Safe Haven - Wie ein Licht in der Nacht (2013)

Originaltitel: Safe Haven
Safe Haven - Wie ein Licht in der Nacht Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Safe Haven - Wie ein Licht in der Nacht: Bestsellerverfilmung nach Nicholas Sparks, in der eine junge Frau auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit bei einem verwitweten Familienvater Liebe und Frieden findet.

Katie ist neu in Southport, einem idyllischen und friedlichen Küstenstädtchen in North Carolina. Hier will die junge Frau ihre traumatische Vergangenheit vergessen, für die sie ein Cop aus Boston fieberhaft sucht. Schnell findet sich Katie in ihrer neuen Zuflucht zurecht und trotz ihres anfangs abweisenden Verhaltens in dem verwitwetem Familienvater Alex einen Mann, dem sie wieder trauen kann. Doch kann Alex den Schmerz seines Verlustes und Katie ihre schreckliche Vergangenheit wirklich hinter sich lassen?

Die junge Katie wagt in einem Küstenstädtchen einen Neuanfang, doch lässt ihr die dunkle Vergangenheit keine Ruhe. Dunkle Wolken über einer heiter-besinnlichen Romanze in einer entspannten Bestsellerverfilmung von Lasse Hallström.

Videos und Bilder

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Kritikerrezensionen

  • Wer Nicholas Sparks Verfilmungen kennt, der weiß, worauf er sich einlässt. Meist gibt es eine mehr oder weniger seichte Liebesgeschichte, die in einem atmosphärischen Küstenstädtchen an der Ostküste der USA angesiedelt ist und deren Protagonisten optisch ansprechend sind. So auch bei "Safe Haven – Wie ein Licht in der Nacht" nach Nicholas Sparks. Für den Schweden Lasse Hallström ("Chocolat", "Lachsfischen im Jemen") ist dies bereits seine zweite Sparks-Adaption.

    Wirklich originell sind Sparks' Geschichten alle nicht, das muss man leider eingestehen. Allzu simpel und oberflächlich sind sie gestrickt, und so sehnte der Zuschauer z.B. bei den Verfilmungen von "Das Leuchten der Stille" oder "Das Lächeln der Sterne" das vorhersehbare Ende mehr oder weniger herbei. Im Gegensatz dazu ähnelt "Safe Haven – Wie ein Licht in der Nacht" eher den gelungeneren Sparks Klassikern "Wie ein einziger Tag" oder "Message in a Bottle". Denn Hallströms Film geht wirklich ans Herz.

    Der Film ist mit Josh Duhamel ("So spielt das Leben", "Happy New Year") und Julianne Hough ("Rock of Ages", "Footloose") sympathisch besetzt. Man sieht dem Leinwandpärchen gerne zu, und die Chemie zwischen den beiden stimmt. Publikumsliebling Cobie Smulders ("How I met your Mother", "The Avengers") macht sich außerdem gut in einer kleinen Nebenrolle. Auch mit der Auswahl seiner Kinderdarsteller konnte Lasse Hallström punkten: Die kleine Mimi Kirkland ist in ihrem Schauspieldebüt einfach bezaubernd.

    Sicherlich lässt sich nicht leugnen, dass es den meisten Kinogängern nach einer solchen Flut an Nicholas Sparks Verfilmungen schwer fallen dürfte, die guten von den schlechten zu unterscheiden. Die zum Verwechseln ähnlichen deutschen Titel, die man den Filmen gerne gibt, und die stets gleich aussehenden Kinoplakate tragen nicht zur Individualität der Filme bei. "Safe Haven – Wie ein Licht in der Nacht" gelingt es, sich von dem Einheitsbrei abzusetzen. Vor allem das überraschend unvorhersehbare Ende dürfte sogar dem einen oder anderen Zyniker die Tränen in die Augen schießen lassen. Ob der Film das Potential zu einem modernen Klassier á la "Wie ein einziger Tag" hat, ist fraglich, als romantisches Drama ist er aber allemal gelungen.

    Fazit: "Safe Haven - Wie ein Licht in der Nacht" ist ein angenehm atmosphärischer Film, der zwar viele Klischees verwendet, sich seinen Charme aber trotzdem wahrt. Lasse Hallströms romantisches Drama zählt definitiv zu den besseren Nicholas Sparks-Verfilmungen und ist einen Kinobesuch wert.
  • Lasse Hallströms zweite Nicholas-Sparks-Adaption bedient die Romantikfans mit Herz, Hoffnung und einem nicht überbetonten Thrillertouch.

    Wenn der Bestsellerlieferant für romantische Märchen, die nicht immer ein Happy End haben, und der Spezialist für Berührungskino, dem stets ein Schuss Schärfe fehlt, nach “Das Leuchten der Stille” erneut zusammenfinden, dann weiß sich der Zuschauer auf vertrautem Boden. Dort kann Liebe unter den widrigsten Umständen Wurzeln schlagen, wenn erst einmal das Unkraut, Schicksalsschläge, biografische Traumata oder der Einfluss schlechter Menschen, bezwungen sind.

    Die Keimzelle dieser neuen Lovestory, die trotz Berechenbarkeit mit einer Pointe sehr wohl überraschen kann, sind die vergifteten Überreste einer alten. Protagonistin Katie (Julianne Hough, das naive All-American Girl in “Rock of Ages”) ist mit blutigen Händen aus ihrem Haus und schließlich in Richtung Atlanta geflohen. Bei einem Bus-Stopp in Southport, einem malerischen gelegenen, friedlichen Küstenstädtchen in North Carolina, das nicht nur den Sparks-Verfilmungen “Das Lächeln der Sterne” und “Nur mit Dir” als Schauplatz diente, entschließt sich die verängstigte junge Frau zu einem Neuanfang. Ihr Wunsch, für sich bleiben zu können, erfüllt sich zur Freude romantischer Optimisten nicht. Für den charmanten, attraktiven Witwer (Josh Duhamel aus “So spielt das Leben”), der eine niedliche Tochter und einen etwas pflegeintensiveren Sohn hat, ist Katie die erste Frau, die er seit dem Tod der eigenen auf seinem Beziehungsradar wahrnimmt, obwohl die Fremde ihre Distanz wahrt und nichts von ihrer Vergangenheit preisgibt.

    Sanftes, gefühlsbetontes Barrierebrechen im Jetzt, häusliche Gewalt in kurzen Rückblenden und die Bedrohung in naher Zukunft durch einen Katie besessen verfolgenden Cop, verschmilzt Hallström, dem fast 20 Jahre Ehe mit Lena Olin Gründe genug für Glücksgläubigkeit liefern, zu einem sympathischen Liebesdrama an schönen, sich auch touristisch empfehlenden Schauplätzen. Sparks-Adaptionen Originalitätsdefizite oder Kitsch vorzuwerfen, ist so überflüssig, wie Stallone-Filme für die Präsenz von Action und Absenz von Dialogbrillanz zu kritisieren. Der vorwiegend weibliche Zuschauer weiß, was er kriegt, und dies, wie die Vorgängerfilme zeigen, in der Regel auch zu schätzen. kob.

Darsteller und Crew

News und Stories

  • Lindsay Lohan prahlt mit Beinahe-"Avengers"-Rolle

    In ihrer TV-Show behauptete die Skandalnudel, sie hätte knapp eine Top-"Avengers"-Rolle verpasst.

  • "Safe Haven": Interview mit Julianne Hough, Josh Duhamel und Nicholas Sparks

    In der romantischen Komödie "Safe Haven - Wie ein Licht in der Nacht" spielen Julianne Hough und Josh Duhamel ein Liebspaar. In einem exklusiven Interview berichten die beiden Hauptdarsteller und Bestseller-Autor Nicholas Sparks über die Dreharbeiten.

  • Nicholas Sparks "Wie ein Licht in der Nacht" mit Josh Duhamel

    Passend zum heutigen Kinostart von “The Lucky One – Für immer der Deine” mit Zac Efron und Taylor Schilling, findet nun ein weiterer Roman von Nicholas Sparks seinen Weg in die Filmtheater. Der schwedische Regisseur Lasse Hallström wird nach “Das Leuchten der Stille” die romantische Buchvorlage “Wie ein Licht in der Nacht” unter dem Originaltitel “Safe Haven” in Szene setzen, berichtet Variety. Für die Hauptrolle ist...

  • Nicholas Sparks´ "Safe Haven" wird verfilmt

    Der US-amerikanische Schriftsteller Nicholas Sparks bietet mit seinen erfolgreichen Liebesromanen der Filmindustrie in Hollywood ein Garant für erfolgreiche Romanzen. So ist es nicht verwunderlich, dass bereits im Vorfeld die Filmrechte für einen noch nicht veröffentlichten Romane verkauft werden.So auch in diesem Fall: Der angekündigte Roman “Safe Haven” wird von Relativity Media für einen Kinofilm adaptiert. Ein...

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