Plötzlich Gigolo (2013)

Originaltitel: Fading Gigolo
Plötzlich Gigolo Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Plötzlich Gigolo: Komödie um einen Mann, der sich von seinem älteren Freund überreden lässt, als Gigolo zu arbeiten.

Nur alle Jubeljahre spielt der renommierte Schauspieler, Regisseur und Komiker Woody Allen eine Rolle in einem Spielfilm, den er nicht selbst inszeniert hat. In der Komödie „Plötzlich Gigolo“ ist es 2014 wieder einmal so weit und so begibt sich der mehrfache Oscar-Preisträger in die führenden Hände von Schauspieler John Turturro, der immerhin zum fünften Mal auf dem Regiestuhl Platz genommen hat.

Woody Allen spielt in „Plötzlich Gigolo“ den Buchhändler Murray und sein kleiner Laden in New York City läuft mehr schlecht als recht. Es hilft alles nichts, es muss dringend mehr Geld beschafft werden, sonst ist das Traditionsgeschäft dem Untergang geweiht. Gut, dass es in einer solchen Situation Freunde gibt, auf die man sich in der Not verlassen kann. Der Florist Fioravante (John Turturro) ist solch ein guter Freund und so entwickeln die beiden Herren einen tollkühnen Plan, der auf den ersten Blick etwas befremdlich klingt. Sie beschließen, in das älteste Gewerbe der Welt einzusteigen und teilen sogleich ihre Rollen auf. Der ältere Murray bekommt den Spitznamen Dan Bongo und fungiert als Zuhälter, sein Freund Fioravante wird kurzerhand zum Gigolo umgeschult und das Unterfangen kann beginnen.

Schnell stellt sich heraus, dass der feurige Fioravante in seiner neuen Berufung ein Naturtalent ist und die Ladys stehen Schlange, darunter unter anderem Murrays Dermatologin Dr, Parker (Sharon Stone), die als erste in den Genuss der neu erschaffenen Dienstleistungen kommt. Sie empfiehlt ihren neuen Liebhaber gern weiter und sorgt so für einen guten Gewinn. Doch bald kommen den Herren echte Gefühle in die Quere und der verruchte Businessplan bekommt erste Risse.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Die Komödie "Plötzlich Gigolo" ist Buddy-Movie und Dating-Abenteuer in einem. Außerdem plädiert Regisseur John Turturro ("Mac", "Romance & Cigarettes") darin für mehr Herzlichkeit im zwischenmenschlichen Umgang. Die in New York angesiedelte Geschichte holt einen Möchtegern-Gigolo und seine Kundinnen aus der Schmuddelecke. Turturro spielt den Mann mit dem Herzen und der Echtheit des kompletten Amateurs. Als sein Buddy tritt Woody Allen auf, der sonst normalerweise nur dann spielt, wenn er auch Regie führt.

    Vieles fällt bei diesem Film ein wenig aus dem Rahmen. Da ist der über 70-jährige Vermittler Murray: Wie sein viel jüngerer Freund hat er keinerlei Erfahrung im Sexgewerbe. Aber als er von seiner Hautärztin, einer verheirateten 50-Jährigen, hört, dass sie einen Mann für einen flotten Dreier mit ihrer Freundin sucht, denkt er an eine Win-Win-Situation. Für Fioravante wäre es doch so leicht, und obendrein angenehm, schöne Frauen zu beglücken. Und beide Männer wären ihre Geldsorgen los. Fioravante ist aber nicht nur für Sex zu haben, sondern gibt auch menschliche Anteilnahme. So wird er zum emotionalen Anker des Films, eine sympathische Figur, die man gerne begleitet.

    Murray erkennt, dass sich viele reife Frauen einfach danach sehen, begehrt zu sein. So versteht er seine Arbeit auch als die eines Samariters, was im Fall von Avigal sicherlich zutrifft. Die von der Außenwelt abgeschnittene chassidische Jüdin erfährt in der völlig harmlosen Begegnung mit Fioravante, zu der sie Murray überredet, zum ersten Mal Zärtlichkeit. Vanessa Paradis spielt die Rolle dieser spät Erblühenden ergreifend.

    Woody Allen bekommt ein paar bissige Dialoge, in denen er zum Beispiel das Moralaposteltum angreift. Denn Murray liegt viel daran, dass sich das Nebeneinander der Religionen und Kulturen in Brooklyn in mehr Miteinander verwandelt. Die berührende Komödie regt dazu an, wie er Berührungsängste abzulegen, sowohl im nachbarschaftlichen Dialog, als auch beim Flirten.

    Fazit: Die charmante Komödie "Plötzlich Gigolo" führt spaßig und gefühlvoll vor, wie sehr es Frauen schätzen, von Männern umworben zu werden.
  • Der Laden von Buchhändler Murray (Woody Allen) läuft nicht mehr. Eine neue Einnahmequelle muss her: Mit dem befreundeten Blumenhändler Fioravante (John Turturro) gründet er eine “Rent-a-Man”-Agentur. Unter den Künstlernamen Dan Bongo vermietet er ihn als Mann für gewisse Stunden. Virgil hat anfangs Bedenken, macht seine Sache aber so perfekt, dass die Liebe schließlich das florierende Geschäft zu vermasseln droht. Eine verrückte “New York Story” spinnt John Turturro in seiner fünften Regiearbeit, ganz in der Tradition von Woody Allen. Was als subtiler Callboy-Spaß beginnt, entwickelt sich zur unkonventionellen Love Story. Sharon Stone, Sofia Vergara und Vanessa Paradis

    Fazit: Verführerisch: humorvoller, subtiler Spaß mit Spitzenstars.
  • Wandelt da jemand auf Woody Allens Spuren? Der Verdacht ist nicht unbegründet wenn man John Turturros „Plötzlich Gigolo“ angeschaut hat. Die erzählte Geschichte nimmt doch starken Bezug auf die Art wie Woody Allen seine Filme gestaltet hat. Musik, Charaktere und Darsteller erinnern doch stark an dieses Vorbild. Dazu als Sahnehäubchen Woddy als Buchladenbesitzer mittendrin.
    Er ist gerade Pleite gegangen, der Buchhändler Murray (Woody Allen). Doch kein Ende ohne Neuanfang. Seine Ärztin Dr. Parker (Sharon Stone) erzählt Murray, das sie auf der Suche nach einem Mann für eine Menage a`trois ist. Zusammen mit ihrer Freundin Selima (Sofia Vergara) möchte sie sich diesen Wunsch erfüllen.
    Sein Freund Fioravante (John Turturro), permanent in Geldschwierigkeiten, zögert zuerst auf den Vorschlag seines Freundes. Ist aber dann doch bereit erst einmal allein Dr. Parker in ihrem Schlafzimmer aufzusuchen. Er findet Gefallen an seiner neuen Freizeitbeschäftigung und auch das verdiente Geld läßt ihn vorübergehend vergessen, dass er als Loverboy arbeitet.
    Kritisch wird die Lage erst als Avigal (Vanessa Paradis) in sein Leben tritt. Sie ist die Witwe eines Rabbis und sehnt sich seit zwei Jahren nach etwas Zärtlichkeit. Die Beiden verlieben sich. Alles könnte so einfach sein, wäre da nicht der sittenstrenge Dovi (Liv Schreiber), der ebenfalls in Avigal verliebt ist, sich aber nicht zu offenbaren traut.
    In seiner Eifersucht ruft er den Sittenrat der Rabbiner an und damit droht das Ganze aufzufliegen. Auch Murray muß inzwischen erkennen, dass es gar nicht so einfach ist ein Zuhälter zu sein. Vor allen Dingen wenn sich das Weltliche und das Orthodoxe in die Quere kommen.
    Ein Film der nur zum Teil als Komödie daher kommt. Ab dem Moment wenn Avigal ins Spiel kommt, driftet das Ganze ab. Erst der Schluß stimmt einen dann wieder versöhnlich.
    90 Minuten – Leichte Kost im Stile von Woody.
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Darsteller und Crew

News und Stories

  • Exklusiv: "Plötzlich Gigolo"-Clip mit Sharon Stone

    In der charmanten Komödie wird Woody Allen zum Zuhälter, John Turturro zum Gigolo und Sharon Stone lässt ihre weiblichen Reize spielen. Wie das aussieht zeigen wir euch in einem exklusiven Filmausschnitt. "Plötzlich Gigolo" ab 6. November im Kino!

  • "Fading Gigolo"-Trailer: Woody Allen wird zum Kuppler

    Seht Woody Allen in einer ungewöhnlichen Rolle: In "Fading Gigolo" vermittelt er seinen Freund als Gigolo an zahlreiche Frauen - natürlich gegen Bezahlung! Regisseur John Turturro übernimmt kurzerhand selbst die Hauptrolle, und lässt sich von Sharon Stone und Sofia Vergara verführen. Der erste Trailer verspricht eine witzige Komödie.

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