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Prince of Persia - Der Sand der Zeit (2010)

Originaltitel: Prince of Persia: The Sands of Time
Prince of Persia - Der Sand der Zeit Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (1)
  1. Ø 3
Kritikerwertung (3)
  1. Ø 3.3

Filmhandlung und Hintergrund

Prince of Persia - Der Sand der Zeit: Jerry Bruckheimers neues Big-Budget-Spektakel erzählt nach karibischem Rezept ein orientalisches Märchen mit Jake Gyllenhaal als Prinz von Persien.

Viele Jahre nachdem König Sharaman Dastan adoptierte, steht der einstige Straßenjunge als Prinz von Persien vor seiner schwersten Prüfung. Nach der Einnahme der heiligen Stadt Alamut wird Sharaman vergiftet und Dastan des Mordes beschuldigt. So bleibt Dastan nur die Flucht mit Alamuts widerspenstiger, aber schöner Prinzessin Tamina, um skrupellose Verschwörer zu enttarnen. Sie kennt auch das Geheimnis eines von Dastan eroberten Dolches, mit dem die Zeit zurückgedreht und damit auch die Welt beherrscht werden kann.

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Auf DVD & Blu-ray (5)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Inhaltlich gröber als Wüstensand, oberflächlich höchst unterhaltsam - Prince of Persia ist klassisches Bruckheimer-Kino. Im Guten wie im schlechten Sinne.
  • Die neue Produktion von Hitlieferant Jerry Bruckheimer verbindet Fantasy und Actionspektakel zu einem frühlingshaft leichten Unterhaltungsmärchen.

    Bis der karibische Pirat wieder an Bord geht, soll der persische Prinz die Lücke schließen und ein neues Franchise eröffnen, das nun nicht von einer Freizeitpark-Attraktion, sondern von Jordan Mechners enorm erfolgreicher Videogame-Reihe inspiriert wurde. Von den unterschiedlichen Einflüssen und Milieus abgesehen, bestehen im Mix von Fantasy, Romantik und Action aber große Ähnlichkeiten, ist auch “Prince of Persia – Der Sand der Zeit” fest im Bruckheimerschen Überwältigungskino verwurzelt.

    Die im Persien des 6. Jahrhunderts angesiedelte Geschichte führt die Titelfigur von Beginn an als Actionhelden und frühen Parkour-Profi ein. Beeindruckt vom couragierten Verhalten des jungen Dastan, nimmt der König von Persien den gewitzten Straßenjungen als Adoptivsohn an. Viele Jahre später stehen der erwachsene Dastan und seine beiden Brüder mit dem königlichen Heer vor der heiligen Stadt Alamut, die mit den Feinden der Perser kooperieren soll und dank Dastans akrobatischen Kletter- und Sprungkünsten relativ verlustfrei eingenommen wird. Nachdem Dastan in den Besitz eines prachtvollen Dolches gelangt und ihm als weitere Belohnung die Heirat mit der schönen Alamut-Prinzessin Tamina in Aussicht gestellt wird, strahlt die Sonne über Persien. Doch nach dem Giftmord an seinem Adoptivvater, für den Dastan verantwortlich gemacht wird, muss der Prinz mit Tamina fliehen, entdeckt das Geheimnis des Dolches, mit dem die Zeit zurückgedreht werden kann, und eine damit zusammenhängende Verschwörung.

    Tausendundeine Nacht musste an einem Plot wie diesem wohl nicht gestrickt werden, der orientalische Märchenelemente und shakespeareanische Zähmung von Widerspenstigen verbindet, letztlich aber nicht mehr als ein Rahmen für Spektakel im Sand sein soll. Und das liefert diese Großproduktion des britischen Regiechamäleons Mike Newell, seit “Harry Potter und der Feuerkelch” bereits magisch bewandert, durchaus ab mit gestürmten Festungen, trendiger Parkourakrobatik, Attacken von giftigen Digitalvipern und finsteren Wüstenkillern, die mit dunklen Mächten kollaborieren. Was fehlt, ist eine exzentrische Attraktion wie Captain Sparrow, die mehr Reibungsflächen bietet als Dastan. Trotzdem macht Gyllenhaal seinen Errol Flynn wirklich gut, wenn auch Gemma Arterton in Sparringsqualitäten einer Olivia de Havilland, Flynns oftmaliger Partnerin, nicht das Wasser reichen kann. Auch wenn die Spezialeffekte zwischen großartig und funktionell variieren, kommt kein Sand der Zeit ins Getriebe dieses Films, der mit einem entspannten Grundton und engagiert spielenden Charakterstars wie Ben Kingsley und Alfred Molina wie eine gut geölte Unterhaltungsmaschine funktioniert. kob.
  • "Prince of Persia: Der Sand der Zeit" basiert auf einer äußerst erfolgreichen Videospiel-Serie, die zuletzt vom französischen Publisher Ubisoft herausgebracht wurde. Der erste Teil, "Price of Persia" aus dem Jahr 1989, wurde von Jordan Mechner und dem Entwicklerstudio Brøderbund kreiert und gilt als Meilenstein des Jump-and-Run-Genres. In über einem Dutzend Fortsetzungen hat sich die Reihe inzwischen vom zweidimensionalen Sidescroller zum opulenten 3D-Abenteuer entwickelt, das zuletzt mit innovativer Cell-Shading-Grafik von sich Reden machte. Das Spielprinzip unter der immer ausgefeilteren Optik ist allerdings seit den späten 1980ern annähernd gleich geblieben: die Hauptfigur, jener Prinz von Persien, muss sich seine akrobatischen Fähigkeiten zu Nutze machen, um – wie der Name des Genres ja schon Nahe legt – springend und rennend sein Ziel zu erreichen. Und dementsprechend präsentiert sich auch Jake Gyllenhaal als Prinz Dastan in Mike Newells neuem Kinofilm von seiner athletischen Seite.

    Dabei macht er seinem virtuellen Vorbild tatsächlich alle Ehre. Videospieladaptionen haben ja gemeinhin einen relativ schlechten Ruf, und wer "Blood Rayne", "Alone in the Dark" oder die "Resident Evil"-Filme kennt, weiß auch, warum. "Prince of Persia: Der Sand der Zeit" ist wesentlich besser als die Genannten, immerhin. Der Film ist ein actionreiches Hochglanz-Spektakel mit jeder Menge Special Effects, gewürzt mit einer Portion Humor und der obligatorischen Romanze. Ein kurzweiliges Stück Unterhaltung und bei weitem kein schlechter Film – aber auch kein besonders guter. Hollywood-Mainstream eben. Immerhin.

    Aber eigentlich war das ja auch nicht anders zu erwarten. Schließlich ist "Prince of Persia: Der Sand der Zeit" nicht das neuste Werk von Uwe Boll, sondern der aktuelle Disney-Film, produziert von keinem geringeren als Jerry Bruckheimer und inszeniert von "Harry Potter"-Regisseur Mike Newell.

    Die Hauptrolle ausgerechnet mit Jake Gyllenhaal zu besetzen, klingt zunächst zumindest gewagt. Denn der hatte zuletzt mit der Darstellung von weitaus sensibleren Figuren in wesentlich tiefsinnigeren Filmen geglänzt, als schwuler Cowboy in "Brokeback Mountain" etwa oder als "Donnie Darko". Trotzdem stehen ihm der durchtrainierte Körper, die wilden, langen Haare und der Dreitagebart ganz gut. Auch seine Kollegen am Set – Bond-Girl Gemma Arterton als Prinzessin Tamina oder Alfred Molina als opportunistischer Scheich Amar – machen ihre Sache recht anständig. Und Ben Kingsley kann als Nizam wieder einmal zeigen, was für ein großartiger Schauspieler er ist – gut, dass er sich nach seinem unterirdischen Auftritt in Uwe Bolls "Blood Rayne" nochmal an eine Videospielverfilmung gewagt hat.

    Wobei man diesem Film seine Vorlage gar nicht unbedingt anmerkt. Was einerseits von Vorteil sein könnte, wenn man an die bereits erwähnten Videospielverfilmungen denkt, aber andererseits auch heißen soll, dass der Film es nicht schafft, sich von der großen Masse abzuheben, wie es die hervorragenden "Prince of Persia"-Spiele immer getan haben. Ja, es geht um diesen persischen Prinzen, der in den Spielen allerdings nie Dastan hieß. Und geht es um jenen magischen Dolch, der in der "Sands of Time"-Trilogie – bestehend aus den Games "Prince of Persia: The Sands of Time", "Prince of Persia: Warrior Within" und "Prince of Persia: The Two Thrones" – eine wichtige Rolle spielt. Aber eigentlich liegt Mike Newells Film nicht das Videospiel zu Grunde, sondern die Ideen, die einst auch Jordan Mechner zu seinem Jump-and-Run-Klassiker inspiriert hatten: ein Held, der mit seinen überdurchschnittlichen körperlichen Fähigkeiten und seinem Mut das Zeug zum Mythos hat, und ein exotisches Setting voller Mysterien und Magie.

    Gedreht wurde "Prince of Persia: Der Sand der Zeit" nicht im Iran, sondern in Marokko. Die Auswahl der Drehorte, das Setdesign und die Kostüme tragen dann auch ihren Teil zum exotischen Ambiente des Films bei. Und Jake Gyllenhaal springt und rennt und klettert reichlich, ganz wie es sich für die Verfilmung eines Jump-and-Run-Spiels gehört. Aber spätestens, seit die Sportart Parkour sich immer größerer Popularität erfreut, ist das ja auch kein alleiniges Merkmal von Jump-and-Run-Spielen, geschweige denn von "Prince of Persia".

    Zwei Szenen gibt es dann aber doch, über die Gamer sich besonders freuen dürften. Die eine ist ein direktes Zitat aus den "Prince of Persia"-Spielen: als Dastan sich einen Weg überlegt, um während der Belagerung von Alamut das Osttor zu öffnen, fährt die Kamera in einer schnellen Fahrt die Stationen ab, die ihn zum Toröffnungsmechanismus führen. Die zweite Szene ist einem anderen Videospiel entliehen, das ebenfalls von Ubisoft vermarktet wird und auch einen höchst agilen Helden hat: wie in "Assassin´s Creed" fährt die Kamera einmal um Dastan herum, als der auf einem hohen Punkt auf der Stadtmauer von Alamut steht. Anschließend springt er wagemutig in die Tiefe. Ein "Leap of Faith", denk man da, wenn man die Vorlage kennt, und fragt sich vielleicht, wann denn endlich dieses Spiel verfilmt wird.

    Fazit: Besser als die meisten Videospielverfilmungen, aber unterm Strich nur durchschnittliche Hollywood-Action vor einem exotischen Setting, gewürzt mit einer Prise Humor und einer Romanze.
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