Sabotage (2014)

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Filmhandlung und Hintergrund

Sabotage: Knallhartes Actiondrama über ein zu eigenständig operierendes SWAT-Team, das von seinen DEA-Bossen misstrauisch observiert und von Kartellkillern ins Visier genommen wird.

David Ayer widmet sich nach dem Cop-Thriller “End of Watch“ erneut seinem Lieblingsthema, der Eliteeinheit. Die ist im Action-Thriller „Sabotage“ eine verschworene DEA-Mannschaft, sprich eine knallharte Gruppe von Drogenfahndern.

„Sabotage“  erzählt die Geschichte von John Wharton (Arnold Schwarzenegger), seines Zeichens Anführer einer Elite-Einheit der US-amerikanischen Drogenfahndung und ein harter Hund. Während einer Razzia unterschlagen die Ermittler eines Tages zehn Millionen Dollar Drogen-Geld und fassen den Plan, es unter sich aufzuteilen und ihr Gehalt damit ordentlich aufzubessern.

Der Vorgesetzte der korrupten Truppe, Floyd Demel (Martin Donovan), leitet ein internes Verfahren gegen seine verlotterten Cops ein, doch er kann ihnen nichts nachweisen und muss eine ausgesprochene Suspendierung wieder aufheben. Doch das Geld macht seine neuen Besitzer nicht glücklich und als es eines Tages nicht mehr am vereinbarten Versteck aufzufinden ist, beginnt ein tödlicher Nervenkrieg innerhalb der Eliteeinheit, der die Abgründe ihrer Mitglieder auf das Schärfste bloßstellt. Langsam kommt ans Tageslicht, dass nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen ist und die gern als Familie verklärte Einheit über Menschen mit reichlichen Problemen verfügt, die sich untereinander nicht besonders vertrauen.

Innerhalb kürzester Zeit wird die ehemals hoch angesehene Polizeieinheit drastisch dezimiert, denn ein Mitglied nach dem anderen verliert auf unnatürliche Art und Weise sein Leben. Gibt es einen Verräter in den eigenen Reihen, der nicht bereit ist, das illegal erworbene Geld zu teilen?

Arnold Schwarzenegger übernahm nach seiner Zeit als Gouverneur von Kalifornien in „Sabotage“  seine dritte Hauptrolle in einem Kinofilm innerhalb von nur zwei Jahren und arbeitete zum ersten Mal mit „Fury“-Regisseur David Ayer zusammen. An seiner Seite spielen unter anderem Sam Worthington und Terrence Howard.

Auf DVD & Blu-ray (3)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    Unansehnlich und wirr inszenierter, schrecklich langweiliger Kraut-und-Rüben-Film, der leider den nächsten Arnie-Superflop besiegelt. Schade.
  • Mit seinem neuesten Kommando geht Arnold Schwarzenegger als gereifter Actionheld routinierte, aber auch ungewöhnliche Wege.

    Prolog wie auch Epilog des Films zeigen Schwarzenegger als isolierten Beobachter des Sterbens – zu Beginn ungewohnt leidend und gequält, am Ende entspannt und gelassen. Zwischen diesen Extremen verankert Regisseur David Ayer seinen Film, lässt seine Protagonisten wie auch die meisten Nebenfiguren in Grauzonen operieren.

    “Sabotage” beginnt mit einem perfekt durchgeführten Einsatz des besten SWAT-Teams der US-Drogenbehörde DEA, das die Villa eines südamerikanischen Drogenbarons in Atlanta stürmt, um sich dann bei einem Teil der erbeuteten Millionen selbst zu bedienen. Als das Team mit seinem Anführer (Schwarzenegger) zum Versteck des Geldes zurückkehrt, fehlt jede Spur davon, womit Vertrauen, die stärkste Waffe dieser bisher intakten Kleinfamilie, erstmals erschüttert wird. Von nun an beginnt ein Mehrfrontenkrieg, werden die Teammitglieder wegen der verschwundenen Millionen zunächst von den DEA-Bossen observiert, dann von Killerphantomen des überfallenen Kartells brutal bestraft, bis sich eine dritte Front eröffnet, die nur die handelnden Personen wirklich überrascht.

    Plausibilitätsprüfungen hält das Drehbuch bei der Auflösung des Mysteriums nicht stand, zusätzliche Verwirrung entsteht durch unterschiedliche Zeitebenen, die manchmal parallel montiert sind. Als Actiondrama und Porträt einer Undercover-Einheit, in der jedes Mitglied wichtige Grenzen überschritten hat, funktioniert “Sabotage” dennoch. Fast schon Karikatur ist das Macho-Gehabe der durchwegs gut besetzten, mit Tattoos, Whiskyglas oder Zigarre dekorierten SWAT-Profis, die die einzige Frau in ihrer Mitte (Mireille Enos) nur respektieren, weil sie sich, hart und durchgeknallt, für die geschlossene Abteilung zu bewerben scheint. Mehr Realismus zeigt Regisseur Ayer, der als Autor und Regisseur dem Copgenre einige Perlen (“Street Kings” “End of Watch”) bescherte, in den Zugriffsszenen, bevor er am Ende, wie auch seine Figuren, ganz die Bodenhaftung verliert und eine atemberaubend rücksichtslose Verfolgungsjagd in den Straßen inszeniert. Düster und brutal macht “Sabotage” keine Gefangenen und ist ungeachtet dramaturgischer Fragezeichen Schwarzeneggers bisher bester Comeback-Film. kob.

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