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Paycheck - Die Abrechnung (2003)

Originaltitel: Paycheck
Paycheck - Die Abrechnung Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Paycheck - Die Abrechnung: Thriller nach Philip K. Dick von John Woo actionreich und packend inszeniert.

Zwei Jahre arbeitete der Computerspezialist Michael Jennings (Ben Affleck) für die geheimnisvolle Rethrick-Corporation. Nach Beendigung des Jobs werden alle Erinnerungen an seine Arbeit gelöscht. Statt eines millionenschweren Gehaltsschecks erwarten Jennings jedoch im Gegenzug nur sieben scheinbar unscheinbare Dinge. Hat etwa er selbst aus guten Gründen diese unkonventionelle Bezahlung gewünscht, oder versucht man ihn dreist übers Ohr zu hauen? Und wer zum Teufel sind all diese Leute, die ihn plötzlich unsanft aus dem Verkehr ziehen wollen? Fragen über Fragen.

Ben Affleck und Uma Thurman sind die Stars dieses spektakulären SciFi-Actionreißers zwischen Illusion und Wirklichkeit. Nach einem Drehbuch von “Blade Runner”-Autor Philip K. Dick inszenierte “der Mozart der Zerstörung”, Mr. John Woo, das Spektakel.

Computerspezialist Michael Jennings entwickelt streng geheime Projekte. Wird ein Projekt zum Abschluss gebracht, vergisst Jennings es – wegen einer Störung seines Kurzzeitgedächtnisses, die seinem Arbeitgeber eine Menge Geld wert ist. Als er allerdings anstatt des versprochenen Gehaltsschecks in Millionenhöhe einen Umschlag mit auf den ersten Blick nutzlosem Kleinkram erhält, versucht er, der Sache auf den Grund zu gehen.

Michael Jennings entwickelt für ein Supertechnologie-Unternehmen höchst geheime Applikationen und lässt sich dafür schon mal aus Sicherheitsgründen das Gedächtnis löschen. Als er nach einem Drei-Jahres-Auftrag bestürzt feststellt, dass ihn scheinbar sein Chef um die versprochene Riesenprämie betrogen hat und er mit einem wertlosen Umschlag voller Krimskrams dasitzt, versucht er der Sache auf den Grund zu gehen. Mit Hilfe der Biologin Rachel kommt er hinter ein schreckliches – und für ihn lebensgefährliches – Geheimnis.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (1)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Ein entscheidendes Kriterium guter Science Fiction ist Fantasie. Wer genug davon hat, um Ben Affleck als Technologiegenie zu akzeptieren, erlebt eine Philip-K.-Dick-Adaption, die Action- und Thrillerfans zufrieden stellen, wenn auch nicht begeistern wird. Somit dürfte der “Paycheck” für diese Dreamworks-Paramount-Koproduktion solide sein, aber schon in den US-Kinos unter dem 92-Millionen-Dollar-Betrag liegen, den Afflecks Figur im Film kassiert.

    Diese stolze Summe ist der Lohn für Afflecks Ingenieur Michael Jennings, der ihm in Aktien-Anteilen des High-Tech-Riesen Allcom ausgezahlt werden soll. Dafür musste er, in einem Entwicklungslabor hermetisch von der Außenwelt abgeschottet, drei Jahre in ein Geheimprojekt investieren. Jahre, die nach beendeter Arbeit aus seinem Gedächtnis entfernt werden. In einem Prolog wird das Prozedere vorgestellt. Jennings erledigt einen Achtwochen-Job, akzeptiert, dass dieser Zeitraum aus seinen Erinnerungen gelöscht wird, damit die Technologie nicht Konkurrenten in die Hände fallen kann, und bekommt seinen Scheck. Am Ende seines nächsten Auftrags aber, der ihn drei Jahre kostet, ist alles anders. Fassungslos erfährt er, dass er auf sein Honorar von 92 Millionen Dollar für einen ihm ausgehändigten Briefumschlag verzichtet hat. Jennings nimmt an, von seinem Freund und Allcom-Vorsitzenden Rethrick (Aaron Eckhart) betrogen worden zu sein, hat aber tatsächlich vermeintlich wertlose Utensilien wie Büroklammer, Motorradschlüssel, Pistolenkugel und Busticket hinterlegen lassen. Diese Dinge helfen ihm bei seiner Flucht und sind Hinweise auf das, was er in drei Jahren entwickelt hat – eine Maschine, die den Blick in die Zukunft ermöglicht. Weil Jennings dabei Schreckliches gesehen hat, versucht er, die Zukunft zu korrigieren und seine Erfindung zu zerstören. Gejagt von Allcom-Killern, die genau das verhindern wollen, aber auch neugierigen FBI-Agenten, muss Jennings das Puzzle zusammensetzen, um die Welt zu retten. In einer recht kleinen Rolle unterstützt ihn dabei Uma Thurman als Biologin, in die er sich in den drei Jahren verliebt hat. Losgelöst von einem privaten Umfeld, das keine der Hauptfiguren zu haben scheint, ist “Paycheck” ein reiner Jagd- und Fluchtfilm – inklusive Soundtrack-Hommage an Hitchcocks “Der unsichtbare Dritte”. Die Grundidee ist clever, kreist wie viele Philip-K.-Dick-Stories um manipulierte Erinnerungen, die Action allerdings ist konventionell, lässt kein Blockbuster-Budget vermuten. Die visionäre Brillanz von “Blade Runner” oder “Minority Report” und auch das emotionale Engagement dieser Hits fehlen. Letzteres kommt dem etwas steif wirkenden Hauptdarsteller entgegen, unterfordert aber Thurman, die in “Kill Bill” noch brillant in Gefühl und Action war. Der Film ist immer in Bewegung, überdeckt damit die Glaubwürdigkeitsdefizite eines Drehbuchs mit eigenen Gedächtnisproblemen, wenn sich Affleck an Thurman nicht erinnern kann, obwohl der Tag nicht gelöscht wurde, an dem er die Biologin erstmals traf. Schwierig auch zu verstehen, warum man Jennings überhaupt am Leben ließ, angesichts dessen, was auf dem Spiel stand. Wer nicht übergroße Erwartungen mit diesem Actionthriller verbindet, der in Woo-Tradition weiße Tauben fliegen und Männer Auge in Auge mit Pistolen Drohhaltung einnehmen lässt, wird zwar nicht überwältigt, aber doch unterhalten werden. kob.

Darsteller und Crew

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