Paul - Ein Alien auf der Flucht (2011)

Originaltitel: Paul
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Paul - Ein Alien auf der Flucht: Komödie über zwei englische Sci-Fi-Nerds, die auf Feldforschung im heimlichen UFO-Paradies Amerika einem echten Außerirdischen begegnen.

Davon haben zwei von Sci-Fi besessene englische Nerds immer geträumt: Endlich können sie im Land ihrer Träume, das nicht nur in Film und Comics immer wieder von Aliens besucht wird, den Spuren außerirdischer Reisender folgen. Doch es kommt noch besser: Paul, ein echter E.T., läuft ihnen nach seiner Flucht aus der Area 51 vor die Füße. Nach über 60 Jahren Zwangsaufenthalt will Paul nur zurück zum Heimatplaneten, doch zuvor lehrt der coole, relaxte Typ aus dem All seinen neuen Freunden, Spaß auf der Erde zu haben.

Auf DVD & Blu-ray (3)

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Kritikerrezensionen

  • Erstmals auf US-Territorium gelandet, haben Englands populäre Spaßvögel Simon Pegg und Nick Frost eine komische Begegnung der dritten Art.

    Auf die Kumpelkomödie haben Pegg und Frost – auch privat beste Freunde – in ihrer Heimat ein Monopol. Von außen betrachtet, ein Hauch von Dick und Doof, doch nach innen beleuchtet, viel Herz und liebenswerte Kindlichkeit, nimmt sich das Britduo nach Zombie- (“Shaun of the Dead”) und Buddy-Cop-Filmen (“Hot Fuzz – Zwei abgewichste Profis”) nun das Sci-Fi-Genre vor – mit Fokus Steven Spielberg. Auch in ihrer dritten Working-Title-Produktion gibt es einen Plot, der sich aber in der Collage aus Situationskomik und Filmzitaten nicht störend auswirkt. Der Filmtitel beschreibt ihn hinreichend, führt nicht nur zwei Space-Nerds mit ihrem Lebenstraum, sondern auch deren Darsteller mit ähnlich disponierten Fans zusammen, denen mit der Hit-Sitcom “The Big Bang Theory” bereits ein Denkmal errichtet wurde.

    Im Garten Eden, auf der Comic-Con in San Diego, beginnt der Road Trip der beiden von Sci-Fi besessenen Kumpel Graeme (Pegg) und Clive (Frost), die ihrer insularen, teetrinkenden Spezies den Rücken gekehrt haben, um vom amerikanischen Südwesten bis rauf nach Wyoming zu den Heiligtümern der UFO-Szene zu touren. Doch schon auf dem Extraterrestrial Highway übertrifft der Trip ihre kühnsten Erwartungen, kollidieren sie mit einem echten Außerirdischen. Paul, so benannt nach einem im Prolog von ihm gefressenen Hund, ist trotz seines gelegentlich exzentrischen Speiseplans ein freundlicher, relaxter und cooler Typ, der nach über 60 Jahren Zwangsaufenthalt aus der Area 51, der mysteriösen Alien-Deponie der US-Regierung, entkommen ist, um seine Artgenossen zu kontaktieren und heimgeholt zu werden. Bevor das Mutterschiff wie einst in zwei Spielberg-Klassikern den gestrandeten Alien aufnimmt, zeigt Paul den Erdlingen aus England, wie man aggressive Hohlhirne diszipliniert, beim Rauchen von Joints philosophiert und nicht nur im vorgestellten, sondern auch im wahren Leben Spaß und – in Graemes Fall – sogar eine echte Frau haben kann. Obwohl das Trio, das bald von einer geläuterten und paarungswilligen Kreationistin ergänzt wird, von Regierungsagenten und anderem verblendetem Figurenpersonal verfolgt wird, gibt es keine echten Krisen, sondern nur eine harmlos-heitere Tour durch Filmgeschichte und Nerd-Erfahrung.

    Chancen für bissigere Gags, wie etwa in seiner Antwort auf “Starman”, lässt der Film trotz Sperrfeuer auf die Schöpfungsgeschichte oft ungenutzt, konzentriert sich auf seine sympathischen Helden und deren tricktechnisch überzeugend realisierten Begleiter. Eine Komödie von und für Fanboys, die in England bereits einen Traumstart hingelegt hat. kob.

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