Project X (2012)

Project X Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Project X: Komödie um eine Party, die drei Freunde organisieren und die völlig außer Kontrolle gerät.

Verlierertyp Thomas wittert eine Chance, sich mit einer Party beliebt zu machen. Doch was als Fete im überschaubaren Rahmen geplant war, ufert alsbald aus, als sich die Nachricht per Handys wie ein Lauffeuer verbreitet. Das propere Elternhaus quillt mit wild gewordenen Fremden über, die Spirituosen fließen in Strömen und auch Marihuana und Ecstasy machen die Runde. Sexuelle Zügellosigkeit und Zerstörungswut gehen bald Hand in Hand. Schließlich rückt auch noch die Polizei an.

Ein Verlierertyp will sich mit einer Party beliebt machen, muss aber bald feststellen, dass die Fete völlig ausartet. Auf Teenager zugeschnittene Krawallkomödie im Sog von “Hangover”, die im Found-Footage-Stil inszeniert wurde.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (2)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Perfektes Popkornkino für den Männerabend: Party, Spaß und viele nackte Brüste. Überraschend gut gelungen!
  • Thomas, Costa und J. B. sind drei eher durchschnittliche Zwölftklässler. Dass sie nicht weiter wahrgenommen werden, wurmt sie. Sie wollen endlich ihre Anonymität überwinden – mit einer eigentlich ganz unverfänglichen Idee: “Wir inszenieren eine Party, von der wir noch unseren Enkeln erzählen werden!” Doch wie sich diese Party dann tatsächlich entwickelt, übertrifft selbst ihre tollkühnsten Erwartungen. Die Nachricht verbreitet sich wie ein Lauffeuer … alle wollen dabei sein, wenn Träume wie Seifenblasen zerplatzen, weiße Westen böse Flecken bekommen – und Legenden entstehen. “Project X” sollte Eltern und Ordnungshütern auf der ganzen Welt als Warnung dienen. Im Kino aber ist die Superparty, die völlig außer Kontrolle gerät, ein wirklich durchgeknallter Spaß.
  • Die ultimative Party zu feiern, ist wohl der Traum eines jeden Siebzehnjährigen. Aber was passiert, wenn dieser Traum in Erfüllung geht und dabei dermaßen aus dem Ruder läuft, dass auch noch die bösesten Ängste der Eltern- und Hausbesitzergeneration übertroffen werden? Von den Freuden und Nachteilen der üppigen Wunscherfüllung, wie sie die "Hangover"-Filme für die Männer im jungen Familienalter vorführten, erzählt im gleichen überbordenden Stil, aber auf die Erlebniswelt Jugendlicher zugeschnitten, die vom "Hangover"-Regisseur Todd Phillips produzierte Komödie "Project X".

    Eine richtige Geschichte, wie noch die ähnlich gelagerte Komödie "Superbad" aus dem Jahr 2007, verfolgt dieser Film gar nicht mehr, er lässt die Party einfach für sich sprechen. Dafür sind verschiedene Kameras im Einsatz, von der digitalen Filmkamera bis hin zu Exemplaren in Handygröße, die einzelnen Statisten zum Ablichten ihrer Eindrücke in die Hand gegeben wurden. Der Filmcharakter Dax, gespielt von dem echten Videoblogger Dax Flame, dient dazu, diese subjektive, verwackelte und chaotische Sicht auf die Party mit ihren betörenden Einzelaspekten und als rauschhaftes Ganzes inhaltlich zu erklären, denn er filmt rund um die Uhr und noch am nächsten Tag. Streckenweise wirkt die auf der Tonspur nur musikalisch - vom DJ vor Ort - begleitete Schnittfolge auf Gesichter und andere Körperteile am und im Pool wie ein Musikvideo. Tatsächlich machte sich der Londoner Regisseur Nima Nourizadeh vor diesem Spielfilmdebüt auch mit Musikvideos und als Werbefilmer einen Namen.

    Der Film "Project X" setzt auf unbekannte Darsteller wie Thomas Mann in der Rolle von Thomas, dem netten, blassen Jungen von nebenan. Sein eigener Vater hält ihn für einen Loser, der nicht einmal in der Lage sei, eine richtige Party zu schmeißen. Mit diesen Worten beruhigte er seine Frau, die leise Bedenken anmeldete, bevor das Ehepaar dann doch über das Wochenende das Feld räumte. Die treibende Kraft bei Project X ist Thomas´ Freund Costa, gespielt von Oliver Cooper. Der recht unsympathisch und auftrumpfend plump gespielte Organisator tritt als Durchblicker auf, der "Bräute flachlegen" möchte.

    Sogar an Security-Personal hat Costa gedacht und zwei dünne Jungen engagiert, noch Kinder, die ihre Aufgabe aber todernst nehmen und bestens ausgerüstet sind. Diese Nebenfiguren gehören zu den wenigen inspirierteren Einfällen des Films, zu denen auch die Art und Weise zählt, wie Costa die wegen Ruhestörung gerufenen Polizisten vor der Haustür abwimmelt. Oder der Kamerablick auf unzählige Menschen, die im Garten hinter dem Haus still im Dunkeln hocken, bis die Polizei wieder wegfährt. Seine einzelnen Charaktere beachtet der Film hingegen so gut wie gar nicht.

    Das Gewoge der Party, ihre einzelnen Phasen und die verschiedenen Rauschzustände der Glückseligkeit und Enthemmung werden sehr authentisch wirkend eingefangen. Die Atmosphäre überträgt sich auf den Zuschauer und man bekommt eine deutliche Ahnung, wie viel Spaß es macht, das Jungsein so ungestört feiern zu können. Nicht umsonst heißt Feiern umgangssprachlich, es krachen zu lassen - mit den Nachbarn der ruhigen Wohngegend werden auch sämtliche Verbote und Rücksichten mal einfach außen vor gelassen. Man sieht, man staunt - bis die Elemente Feuer und Wasser die halbe Siedlung und die Unschuld der Party auffressen. Danach fragt man sich dann mit den Hauptfiguren, was das Ganze außer horrenden Sachschäden gebracht hat.

    Fazit: "Project X" filmt die ultimative Teenager-Party im sturmfreien Elternhaus mit Pool: Vor dem bösen Erwachen kommt der Spaß auf seine Kosten, allerdings ohne Handlung oder Charakterentwicklung im üblichen Sinn.
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