keine Lust, nach Wunsch des Unholds zu funktionieren.

Düstere Atmosphäre und einen gewissen Einfallsreichtum in der Kategorie “kreativer Tod” bescheinigten bereits zahlreiche Besucher des Fantasy Filmfest diesem offenbar von “Sieben” inspirierten Killerthriller. Danny Glover, “Star Trek”-Heldin Dina Meyer und Monica Potter sind mit von der horriblen Partie.

Von einem Psychopathen entführt, von Kameras beobachtet, erwachen zwei Männer, mit Ketten an ein Rohr gefesselt, in einem Kellerverlies. Um nicht elend zu krepieren, müssen sie Hinweise entschlüsseln, die vielleicht die Freiheit, sicher aber einem Sadisten Unterhaltung bringen, der auch einen schnellen Ausweg anbietet. Dafür allerdings muss man sich selbst verstümmeln und zum Mörder werden.

Zwei Männer, angekettet in einem verdreckten Keller. Eine übel zugerichtete Leiche in der Mitte des Raums. Ein Kassettenrekorder, der Hinweise auf eine Fluchtmöglichkeit gibt. Und eine Säge, mit der man notfalls das Bein, nicht aber die eiserne Fessel durchtrennen kann. Der smarte Arzt Dr. Gordon und der windige Fotograf Adam wissen nicht, warum man sie gefangen hält oder wie sie sich befreien sollen. Dass ihnen zum Überleben wenig Zeit bleibt, wird schnell klar, ebenso, dass sie per Videokamera beobachtet werden – wie Laborratten.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Er kam, SAW und sägte. Die Perspektive ist düster für Adam, der in einem Kellerverlies erwacht, sein Dilemma erkennt, an eine Kette gefesselt den Tod zu erwarten, wenn er nicht die bereitstehende Säge, die nicht Metall-, wohl aber Knochen-tauglich ist, ihren blutigen Dienst verrichten lässt. Die Prämisse ist sadistisch, der Ton des ganzen Films auch, aber “SAW” ist überdies clever, intensiv, überraschend und damit ein Geheimtipp für Horrorfans, die dem Monster von nebenan dem Vorzug gegenüber den Kreaturen der Fantasie geben.

    Wenn zwei Freunde ein Drehbuch konstruieren, um eine Eintrittskarte ins Big Business zu bekommen, kann das Resultat “Good Will Hunting” oder eben “SAW” lauten. Aus der Sehnsucht der Australier James Wan und Leigh Wannell, endlich einen Film drehen zu können, der die Talente von beiden Freunden herausstellt, entstand dieses Regiedebüt, das Wan nach einer gemeinsam entwickelten Story und Wannells Drehbuch mit einem Minibudget, aber einigen prominenten Namen in der Besetzung erstaunlich souverän stemmte. Stilsicher inszeniert und geschnitten, wildert “SAW” im Revier von “Sieben” und “The Cell”, zitiert Hitchcocks “Das Fenster zum Hof” und generiert am Ende eine Blutsuppe, die “Reservoir Dogs” Konkurrenz macht. Die Ausgangssituation ist eine monströse Variation von “Cube”. Fotograf Adam (Autor Wannell) und Arzt Dr. Gordon (Cary Elwes, gefordert wie selten) erwachen in einem abgesperrten Kellerraum. Beide Männer sind durch eine Kette an Rohre gefesselt, haben keine Ahnung, wie sie in diesen Albtraum geraten sind und müssen ihren Verstand einsetzen, um die Hinweise zu deuten, die ein krankes, sie mit Kameras überwachendes Hirn liefert. Überleben kann nur einer, teilt der Unbekannte über ein Tonband mit, der in der Mitte des Raums eine ausgeblutete Leiche zurückgelassen hat, die die Ernsthaftigkeit seiner Absichten unterstreichen soll. Der perverse Killer spielt mit dem Misstrauen der Männer, hetzt sie gegeneinander auf, liefert sie einer Hölle aus, der man nur entkommt, wenn man sich ein Bein durchsägt und selbst zum Mörder wird. In Rückblenden erfährt man, wie die Opfer in diese diabolische Lage gerieten, wie der Killer in den grausamsten Quälszenarien seit “The Cell” seine Opfer in den Selbsttod zwingt, wie ein Cop das Monstrum seit Jahren besessen jagt und schließlich auf der Gegenwartsebene in die Handlung eingreift. Auf dem Weg ins gnadenlose Finale bleiben einige Unglaubwürdigkeiten nicht aus, stellt sich Danny Glovers Cop in direkter Killer-Konfrontation dümmer an, als es die Polizei erlaubt, bietet der Film aber auch ein so hohes Maß an Spannung, Intensität und Überraschungselementen, dass im Kino niemand sägen, soll heißen schnarchen, wird. kob.

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