Rosa Roth: Flucht nach vorn (2005)

Rosa Roth: Flucht nach vorn Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Rosa Roth: Flucht nach vorn: Aus Rosa Roths erholsamem Wochenendtrip wird harte Ermittlungsarbeit, denn ein angeblicher Entführer läuft ihr direkt vor's Auto, seine Verfolger gleich hinterher...

Auf dem Weg in ein erholsames Wochenende am Müritzsee läuft Rosa Roth in einem Waldstück ein junger Mann vors Auto. Es handelt sich um einen Dänen, Anders Gustaffsen, der von den Bewohnern des nahegelegenen Dorfes durch den Wald gehetzt wurde. Nur mit Mühe gelingt es Rosa Roth, den Mann vor der aufgebrachten Meute zu schützen und seinen Transport in das nächste Krankenhaus zu organisieren. Als Rädelsführer seiner Verfolger tut sich der Dorfpolizist Harald Förster hervor. Wie Rosa Roth erfährt, wird Gustaffsen verdächtigt, ein junges Mädchen aus dem Dorf entführt zu haben. Schon bei einem länger zurückliegenden Mord an einer anderen jungen Frau war Gustaffsen verdächtig, konnte aber nicht überführt werden. Rosa Roth nimmt sich des Falles an.

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Kritikerrezensionen

  • Die immer währenden Zufälle, die TV-Ermittler und Verbrechen zusammenführen, ist man eigentlich längst leid. Bei diesem neuen, dem bereits 18. Fall für Iris Berben als Rosa Roth, sieht man jedoch rasch sehr gerne darüber hinweg. Denn die anfängliche Zufallsdramaturgie führt die Berliner Kommissarin zu einem ganz speziellen Fall in eine ganz eigentümliche Gegend von trister Kargheit und gleichzeitig schaurig-wohliger Verwunschenheit. Regisseur Carlo Rola hat – man ist es von ihm nicht anders gewohnt – wieder einmal zu einer ganz eigenen Bildsprache gefunden. Die verqueren Figuren wecken höchstes Interesse, ein Verdienst der wunderbaren Darsteller, allen voran Christian Ulmen, Michael Gwisdek und Thomas Thieme. Und auch der parabelhaft erzählte “Nebenkriegsschauplatz” zwischen Rosa und einem LKA-Ermittler (hervorragend Dieter Kirchlechner) ist ein kleiner Geniestreich.

Darsteller und Crew

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