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Pumuckl und sein Zirkusabenteuer (2002)

Pumuckl und sein Zirkusabenteuer Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Pumuckl und sein Zirkusabenteuer: 40 Jahre nach seiner Erfindung kehrt der beliebte Kobold wieder einmal auf die Leinwand zurück, wo er mit seinem neuen Meister Eder und einem skrupellosen Artistenpaar seinen Schabernack treibt.

Zurück von großer Fahrt sucht Pumuckl seinen alten Meister Eder, doch von dem fehlt in der verlassenen Werkstatt mittlerweile jede Spur. Auch ansonsten ist in München nicht mehr viel, wie es einmal war. Da taucht Vetter Ferdinand Eder (Hans Clarin) auf, um ein paar Sachen abzuholen – und Pumuckl lässt sich von dem Restaurator mit abtransportieren. Zunächst ist der neue Eder vom seltsamen Gast alles andere als begeistert, doch als Pumuckl von fahrendem Zirkusvolk entführt wird, erwacht sein Herz für den Kobold.

Neues Abenteuer und neuer Meister (Hans Clarin, die Stimme des Kobolds) für Pumuckl, der in diesem Jahr passenderweise seinen 40. feiert. TV-Drehbuchautor und Regisseur Peter Weissflog gibt sein Kinodebüt.

Zurück von großer Fahrt findet Pumuckl in München nichts mehr wie es war. In die Werkstatt des verstorbenen Meister Eder zieht dessen Cousin, der sich nach dem ersten Schrecken mit dem Rotschopf anfreundet. Doch schon droht den beiden Gefahr durch ein ehrgeiziges Artistenpaar des Zirkus Barelli, das den quirligen Kobold für seine Zwecke missbrauchen will.

Meister Eders Vetter Ferdinand taucht nach dessen Tod eines Tages auf, um sein Erbe abzuholen. Was er nicht ahnt: Zur Hinterlassenschaft gehört auch Pumuckl. Schon bald bleibt der Wicht dummerweise am Leimtopf hängen und wird so für Ferdinand sichtbar. Dieser hat nichts besseres zu tun, als seiner netten Nachbarin von dem Kobold zu erzählen. Damit löst er eine Reihe turbulenter Ereignisse aus, die damit enden, dass das Zauberkünstlerpaar Magiaro mit dem wundersamen Winzling im Zirkus Geschäfte zu machen versucht.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Trotz des Handicaps, auf den etatmäßigen Meister Eder und Pumuckls Original-Stimme verzichten zu müssen, kann sich das dritte Kinoabenteuer um den frechen kleinen Kobold sehen lassen. “Pumuckl und sein Zirkusabenteuer” findet die richtige Balance aus jenen traditionellen Elementen, die Ellis Kauts Figur seit 40 Jahren so unverwechselbar gemacht hat, und einem zeitgemäßen Erzählstil, der auch bei Kindern des neuen Millenniums ankommen dürfte. Die vom erfahrenen TV-Regisseur Peter Weissflog inszenierte Geschichte um den nach München heimgekehrten Pumuckl, der von geldgierigen Zauberern in einen Zirkus entführt wird, lebt insbesondere von ihren herausragenden (Neben-)darstellern Sunnyi Melles, Nikolaus Paryla, Christine Neubauer und Hans Clarin.

    Dass Gustl Bayrhammer den Meister Eder nie wieder würde spielen können, war spätestens seit dem Tod des populären Volksschauspielers 1993 traurige Tatsache. Dass aber Hans Clarin im wahrsten Sinne des Wortes die Stimme versagen würde, das konnte niemand ahnen. Glücklicherweise erholte er sich wieder von seiner Krankheit, sah aber davon ab, seine Stimmbänder noch einmal für einen abendfüllenden Spielfilm mit jenem unverkennbaren Gekrächze zu strapazieren. Stattdessen schlüpft Clarin nun in “Pumuckl und sein Zirkusabenteuer” in die Rolle von Ferdinand Eder, dem Vetter vom verstorbenen Schreinermeister Eder. Der taucht eines Tages in der Werkstatt seines verstorbenen Cousins auf, um dessen Hinterlassenschaften abzuholen. Was er nicht ahnt: Zum Erbe gehört auch ein rothaariger Kobold mit gelbem Hemd und grüner Hose. Nach einigen seltsamen Streichen bleibt der kleine Wicht dummerweise an einem Leimtopf hängen und wird so für Ferdinand sichtbar. Dieser hat jedoch nichts besseres zu tun, als der netten Nachbarin Frau Straub (Christine Neubauer) von seinem neuen Mitbewohner zu erzählen. Damit löst der neue Eder eine Reihe von turbulenten Ereignissen aus, an dessen Ende sich Pumuckl in einem Zirkus wiederfindet, wo das Zauberkünstlerpaar Magiaro (Nikolaus Paryla und Sunnyi Melles) Geschäfte mit dem wundersamen Winzling zu machen versucht.

    Auch bei “Pumuckl und sein Zirkusabenteuer” greift die altbewährte Mischung aus Realfilm und Animationselementen. Während Peter Weißflog, ein vornehmlich für den Bayerischen Rundfunk arbeitender Autor und Regisseur, für das von der inzwischen 83-jährigen Ellis Kaut geschriebene Gesamtprodukt verantwortlich zeichnet, kümmerte sich der polnische Zeichentrickexperte Marek Burda um die Animation des Titelhelden. Gesprochen wird dieser vom Musiker und Schauspieler Kai Taschner, der Geier Lucky in “Das Dschungelbuch 2″ synchronisierte. Ihm gelingt das Kunststück, eine eigene Färbung für Pumuckls Stimme zu erfinden und dennoch Hans Clarins Original treu zu bleiben. Schlichtweg wunderbar der Auftritt von Paryla und Melles als trottelig-fiese Magier, die man trotz ihrer bösen Absichten einfach lieb haben muss. Spaßig auch die Cameos von Schlager-Star Patrick Lindner als Zuckerbäcker und Löwen-Präsident Karl-Heinz Wildmoser als Stallbursche. Die populäre, 40 Jahre alte TV- und Hörspiel-Figur konkurriert zwar mit “moderner” nationaler (“Die wilden Kerle”) wie später internationaler (“Findet Nemo”) Konkurrenz, dennoch könnte für Movienet ein ähnlicher Erfolg wie bei den vorangegangenen Kinoabenteuern “Pumuckl und der blaue Klabauter” (1993, mehr als 620.000 Besucher) und “Meister Eder und sein Pumuckl” (1980, 1,1 Mio. Besucher) im Rahmen des allgemeinen Kinderfilm-Booms drin sein. lasso.

Darsteller und Crew

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