Real Steel (2011)

Real Steel Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Real Steel: Hitverdächtiges Actiondrama über High-Tech-Fights, die von Robotern ausgetragen werden, und einen ewigen Verlierer, der sich als Boxer und Vater rehabilitieren kann.

Wieder einmal hat Ex-Profiboxer Kenton alles verspielt, in einer Welt, in der ferngesteuerte High-Tech-Roboter den Ring dominieren, seinen letzten Metallfighter schrottreif prügeln lassen. Als er sich nach dem Tod seiner Ex-Frau erstmals um seinen Sohn kümmern soll, interessiert ihn nur das Geld, das er nach ein paar gemeinsamen Wochen für die Abtretung des Sorgerechts erhalten soll. Doch das Vater-Sohn-Duo entwickelt sich zu einem echten Team und ein Überraschungsfund, ein aussortierter Roboter, zu einem Champion.

Ein abgehalfterter Ex-Boxer erhäält die Chance, sich als Coach bei Roboterkämpfen neu zu beweisen. Hoch emotionales Sci-Fi-Actiondrama, in dessen Mittelpunkt weniger die Roboterkämpfe denn eine Vater-Sohn-Geschichte stehen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • In „Real Steel“ wird der Boxsport familientauglich. Mit der Idee, dass in der nahen Zukunft nur noch ferngesteuerte Roboter in den Ring treten, befreit der Film die Boxwettkämpfe von dem alten Dilemma, dass darin Menschen verletzt werden und folglich der Spaßfaktor nicht für alle Zuschauer hoch ist. Ein Vater-und-Sohn-Gespann fordert mit seinem Roboter Atom den Weltmeister Zeus heraus. Der Kampf der beiden zweieinhalb Meter großen Maschinen aus Metall in Menschengestalt findet in einer großen Arena in New York statt und wird im Fernsehen übertragen. Das Publikum fiebert mit, wie es sich für ein Weltklasse-Sportereignis gehört.

    Regisseur Shawn Levy, der ausführende Produzent Steven Spielberg und Hauptdarsteller Hugh Jackman sind die prominentesten Namen in diesem Projekt, das seine zunächst wunderlich klingende Idee so überzeugend umsetzt, dass sie völlig normal wirkt. Der Film benutzt die Motion-Capture-Methode, um die Bewegungen echter Boxer auf die Computerfiguren, die die Roboter sind, zu übertragen. Diese wiederum werden dann in eine reale Umgebung versetzt. Einer der beiden Boxring-Choreographen ist der frühere Champion Sugar Ray Leonard.

    Die Kämpfe sind spannend gefilmt, indem die Kamera ständig vom Geschehen im Ring zum mitfiebernden Publikum und zurück wechselt. Charlie Kenton passt gut in diese Welt, die Kraft und Härte zelebriert: Als ehemaliger Boxer ist er muskulös, er setzt gerne alles auf eine Karte und lacht so gut wie nie. Hugh Jackman spielt Charlie betont gefühlsreduziert, vor allem seinem fremden Sohn Max gegenüber.

    Max aber, und das ist das Ungewöhnliche an dieser Vater-Sohn-Geschichte, erstarrt vor Charlie nicht in Ehrfurcht. Der Elfjährige, den Dakota Goyo darstellt, sagt seinem Vater stets sehr offen, wie wenig er von seinen Aktionen hält. Er holt sich, ohne dass Charlie ihm hilft, auf dem Schrottplatz den ausrangierten Roboter einer früheren Generation, der im Gegensatz zu den aktuellen Modellen noch ein viel menschenähnlicheres Aussehen hat. Und er handelt für diesen Atom die Wettkampfkonditionen selbst aus, während sein Vater für eine Weile zum Fahrer und Begleiter degradiert wird. Es macht Spaß, dieser Beziehungsgeschichte in ihrer Entwicklung zuzuschauen, zumal sie sich immer ein wenig zurücknimmt und sich um das Trainieren und Programmieren Atoms zum Profiboxer rankt.

    Max kennt sich gut aus mit Computerspielen und weiß deshalb auch vieles über die Steuerung von Robotern. Die Boxkämpfe in diesem Film sind für Jungen wahrscheinlich umso interessanter, als sie von den programmierbaren Riesen ausgetragen werden. Atom ahmt jede Bewegung von Max nach und folgt ihm auf Schritt und Tritt – an der einen oder anderen Stelle könnte man sogar spekulieren, ob der Roboter sich nicht demnächst als lebendig entpuppen wird. Wenn Atom gegen die Hightech-Monster der neuesten Generation antritt, geht es auch um einen Wettkampf Mensch gegen Computer, denn Atom verdankt seinen Boxstil und seine Reaktionen dem echten Profi Charlie. Der Film beweist, dass auch abwegige Einfälle gelingen können, wenn Technik und Dramaturgie stimmen.

    Fazit: Spannender, optisch überzeugender Familienfilm, der die ungewöhnliche Idee, Roboter boxen zu lassen, vorteilhaft umsetzt.
  • In Shawn Levys mitreißendem Action-Abenteuer mit spektakulären High-Tech-Fights macht Hugh Jackman einen Roboter zum Profi-Boxer.

    Auf gute Kombinationen kommt es an. Das gilt fürs Kino, wenn Bauteile bestimmter Genres neu zusammengesetzt werden, wie auch fürs Boxen, wo Überraschungselemente den Sieger ausmachen. Diese mitreißende Geschichte vereint meisterlich nervenaufreibende Action mit Sci-Fi-Elementen vor dem Hintergrund einer explosiven Vater-Sohn-Geschichte, zeigt große Gefühle und fantastische Effekte. Hugh Jackman (der Wolferine der “X-Men”), ist ideal besetzt als Profiboxer Charlie, der ganz oben mitkämpfte, bis ihn der technische Fortschritt auf die Bretter schickte. Menschen wurden im Ring von Maschinen abgelöst – nun liefern sich High-Tech-Roboter spektakuläre Fights, die bisherige Grenzen des Möglichen sprengen. Charlie ist nur noch ein kleiner Promoter, der im Untergrund von einem Roboter-Wettkampf zum anderen tingelt und sich, unterstützt durch die Tochter seines ehemaligen Trainers, durchschlägt. Bis sich sein Leben schlagartig verändert: Erst taucht unerwartet sein 11-jähriger Sohn Max bei ihm auf, dem er nun Vater sein muss. Dann findet Max einen Roboter, der verschrottet werden soll, aber das Zeug zu echter Größe hat. Charlie beginnt Atom zu trainieren, um es mit ihm bei der Real Steel World Championship noch einmal allen zu zeigen. Kann er gegen die Champions der Fightszene bestehen?

    Perfektes Teamwork in einem spannenden Abenteuer voller Action und Emotion, das in der nahen Zukunft spielt, aber heute schon vorstellbar ist. “Real Steel” hat das Zeug zum Hit. Das glaubt auch Hollywood, das bereits eine Fortsetzung plant.

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