Robinson Crusoe (2015)

Robinson Crusoe Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Robinson Crusoe: Animationsfilm vom Regisseur von "Das magische Haus", der die Robinson-Crusoe-Geschichte aus Sicht der Tiere auf der Insel neu erzählt.

Die Geschichte von Robinson Crusoe wurde schon oft erzählt. Diesmal wird sie jedoch aus der Perspektive der Tiere geschildert. Der Entdecker Robinson Crusoe strandet nach einem Sturm auf einer einsamen Insel. Zusammen mit seinem treuen Hund beginnt er die tropische Insel zu erkunden und nach anderen Menschen zu suchen. Er muss sich schnell damit abfinden, dass das Eiland menschenleer ist. Cruseo ist jedoch nicht wirklich allein. Schon bald wird er von einer Gruppe von neugierigen Tieren beobachtet. Während ein Teil der Tiere Abstand von dem fremden Menschen hält, fliegt ein neugieriger Papagei sofort los, um den Neuankömmling kennenzulernen. Der Ara hofft nämlich die Insel eines Tages mit Hilfe eines Menschen zu verlassen und auf spannende Abenteuer zu gehen. Robinson tauft seinen gefiederten Freund „Dienstag“ und lernt bald die anderen Tiere kennen: Den Ziegenbock Zottel, die Tapir-Dame Rosie und das Stachelschwein Epi. Zunächst fühlt sich Robinson Crusoe von den aufgeweckten Tieren gestört, die ein ganz schönes Chaos anrichten können. Doch bald erkennt er, dass er ohne ihre Hilfe auf der Insel nicht überleben wird. Die Gruppe beginnt zusammenzuwachsen und in Harmonie miteinander zu leben. Eines Tages werden sie von bösartigen Wildkatzen angegriffen. Die Katzen wollen den Fremden mit allen Mittel von der Insel jagen. Crusoe und seine Freunde müssen nun die Macht der Freundschaft nutzen, um ihr Inselparadies zu retten. Der belgisch-französische Animationsfilm basiert auf der altbekannten Romangeschichte von Daniel Defoe, in der ein Seemann auf einer einsamen Insel strandet und bis zu seiner Rettung 28 Jahre allein überlebt. Diesmal steht Crusoe eine quirlige Tierschar zur Seite, die sprechen kann. Der Film wurde von Ben Stassen („Sammys Abenteuer – Die Suche nach der geheimen Passage“, „Das magische Haus“) produziert. Die Regie wurde von Vincent Kesteloot („Sammys Abenteuer 2“) übernommen. In der deutschen version gehört Matthias Schweighöfer zu den Sprechern.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Videokritik anzeigen
  • Vergnüglich-animalisches Animationsabenteuer aus der Schmiede des belgischen 3D-Spezialisten Ben Stassen, in der die klassische Survival-Story völlig anderes erzählt wird.

    Er gilt zu Recht als einer der Väter des 3D-Films, seit 2007 dominiert der Belgier Ben Stassen diese technische Spielart wie kaum ein anderer. Nach den beiden Abenteuern mit Schildkröte “Sammy” und dem “Magischen Haus” überlässt der Meister des dreidimensionalen Animationsfilms diesmal das Regiefeld seinem langjährigen Mitarbeiter Vincent Kesteloot, begnügt sich mit der Rolle des Produzenten. Dennoch wartet “Robinson Crusoe” mit all den positiven Eigenschaften auf, die man von einem Stassen-Opus erwarten darf. Das sind in erster Linie großartige räumliche Effekte, die den Kinosaal als Spielstätte mit einbinden. Aber auch die Story entbehrt nicht einer gewissen Originalität. Denn im Gegensatz zur klassischen Vorlage wird die Handlung nicht aus Sicht des auf einer einsamen Insel gestrandeten Robinsons erzählt, sondern aus der Perspektive der Tiere, die ihn umgeben. Und hier haben die Macher ein wahres Fauna-Panoptikum aus dem Hut gezaubert – ob zungenfertiges Chamäleon, Obst-bestücktes Stachelschein (auch gerne Fruchtzwerg genannt) oder putziger Eisvogel – sein langer Schnabel eignet sich perfekt für 3D.

    Sie und viele andere mehr freunden sich nach und nach mit dem seltsamen Zweibeinern an, helfen ihm beim Bau eines imposanten Baumhauses und schließlich im Kampf gegen eine kleine Armada biestiger, extrem hässlicher und vor allem unendlich hungriger Katzen, die den Seelenfrieden auf dem idyllischen Eiland gehörig durcheinander wirbeln. Da ein Plot nur rudimentär vorhanden ist, nimmt die Auseinandersetzung zwischen den fiesen Miezen und der Robinson-Fraktion einen Großteil des Films ein, was aber nicht weiter stört, da hier zum einen die Trickexperten mit der Konstruktion einer gigantischen Wasserrutschbahn ihr geballtes Können in die Waagschale werfen. Und wenn dabei die bösen Katzen ein ums andere Mal eins ausgewischt bekommen und etwa im freien Fall gar zu einer Bananenschale als Fallschirmersatz greifen, dann sind die Lacher bei den für Kids im Vorschulalter geeigneten, aber auch für die gesamte Familie kompatiblen Survival-Spaß garantiert.

    Ein richtig gutes Händchen besaß man auch bei der Auswahl der Synchronstimmen. Neben Matthias Schweighöfer als Robinson und Kaya Yanar als dessen bester Kumpel, ein redseliger Papagei namens Dienstag, hat man vor allem Cindy aus Marzahn (als rundliche Tapirdame Rosie) und Dieter Hallervorden (als Ziegenbock Zottel) die besten Oneliner in den Mund gelegt. Fazit: Ein bisschen Drama, viel Action und noch mehr Comedy machen diesen “Robinson Crusoe”, der so anders ist als seine Vorgänger, zu einem großen Vergnügen. lasso.

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