Paul - Ein Alien auf der Flucht (2011)

Originaltitel: Paul
Paul - Ein Alien auf der Flucht Poster
Nicht mehr im Kino.
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  1. Ø 5
Kritikerwertung (1)
  1. Ø 4

Filmhandlung und Hintergrund

Paul - Ein Alien auf der Flucht: Komödie über zwei englische Sci-Fi-Nerds, die auf Feldforschung im heimlichen UFO-Paradies Amerika einem echten Außerirdischen begegnen.

Davon haben zwei von Sci-Fi besessene englische Nerds immer geträumt: Endlich können sie im Land ihrer Träume, das nicht nur in Film und Comics immer wieder von Aliens besucht wird, den Spuren außerirdischer Reisender folgen. Doch es kommt noch besser: Paul, ein echter E.T., läuft ihnen nach seiner Flucht aus der Area 51 vor die Füße. Nach über 60 Jahren Zwangsaufenthalt will Paul nur zurück zum Heimatplaneten, doch zuvor lehrt der coole, relaxte Typ aus dem All seinen neuen Freunden, Spaß auf der Erde zu haben.

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Kritiken und Bewertungen

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    Die beiden britischen Science-Fiction-Fans Graeme und Clive staunen nicht schlecht, als ihnen der Außerirdische Paul bei ihrer Besichtungstour durch die USA begegnet. Kurz entschlossen nehmen sie ihn in ihrem Wohnmobil mit. Von Agenten einer US-Regierungsbehörde verfolgt und von strengen Christen gejagt, versuchen sie Paul auf sein Mutterschiff zurückzubringen. Das Drehbuch zu diesem komödiantischen Roadmovie mit schräg überzeichneten Stereotypen haben Simon Pegg und Nick Frost geschrieben, die bereits bei den Filmen SHAUN OF THE DEAD und HOT FUZZ zusammengearbeitet haben. Auch vor der Kamera harmoniert das Gespann hervorragend. Beide mimen zwei Kind gebliebene Erwachsene mit einem unerschütterlichen Glauben an Aliens, der sie im Umgang mit Leuten außerhalb ihrer Fantasiewelt ständig auf Unverständnis stoßen lässt. Diese Art der Kommunikationsprobleme ist der Nährstoff für irrwitzige Situationskomik, an der auch Paul seinen Anteil hat. Der Außerirdische verhält sich weltgewandter als seine zwei menschlichen Freunde und verkehrt den Film oftmals ins Absurde. Doch nicht nur die animierte Alien-Figur sorgt für Leinwandvergnügen, auch die zahlreichen subtilen Anspielungen auf Filme und Serien des Science-Fiction-Genres STAR WARS, STAR TREK oder AKTE X funktionieren bestens. Als charmante Hommage an popkulturelle Klassiker transportiert der Film den vergessen geglaubten Charme jener Zeit in die Gegenwart.

    Jurybegründung:

    Die beiden Freunde Graeme und Clive, zwei smarte, höfliche Engländer, der eine Science Fiction-Autor, der andere Illustrator kommen nach San Diego, um einmal die Comic-Con zu erleben, das Mekka aller Comic- und Sci-Fi-Fans auf Erden. Immer wieder wird Ihnen auf mehr oder weniger subtile Weise klar gemacht, wie fremd sie hier sind, zwar sprechen sie die gleiche Sprache, trotzdem versteht sie nicht jeder, denn sie sind english men und fallen auf. Als ihnen der eierköpfige Alien Paul zuläuft, gerade als sie die Comic-Messe in ihrem Wohnmobil verlassen wollen, glauben sie, Opfer einer Verschwörung zu sein. Paul bittet sie inständig ihn zu retten und ihm bei der Flucht nach Hause zu helfen. Zu dritt setzen sie ihre Reise fort.

    Mit Ironie und Situationskomik geht es weiter, als Paul schließlich als Dritter im Bund die Reiseroute bestimmt. Von ET bis BEGEGNUNGEN DER DRITTEN ART wird nicht nur die amerikanische Alien-Phobie auf amüsante Weise aufgespießt auch Kreationisten und andere Sonderlinge müssen liebenswürdigen Spott aushalten. Bis schließlich Paul gerettet und das Sondereinsatzkommando auf der Suche nach Paul ausgeschaltet werden kann, gibt es im Film viel Wortwitz und coole Sprüche, mit denen vor allem Paul als weiser Außerirdischer glänzt. Das Roadmovie, das auch ein Buddy-Movie ist, wird nicht nur Sci-Fi-Fans großen Spaß bereiten. Die gelungene Animation des Außerirdischen Paul und die Situationskomik des Films lassen ihn leicht und zeitlos erscheinen. Dazu tragen neben dem hervorragenden Drehbuch und der Animation auch die wunderbaren Darsteller bei.

    Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)

Kritikerrezensionen

  • Nach der Zombiepersiflage „Shaun of the Dead“ und der Actionparodie „Hot Fuzz“ nimmt das britische Schauspielerduo Simon Pegg und Nick Frost nun Science-Fiction- und Alienfilme auf die Schippe. Die nostalgische Reise der britischen Comicfans Graeme und Clive zu den amerikanischen Kultstätten der Ufologie ist auch die Erforschung eines kulturell ein wenig merkwürdigen Landes, was den Umgang mit Waffen, mit der Evolutionslehre Darwins und mit Flüchen betrifft. Simon Pegg und Nick Frost schrieben gemeinsam das Drehbuch, das voller Zitate aus dem Genre ist. Der amerikanische Regisseur Greg Mottola erweist sich in Sachen Humor als ihr Geistesverwandter.

    Simon Pegg als Graeme und Nick Frost als Clive sind zwei typische Nerds aus der Sci-Fi-Szene. Die längst erwachsenen Männer verschlingen immer noch begeistert die neuesten Alien-Romane. Sie sind etwas schüchtern und linkisch und die Freude über ihren „E.T.-Milchshake“ in dem touristischen Café am Rande der Area 51 währt nicht lange, denn zwei grimmige Einheimische suchen Streit. Als Graeme und Clive das Gasthaus fluchtartig verlassen, rammen sie versehentlich das Fahrzeug ihrer neuen Feinde. Also nehmen sie an, dass die Scheinwerfer, die wenig später hinter ihnen in der nächtlichen Wüste auftauchen, Rache ankündigen. Aber nein, sie gehören zu einem Wagen, den Alien Paul in den Graben fährt.

    Paul sieht aus wie einer dieser Außerirdischen, die in Roswell, New Mexico, im Jahr 1947 gefunden worden sein sollen und wieder verschwanden, der Verschwörungstheorie zufolge in der Area 51. Der Film verlegt Pauls Absturzstelle in die Pampa von Wyoming, lässt aber die Jahreszahl gleich. Seither, so erfahren Graeme und Clive von Paul, lebte er als Gefangener der Regierung, der auch berühmte Leute wie Steven Spielberg beriet. Aber nun wurde sein Körper zu Forschungszwecken freigegeben, also hat er seine Leute gerufen, ihn an einem bestimmten Treffpunkt abzuholen.

    Paul ist als CGI-Figur sehr gut geformt und wirkt dank seiner ausgeprägten Mimik lebensecht. Er ist ein cooler, lässiger Typ, der gerne am Lagerfeuer ein paar Züge inhaliert. So sorgt er dafür, dass die verängstigten Briten auf ihrem Roadtrip zumindest ab und zu in Urlaubsstimmung kommen. Regisseur Mottola hat für seinen Polizistendarsteller Bill Hader aus „Superbad“ hier eine ähnliche Rolle: Der unbeholfene Gesetzeshüter ist mit einem Kollegen hinter dem Wohnmobil der Briten her, ohne dass ihnen der supercoole Special Agent Zoil, gespielt von Jason Bateman, verrät, worum es eigentlich geht. Der Special Agent sieht aus wie aus einem „Men in Black“-Film entsprungen, Sigourney Weaver hat einen Auftritt und Sci-Fi-Fans dürften auch sonst auf Schritt und Tritt Filmzitate finden.

    Aber die Alienstory ist eben nicht die einzige in diesem Film, es geht auch um merkwürdige Amerikaner. Die von Kristen Wiig gespielte Ruth und ihr Vater sind fundamentalistische Christen, die Paul für einen Dämon halten. Aber auf der Fahrt entdeckt Ruth die Vorteile der Aufklärung und wird ein Fan ausgiebigen Fluchens. Hier wiederholt sich das in amerikanischen Komödien übliche Klischee, dass verbotene Sprüche über Sex und Körperausscheidungen am meisten Spaß machen. In diesem Sammelsurium an Handlung tut sich der Humor von Simon Pegg diesmal nicht ganz so leicht. Auch als Darsteller bleibt er blass, während Nick Frost sich vom früheren Sidekick zum interessanteren Hauptcharakter mausert.

    Fazit: Zwei britische Sci-Fi-Fans treffen an der Area 51 in Nevada einen Außerirdischen: Witzige Besichtigung des Genres und amerikanischer Eigenheiten mit Simon Pegg und Nick Frost.
  • Erstmals auf US-Territorium gelandet, haben Englands populäre Spaßvögel Simon Pegg und Nick Frost eine komische Begegnung der dritten Art.

    Auf die Kumpelkomödie haben Pegg und Frost – auch privat beste Freunde – in ihrer Heimat ein Monopol. Von außen betrachtet, ein Hauch von Dick und Doof, doch nach innen beleuchtet, viel Herz und liebenswerte Kindlichkeit, nimmt sich das Britduo nach Zombie- (“Shaun of the Dead“) und Buddy-Cop-Filmen (“Hot Fuzz – Zwei abgewichste Profis“) nun das Sci-Fi-Genre vor – mit Fokus Steven Spielberg. Auch in ihrer dritten Working-Title-Produktion gibt es einen Plot, der sich aber in der Collage aus Situationskomik und Filmzitaten nicht störend auswirkt. Der Filmtitel beschreibt ihn hinreichend, führt nicht nur zwei Space-Nerds mit ihrem Lebenstraum, sondern auch deren Darsteller mit ähnlich disponierten Fans zusammen, denen mit der Hit-Sitcom “The Big Bang Theory” bereits ein Denkmal errichtet wurde.

    Im Garten Eden, auf der Comic-Con in San Diego, beginnt der Road Trip der beiden von Sci-Fi besessenen Kumpel Graeme (Pegg) und Clive (Frost), die ihrer insularen, teetrinkenden Spezies den Rücken gekehrt haben, um vom amerikanischen Südwesten bis rauf nach Wyoming zu den Heiligtümern der UFO-Szene zu touren. Doch schon auf dem Extraterrestrial Highway übertrifft der Trip ihre kühnsten Erwartungen, kollidieren sie mit einem echten Außerirdischen. Paul, so benannt nach einem im Prolog von ihm gefressenen Hund, ist trotz seines gelegentlich exzentrischen Speiseplans ein freundlicher, relaxter und cooler Typ, der nach über 60 Jahren Zwangsaufenthalt aus der Area 51, der mysteriösen Alien-Deponie der US-Regierung, entkommen ist, um seine Artgenossen zu kontaktieren und heimgeholt zu werden. Bevor das Mutterschiff wie einst in zwei Spielberg-Klassikern den gestrandeten Alien aufnimmt, zeigt Paul den Erdlingen aus England, wie man aggressive Hohlhirne diszipliniert, beim Rauchen von Joints philosophiert und nicht nur im vorgestellten, sondern auch im wahren Leben Spaß und – in Graemes Fall – sogar eine echte Frau haben kann. Obwohl das Trio, das bald von einer geläuterten und paarungswilligen Kreationistin ergänzt wird, von Regierungsagenten und anderem verblendetem Figurenpersonal verfolgt wird, gibt es keine echten Krisen, sondern nur eine harmlos-heitere Tour durch Filmgeschichte und Nerd-Erfahrung.

    Chancen für bissigere Gags, wie etwa in seiner Antwort auf “Starman“, lässt der Film trotz Sperrfeuer auf die Schöpfungsgeschichte oft ungenutzt, konzentriert sich auf seine sympathischen Helden und deren tricktechnisch überzeugend realisierten Begleiter. Eine Komödie von und für Fanboys, die in England bereits einen Traumstart hingelegt hat. kob.

Darsteller und Crew

News und Stories

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    Nach akuten Personalausfällen in den vergangenen Wochen springt Simon Pegg als rettender Engel im Drehbuch-Team ein.

  • Fakten und Hintergründe zum Film "Paul - Ein Alien auf der Flucht"

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    Respekt: Laut "Forbes"-Ranking hat keine Schauspielerin im letzten Jahr so viel verdient wie "Twilight" und "Snow White"-Star Kristen Stewart

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    Das Pay-TV-Unternehmen Sky hat auch diese Woche wieder einige Film-Neustarts zu vermelden, die auf dem Sender Sky Cinema starten. Den Anfang macht am Montag, 6. Februar 2012, der Animationsfilm „Milo und Mars“. Der Film dreht sich um Milo, der genervt davon ist, dass seine Mutter ihm ständig vorschreiben will, was er zu tun hat. Manchmal möchte er seine Mutter deshalb am liebsten auf den Mars schießen. Als sie aber...

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