Pompeii (2014)

Pompeii Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Pompeii: Spektakuläres Historienepos mit "Game of Thrones"-Star Kit Harington, der als Sklave und Gladiator während des verheerenden Ausbruchs des Vesuv im Jahr 79 n.Chr. um seine große Liebe und ums Überleben kämpft.

17 Jahre nachdem der Kelte Milo durch Rom seine Familie und Freiheit verlor, findet er als versierter Gladiator in Pompeii den Mann wieder, der ihm alles nahm. Der skrupellose Senator Corvus will in Pompeii Geschäfte machen, aber auch den Widerstand der hübschen Cassia brechen, der er schon länger nachstellt. Doch die vermögende Kaufmannstochter verliebt sich Hals über Kopf in Milo, der täglich um sein Leben und schließlich auch um das ihre kämpft, als der Vesuv ausbricht und ganz Pompeii in ein Inferno stürzt.

Im antiken Pompeii findet ein Gladiator den Mörder seiner Familie und verliert sein Herz. Der Mix aus Katastrophenfilm und Historienepos benutzt den Ausbruch des Vesuvs als spektakuläre Kulisse für eine Liebes- und Rachegeschichte.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Sandalen-Action trifft auf 'Der Pferdeflüsterer'. Stellenweise ein wenig kitschig, aber in erster Linie actionreich und unterhaltsam inszeniert.
  • 79 n. Chr., die Zeit von Brot und Spielen im von Intrigen und Macht beherrschten römischen Reich. Der junge Milo wurde in seinem Heimatdorf von den Schergen eines römischen Senators verschleppt und muss in den Arenen der Hauptstadt als Gladiator um sein Leben kämpfen. Flavia, die schöne Bürgerstochter, ist eigentlich unerreichbar fu?r einen Sklaven. Ihre verbotene Liebe ist dem Untergang geweiht, denn auch der einflussreiche Senator Corvus (Kiefer Sutherland), den Milo in grausamer Erinnerung hat, zeigt Interesse an der Schönen. Doch sie alle werden vom Grollen des bevorstehenden Ausbruchs des Vesuv überrascht, ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Kann Milo seine Freiheit gewinnen, seinen Gladiatoren-Freund aus dem Kolosseum befreien und die Frau seiner Träume aus den Fängen des Senators retten? Vor der Kulisse einer der größten Naturkatastrophen aller Zeiten, die den Untergang der Stadt Pompeji und den Tod Tausender herbeifu?hrte, erzählt Paul W.S. Anderson nach “Resident Evil 4 & 5″ sowie “Die drei Musketiere” erneut ein bildgewaltiges Historienepos in 3D. Mit Kit Harrington aus “Game of Thrones” und Emily Browning aus “Sucker Punch” sorgen zwei ebenso namhafte wie attraktive Jungstars als Liebespaar fu?r Romantik und Herzklopfen in der aufwändigen Produktion. Packende Gladiatorenkämpfe und realistische Bilder einer untergegangenen legendären Epoche u?berzeugen in dem historischen Action-Abenteuer mit Top-Besetzung, in dem in weiteren Rollen Kiefer Sutherland, Carrie Anne-Moss und Jared Harris spielen.

    Fazit: Spektakuläres Event-Kino: Ein junger Sklave rettet seine große Liebe aus dem Inferno des Vulkan-Ausbruchs.
  • In "Pompeii" erweckt Regisseur Paul W.S. Anderson ("Event Horizon", "Die drei Musketiere") die titelgebende antike römische Hafenstadt, die 79 nach Christus beim Ausbruch des Vesuv zerstört wurde, zu neuem Leben. Er beginnt seinen 3D-Film mit Aufnahmen von zu grausamen Statuen verbrannten Leichen, wie man sie von den archäologischen Ausgrabungen aus Pompeii kennt, um der Stadt und ihren Bewohnern anschließend mit aufwendig produzierten CGI-Bildern neues Leben einzuhauchen. Die computeranimierte Stadt, die Anderson immer wieder in sehenswerten Luftaufnahmen zeigt, dient ihm als Schauplatz für eine Mischung aus modernem Sandalenfilm à la "Gladiator" und Katastrophenfilm – ungewöhnlich, aber nicht uninteressant.

    Paul W.S. Anderson nutzt die Naturkatastrophe, die sich vor fast 2000 Jahren an der Westküste Italiens zugetragen hat, als Rahmen für seine Geschichte über den keltischen Sklaven Milo. Beim Ausbruch des Vesuv wurde mit Pompeii eine blühende Handelsstadt im direkten Einflussbereich Roms dem Erdboden gleichgemacht. Geschätzte 10.000 Menschen lebten damals in der Stadt. Anderson konzentriert seinen Blick jedoch auf ein individuelles Schicksal und flechtet die Erzählung recht geschickt in die historischen Ereignisse ein.

    Großen Anteil daran, dass man als Zuschauer mit Milo mitfiebert, trägt sicherlich Andersons Hauptdarsteller Kit Harington ("Game of Thrones", "Silent Hill: Revelation"). Noch relativ neu auf der großen Leinwand, konnte sich der britische Schauspieler in den letzten Jahren in der enorm erfolgreichen HBO-Serie "Game of Thrones" einen Namen machen. Fans von Jon Snow werden der Hauptfigur somit aus Prinzip gewogen sein, aber auch unabhängig davon überzeugt Harington in seiner ersten großen Kinohauptrolle – und zwar nicht nur in den Actionszenen, in denen er mit gestählter Brust als Gladiator in der Arena steht, sondern auch in den ruhigen Sequenzen des Films.

    Der gute Hauptdarsteller, die Action in der Arena, die Kostüme und die weitgehend computergenerierten, sehenswerten Kulissen tragen den Film über weite Strecken. Den positiven Gesamteindruck können auch ein paar Schwächen nicht trüben, etwa die schreckliche deutsche Synchronstimme Milos, die den wortkargen Sklaven übertrieben hart und gepresst spricht, oder die Tatsache, dass Kiefer Sutherland ("Flatliners", "24") in der Paradeuniform eines römischen Senators irgendwie deplatziert wirkt.

    Wenn das historisch verbürgte, unabänderbare Ende naht, der Himmel sich verdunkelt und Pompeii in einem Effektfeuerwerk untergeht, hat man einen kurzweiligen Actionstreifen gesehen. Allerdings sollte man nicht weiter darüber nachdenken, wie hier eine Naturkatastrophe zum Erfüllungsgehilfen einer persönlichen Rachegeschichte wird. Auch die dramaturgisch notwendigen Pausen, die sich der Vesuv während des Showdowns immer wieder gönnt, sollte man nicht hinterfragen. Denn trotz des Szenarios ist "Pompeii" kein typischer Katastrophenfilm – er hat einen Protagonisten, den Gladiator Milo, und nicht die 10.000, die bei dem Vulkanausbruch ums Leben gekommen sind.

    Fazit: "Pompeii" ist eine interessante Mischung aus Sandalen- und Katastrophenfilm, der trotz einiger Unstimmigkeiten mit guten Darstellern, einem großartigen Set Design und sehenswerten CGI-Bildern überzeugen kann.
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