S.H.I.T. - Die Highschool GmbH (2006)

Originaltitel: Accepted
S.H.I.T. - Die Highschool GmbH Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

S.H.I.T. - Die Highschool GmbH: Bitterböse Schulsatire über eine Guppe von erfolglosen Hochschülern, die kurzerhand ihre eigene Uni gründen.

Bartleby “B” Gaines (Justin Long) hat die High School vollendet, doch an einer Uni will man den freundlichen Loser offenbar nicht haben. Nach der x-ten Absage beschließen Bartleby und einige Kumpels, denen es ähnlich erging, mit erschwindeltem Elterngeld mal eben ihre eigene Bildungsstätte in einem vakanten Mentalhospital zu eröffnen. Der Erfolg lässt nicht auf sich warten: Bald drängen Scharen von anderweitig abgelehnten Nerds, Freaks und Vollidioten an die South Harmon Institute of Technology, kurz SHIT genannt.

Steve Pink

Weil sie nach der x-ten Ablehnung keine Aussicht haben, in einem College aufgenommen zu werden, geben sich Bartleby “G” Gaines und seine Kumpels nach Abschluss der Highschool kreativ’: Sie eröffnen in einem leerstehenden Krankenhaus einfach ihre eigene Uni – das South Harmon Institute of Technology – mit einem Onkel eines Kumpels als Direktor. Wieder Erwarten wird das College zum Erfolg: Hunderte anderer abgelehnter Hochschüler verlangen nach Einlass.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Was ist das für ein Film? Studenten, deren Eltern Zehntausende von Dollar bezahlen, damit sie sich „Shitheads“ nennen können? Damit sie sich zum Spaß in der ehemaligen psychiatrischen Anstalt mit Elektroschocks behandeln, später dann die wildesten Parties mit Rockband, Pool und Halfpipe feiern? Die von sich klagend sagen, für ein normales College hab ich wohl früher zu wenig Tennis gespielt, mich zu wenig in der Schule angestrengt? Ja, ja, ja! Endlich einmal eine Anti-Komödie, von lauter nichtangepassten Losern, die keinem von außen hoch gehaltenen Karriereziel entgegenfiebern.

    Das amerikanische Bildungssystem kommt hier dabei nicht gut weg: Die Colleges, die sich sowieso teuer bezahlen lassen von ihren Studenten, lehnen offenbar jeden ab, der kein außergewöhnliches Talent hat, und diejenigen mit einer kleinen oder größeren Macke erst recht. Vor der Tür von SHIT stehen also nicht nur einige Schwarze, die schon wegen ihrer Herkunft nirgends landen konnten, sondern auch ein bunter Haufen von Hyperaktiven, Sonderlingen, Sprachlosen, oder solchen Leuten, die auf die Frage, was ihre Interessen sind, Essen, Frauen, Klamotten antworten. Der einzige Lehrer an der neuen Schule ist der Loser-Dekan Uncle Ben, der gut besuchte Vorträge hält über das böse System, das jeden korrumpiert und ausnutzt.

    Die neue Schule S.H.I.T. macht Spaß, denn für das teure Semestergeld wird ein schöner Pool installiert und die Studenten dürfen das machen, was sie schon immer wollten. Die echte Harmon-Schule nebenan hingegen ist bevölkert von geschniegelten Ellenbogentypen, denen man weder im Büro noch im Schlafzimmer begegnen möchte. Der dicke Schrader, gespielt von Jonah Hill, kann dort nicht landen, obwohl er die demütigendsten Rituale auf sich nimmt, in der Hoffnung, doch noch integriert zu werden.

    Sein Freund Bartleby wird vom netten Durchschnittstypen Justin Long gespielt, dessen einzige Waffe seine scheinbar angepasste, diplomatische Eloquenz ist. Mit freundlichen Worten kann er sich überall gut herausreden, nur nicht bei seiner kleinen Schwester, die beispielsweise fragt, wieso die Betten in den Collegezimmern Anschnallgurte haben. Auch dieser Filmspaß hat eine Botschaft, nämlich die, dass zum Lernen Kreativität und Selbstentfaltung gehören, aber die Regie-Debütarbeit von Steve Pink ist mehr dem Anti-Inhalt und dem anarchischen Spaß gewidmet. Natürlich ist dieses Produkt kein Muss für Kinogänger geworden, aber wenn man es trotzdem sieht, bleibt man zumindest verschont von Ärger und Frust.

    Fazit: Was machen College-Bewerber, die nirgends aufgenommen werden? Sie gründen ein Institut für Shitheads, und die Party kann beginnen: angenehm, erfrischend, unangepasst.
  • Mit einer höchst ungewöhnlichen Komödie mit subversiven Untertönen gibt Steve Pink, bislang bekannt als Drehbuchautor der tonal ähnlichen John-Cusack-Hits “High Fidelity” und “Ein Mann – Ein Mord”, sein Regiedebüt. Das Drehbuch, das seine Gags ebenso mühelos landet wie seine Kritik am überholten Bildungssystem der USA, war Gegenstand eines größeren Bieterkriegs und findet nun als pfiffiger Stoff in der Tradition von “Ich glaub’, mich tritt ein Pferd” den Weg auf die Leinwand.

Darsteller und Crew

News und Stories

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