Red Dawn - Der Kampf beginnt im Morgengrauen (2012)

Originaltitel: Red Dawn
Red Dawn - Der Kampf beginnt im Morgengrauen Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Red Dawn - Der Kampf beginnt im Morgengrauen: Action-Kracher mit Liam Hemsworth und Josh Hutcherson über einen Luftangriff auf eine amerikanische Kleinstadt. Regiedebüt von Doug Bradley, dem Stuntguru der "Bourne"-Filme.

Als feindliche Flugzeuge und Fallschirmjäger wie aus dem Nichts über der amerikanischen Kleinstadt Spokane auftauchen und sie schließlich besetzen, gelingt einer Handvoll Jugendlicher die Flucht in die Wälder. Angeführt von Jed, einem Marine auf Heimaturlaub, formieren sie eine Widerstandsgruppe, die dem nordkoreanischen Feind mit Bombenanschlägen und Spontanattacken herbe Verluste erleben lässt. Auch an den Kids zieht der Tod vorbei, doch ihr Mut und Kampfgeist werden zur Inspiration für die Bevölkerung.

Als fremde Flugzeuge und Fallschirmjäger wie aus dem Nichts Bomben und Soldaten über einer amerikanischen Kleinstadt nieder regnen lassen, gelingt einer Handvoll Jugendlicher die Flucht in die Wälder. Angeführt von Jed, einem Marine auf Heimaturlaub, formieren sie die Widerstandsgruppe Wolverines, die dem nordkoreanischen Feind mit Bombenanschlägen und Spontanattacken herbe Verluste erleben lässt. Auch an den Kids zieht der Tod nicht vorbei, doch ihr Mut und Kampfgeist werden zur Inspiration für die Bevölkerung.

Nordkoreanische Truppen überfallen Nordamerika und treiben tapfere Kids in den bewaffneten Partisanenkampf. Effektvolles Hollywood-Remake eines seinerzeit hitzig diskutierten Kinobeitrags zum Kalten Krieg.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Schneller, geradliniger Actionfilm, der Fans des 1984er Originals glücklich macht.
  • Doug Bradleys Remake eines Actiondramas der 1980er Jahre zeigt die USA als besetztes Territorium und eine Gruppe von Schülern als Kriegshelden.

    1984 zum Start des Originals, waren Angriffe auf amerikanischen Boden nahezu undenkbar, galt John Milius’ “Red Dawn” als packendes, wenn auch paranoid-pathetische Horrorvision über die gefräßige Krake Kommunismus. Nach den Ereignissen vom 11. September sind die USA jetzt anders sensibilisiert, kann dieses Remake den Finger in eine offene Wunde legen, auch wenn das gezeigte Invasionsszenario unverändert Glaubwürdigkeitsprobleme mit sich bringt.

    Aus der sowjetisch-kubanischen Allianz ist in der Neuauflage eine nordkoreanische mit nebulöser russischer Beteiligung geworden, hinter der sich aber eigentlich die wachsende Sorge vor dem erwachten chinesischen Riesen verbirgt. Auch im Remake, mit dem Doug Bradley, Stunt-Genius von bisher drei “Bourne”-Filmen, sein Regiedebüt feiert, kommt die Attacke aus dem Nichts – angedeutet nur mit einer Nachrichtencollage über die zunehmende Bedrohung durch Cyberangriffe und Nordkorea. Nicht zufällig erfolgt die Invasion kurz nach der Football-Niederlage des örtlichen Highschool-Teams, nach der Zelebrierung eines uramerikanischen Sports, der hier in der Ausformung von Kämpfern und Verlierern wie Kriegs-Casting wirkt. Der Angriff der feindlichen Flugzeuge und Fallschirmjäger und die Flucht einiger, von Marine Jed (Chris Hemsworth) angeführter Teenager durch das Chaos von Tod und Zerstörung ist zusammen mit einer im Finale folgenden Mission Impossible im gegnerischen Hauptquartier die stärkste, spannendste Sequenz des Films, der sich noch deutlicher auf seine Actionkompetenz verlässt als das Original und hier auch dank Bradleys Qualitäten überzeugt.

    Verglichen damit, kommen Figuren und Emotionen nicht über Skizzen hinaus, bleibt man als Zuschauer etwas distanziert, wenn eine Handvoll in den Wäldern versteckter Kids Partisanenattacken durchführt. Der Feind ist bis auf eine Ausnahme weitgehend anonym, die Gründe für die Invasion und wie sie überhaupt möglich wurde, gehen über Andeutungen nicht hinaus. Nach Australien mit “Tomorrow When the War Began” erlebt nun auch Amerika eine Filminvasion, die im Unterschied zu 1984 auf fruchtbareren Boden stößt. Schließlich haben sich beispielsweise Millionen von Gamern auf anderen Plattformen längst darauf vorbereitet. kob.
  • Angesichts des von Amerika propagierten "War Against Terrorism" mit Augenmerk auf die islamische Welt wirkt es als absurde Idee, John Milius Kriegsfilm "Die rote Flut" von 1984 neu auflegen zu wollen. Längst wird die Furcht vor der Sowjetunion nur noch in Russenmafia-Thrillern geschürt, wobei die ursprüngliche Ausgangssituation schon in den Achtzigern überholt erschien. Jenseits seiner umstrittenen Wehrertüchtigungsparolen aus der Spätphase des Kalten Krieges blieb der gewalttätige Reißer durch seine Besetzung mit späteren Teeniestars wie Patrick Swayze, Jennifer Grey, C. Thomas Howell, Charlie Sheen und Lea Thompson in Erinnerung.

    Fast drei Jahre lag Dan Bradleys Remake "Red Dawn" inzwischen in den Regalen, was zum Einen an den finanziellen Schwierigkeiten der produzierenden Studios MGM/United Artists lag, die ohne Partner keine Filme mehr veröffentlichen können. Zugleich wurde die Identität der Invasoren von China in Nordkorea geändert, weil man es sich nicht mit dem fernöstlichen Handelspartner und dessen Filmmarkt verderben wollte. Im Prolog musste entsprechend Kim Jong-ils zwischenzeitlicher Tod eingebaut werden, weshalb die US-Eroberung nun seinem Sohn zugeschrieben wird. An mehr als einer Stelle erweckt das vorliegende Werk zudem den Eindruck, die Gewaltszenen seien im Hinblick auf die angestrebte junge Zielgruppe nachträglich entschärft worden.

    "Youth Against Communisms": Man sollte den patriotisch eingefärbten Reißer als modernes Märchen begreifen. Angesichts des unplausiblen Plots braucht man sich keine Gedanken darüber zu machen, dass eine Gruppe grüner Jungs (und Mädchen) als Partisanen den faschistisch organisierten Besetzern zunächst nachhaltige Verluste zufügen kann. Es genügt den entschlossenen "Wolverines" nur eine kurze Waffen- und Selbstverteidigungsausbildung, um als Guerilla-Kämpfer zu glänzen. Dass sich die "rote Gefahr" ohnehin die Gesichter der für sie stets gleich aussehenden Weißen nicht merken kann, erscheint schon fast als witzige Erklärung für die erfolgreichen Undergrund-Attacken.

    Damit man dem zweifelhaften Stoff keinen Rassismus-Vorwurf unterstellen kann, befindet sich ebenfalls ein asiatischer Soldat innerhalb des Marine-Trios, das sich den Nachwuchs-Umstürzlern anschließt. Zwischen patriotischen Reden und wehenden Flaggen entspinnt sich eine absurde Kriegsmär mit etwas Humor und oberflächlicher Charakterzeichnungen, bei der ein Kompetenz- und Verantwortungsstreit zwischen den Brüder schon als innerer Konflikt reichen muss. An den mitunter schwachen Spezialeffekten erkennt zudem man das überschaubare Budget.

    Zumindest können die Actioneinlagen überzeugen. Dass Debütregisseur Bradley seit den Achtzigern als Stuntkoordinator arbeitet, lässt sich an den kompetenten Kampfsequenzen ablesen. Originelle Regie-Einfälle wie die Andeutung der Invasion durch aufstöbernde Schneeflocken in einer Glaskugel finden sich aber leider zu selten. Mit der Besetzung von Chris Hemsworth ("Thor", "The Avengers") oder Josh Hutcherson ("Die Tribute von Panem") gewann man zumindest ein ansprechendes junges Darstellerteam. Trotzdem erscheint eine Fortsetzung, die der – wie im Original – abrupt-offene Schluss andeutet, angesichts des mageren US-Einspielergebnisses eher unwahrscheinlich.

    Fazit: Das patriotisch angehauchte Durchhaltestück "Red Dawn" vermag immerhin mit rasanter Action und etwas Humor leidlich zu unterhalten.
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Darsteller und Crew

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  • Dank positiven Bilanzen startet Red Dawn im November 2012

    Die Weltfinanzkrise erwischte auch die Studios in Hollywood. MGM beispielsweise stand beinahe vor dem Ruin. Dem wären beinahe Großproduktionen wie Bond 23 oder Der Kleine Hobbit zum Opfer gefallen. Wäre es soweit gekommen, wäre selbstredend auch das ohnehin umstrittene Remake von Red Dawn (hier bei uns: Die Rote Flut) vom Tisch gewesen. Dieser Film aus dem Jahre 1984 erzählt die Geschichte einer fiktiven Invasion...

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